Handy aufladen ohne Steckdose - das verspricht ein Konzept vom britischen Designer Patrick Hyland. Sein Nokia E-Cu lädt sich über die Wärme in der Hosentasche selbstständig auf. Dabei hilft ein eingebauter Wärmegenerator.
Um den wachsenden Strom- und Produktionskosten und der dadurch verursachten Umweltverschmutzung durch Treibhausgase entgegen zu wirken, hat der britische Designer Patrick Hyland ein Handy entwickelt, das ganz ohne Ladegerät auskommt. Das Nokia E-Cu benötigt keine Steckdose und lässt sich doch immer und überall aufladen. Um dies zu verwirklichen, hat das Mobiltelefon einen eingebauten Wärmegenerator, der die Hitze in Elektrizität umwandelt. Sobald sich das Nokia in der Hosentasche befindet, wird der Akku durch die eigene Körperwärme aufgeladen.
Dabei ist es egal, ob die Wärmequelle eine Heizung, der von der Sonne gewärmte Steinboden oder die Hosentasche ist - Hauptsache warm. Die Rückseite des Konzept-Handy besteht aus Kupfer (Cu), welches die Wärme an den innenliegenden Generator weiterleitet. Damit das Handy nicht überhitzt, wird die überschüssige Hitze durch eingearbeitete Rillen nach außen abgleitet. Optisch erinnert die Abdeckung deshalb auch an vertrockneten Wüstenboden.
Bisher ist das Nokia E-Cu aber nur ein Konzept. Ob das Handy von Patrick Hyland jemals in Serie gehen wird, ist fraglich. Wer heute schon sein Mobiltelefon ohne Ladegerät mit Strom versorgen möchte, der kann sich zum Beispiel eine Ladematte kaufen, die den Akku über Induktionsstrom auflädt. Bisher gibt es solche Matten aber nur vereinzelt oder als Zubehör beim Palm Pre.
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Du bist nicht dabei?Die verschiedenen Auflade-Konzepte (Wärme, Induktion, Bewegung -> http://tiny.cc/b94ldaadvi) wären ja alle obsolet, wenn es endlich eine leistungsfähigere Akkutechnik geben würde.
Eine deutlich leistungsfähigere Akkutechnologie würde nicht nur den Smartphone-Markt deutlich durcheinanderwirbeln.
Hört sich interessant an , aber wird wohl nicht in Serie gehen
...aber trotzdem ein weg in die nahe zukunft.
Der maximale Wirkungsgrad im Idealfall beim Laden in der Hosentasche, wäre 5%. Die Ladeleistung wäre dann bei 40-60mW. Zu schade nur dass wir in keiner idealen Welt leben.
Immer diese Designer...
Hört sich für mich nach einem interessanten und innovativen Konzept an, das zudem auch noch beim ENergiesparen hilft, indem es sowieso vorhandene, überschüssige Abwärme nutzt.
Wenn dann auch noch die zum Aufladen des Akkus notwendige Temperatur im Einklang steht mit der zulässigen Umgebungstemperatur der anderen Handykomponenten (z.B. dem Display), welche i.d.R. zwischen etwa -5 und +40°C liegt und die Technik zu einem massentauglichen Preis zur Verfügung steht, könnte dieses Konzept durchaus erfolgreich sein.
Klar, Hosentaschenwärme gibt es für lau! Wenn der Designer mal darüber nachgedacht hätte, wäre er darauf gekommen, dass die benötigte Wärme dem Körper des Trägers entzogen wird, der die verlorene Energie mittels Nahrung auftanken muss. Das Handy würde also im Prinzip mit Fleisch und Gemüse betrieben werden. Dass aber gerade Fleisch eine extrem schlechte Energiebilanz hat, darauf wird hier nicht eingegangen.
;)
Und dass ist nur eines von vielen Problemen, die nicht bedacht wurden. Das Ding wird niemals auf den Markt kommen und dient Nokia nur dazu, sein Image aufzubessern.