Beim Wetab-Hersteller jagt ein PR-Desaster das nächste. Nach der jüngsten Panne um das Wetab bei Amazon hat der Geschäftsführer, Helmut Hoffer von Ankershoffen, die Konsequenzen gezogen und ist von seinem Posten zurückgetreten.
Nach der jüngsten einer ganzen Reihe von PR-Pannen hat Wetab-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen die Konsequenzen gezogen und tritt als Geschäftsführer zurück. "Wegen der anhaltenden Diskussionen in der Öffentlichkeit rund um meine Person in den letzten Wochen habe ich mich daher entschieden, meine Position als Geschäftsführer der WeTab GmbH bis auf weiteres ruhen zu lassen", erklärt er auf dem Facebook-Profil des Tablets. Statt dessen übernimmt nun Tore Meyer die Leitung des Unternehmens.
Gestern kam heraus, dass Ankershoffen und seine Ehefrau zwei überaus positive Bewertungen für das Wetab auf Amazon unter falschem Namen veröffentlichten. Sie hatten aber vergessen, die Privatsphäre-Einstellungen richtig zu konfigurieren, dadurch konnte man den wahren Namen der Verfasser einsehen. Die Bewertungen wurden später wieder gelöscht, doch der Journalist Richard Gutjahr hatte bereits Screenshots gesichert.
Helmut Hoffer von Ankershoffen bestätigt in seiner Erklärung den Verdacht: "Die beiden fraglichen Rezensionen auf Amazon habe ich privat verfasst ohne mich mit der übrigen Geschäftsführung oder unserer Kommunikationsabteilung abzustimmen", erklärt er. "Ich wollte damit meiner Freude über den Marktstart und meiner Überzeugung, dass das Wetab ein tolles Gerät ist, Ausdruck verleihen. Inhaltlich stehe ich voll hinter dem, was ich dort geschrieben habe. Ein Fehler war es allerdings, nicht meinen eigenen Namen für die Bewertung zu verwenden. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle entschuldigen".
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Du bist nicht dabei?Er hat einen "Fehler" gemacht. Soso. Ich würde das eher vorsätzlichen Betrug nennen, aber jedem das seine.
Ein Glück für ihn... endlich hat er mit dem ganzen Murks rund um das WePad nix mehr am Hut. ;)
Hätte wirklich anfangs nicht gedacht, das dieses Projekt so zum scheitern verurteilt ist.
Aber bei dem Produkt stimmt einfach gar nix...
Ich finde das Bedeppert, wie die Medien auf den an Rumhacken. Da wird sich wieder an jedem kleinem Grashalm hochgezogen, nur damit Riese apple besser da steht :-D
Soll er doch für sein eignes Produkt auf Amazon werben dürfen... Wenn er so überzeugt ist... wenn man das nicht dürfte, hätte Amazon diese Funktion unterbunden... Wir sind doch nicht beim Eurovision Songkontest, wo keiner für sein eigenes Land wählen darf...
Auf jeden Fall die richtige Entscheidung das er zurücktritt. Jeder macht mal Fehler. Aber er war nunmal Geschäftsführer. Das Problem von Herrn Ankershofen und der We Tab GmbH ist einfach die fast komplett fehlende Professionalität gepaart mit schlechten Produktpräsentationen.
Das ist die erste positive WeTab bezogene News seit langem und mir gefällt sie ^^
Eine Flachzange weniger...
Warum vorsätzlicher Betrug? Eine Rezension bei Amazon ist wohl kaum ein verbindliches Versprechen des Verkäufers oder Herstellers. Die feine Art ist es aber definitv nicht.