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Autor: Rene Melzer | 29.10.2010 - 12:55 | (6)

Streit um iPad: Chinesische Firma droht Apple mit Klage

Apple ist mit einer neuen Klagedrohung konfrontiert. Diesmal stammt sie vom chinesischen Unternehmen Proview. Der Auftragsfertiger für Flachbild-Fernseher behauptet, Apple hätte seine Markenrechte in China an dem Namen iPad verletzt.

Streit um iPad: Chinesische Firma droht Apple mit Klage

Apple ist mit einer neuen Klagedrohung konfrontiert. Diesmal stammt sie vom chinesischen Unternehmen Proview. Der Auftragsfertiger für Flachbild-Fernseher behauptet, Apple hätte seine Markenrechte in China an dem Namen iPad verletzt. Wie die Financial Times (FT) berichtet, hat das Unternehmen die Bezeichnung IPAD in den Jahren 2000 und 2004 in verschiedenen Regionen der Welt als eingetragenes Warenzeichen registrieren lassen, darunter auch in China.

Apple bietet das Tablet seit September in China an. Dort ist es in allen Apple-Shops und bei Fachhandelspartnern erhältlich. Das Unternehmen verkauft dort allerdings nur die Wlan-Modellvarianten ohne UMTS-Schnittstelle. Das 16-Gigabyte-Gerät kostet umgerechnet 433 Euro, das 32-Gigabyte-Gerät 519 Euro und das Top-Modell mit 64 Gigabyte Speicher wird für rund 606 Euro angeboten.

iPad ausgepackt: Das Apple-Tablet im Unboxing (36 Bilder)

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Der chinesische Hersteller hat die globalen Rechte dann 2006 wieder verkauft, wie Firmenchef Yang Rongshan auf Anfrage der FT erklärt. Abnehmer war das Unternehmen IP Application Development (IPAD), hinter dem anscheinend Apple stand. Der Kaufpreis betrug damals 55.000 US-Dollar (39.800 Euro). Die Rechte für den chinesischen Markt seien davon jedoch nicht berührt, behauptet Yang. Sie gehören Proview Technology (Shenzen) einem anderen Tochterunternehmen der in Honkong ansässigen Holding.

"Es ist arrogant von Apple, unsere Rechte zu ignorieren und das iPad in diesem Markt (China, Anm. d. Red.) zu verkaufen. Wir werden das bekämpfen", zitiert die FT den Proview-Chef. "Nebenbei bemerkt, haben wir große finanzielle Probleme und das Recht an der Marke ist ein wertvolles Kapital, das uns helfen kann, die Krise zu meistern." Wie hoch es zu bewerten ist, kann im Moment jedoch schlecht eingeschätzt werden. Bei laufenden Klagen in Hongkong und Shenzen konnte Apple vorläufige Unterlassungsurteile durchsetzen, die Proview den Verkauf der Rechte an der Bezeichnung IPAD untersagen, berichtet die Zeitung.

Quelle: FT via Macnotes
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Kommentare
  1. 31.10.10 23:53 Birk (Expert Handy Profi)

    Genau das meinte ich. Die haben doch gar kein Produkt, wofür sie die Werbetrommel rühren wollen. Irgendwie erfrischend, dass die das so offen zugeben, einfach Geld mit ihrem Marktenrechten abzocken zu wollen.

  2. 31.10.10 23:24 cabal (Member)

    ein riesen Geheimnis machen die ja nicht wirklich drum^^

    "Nebenbei bemerkt, haben wir große finanzielle Probleme und das Recht an der Marke ist ein wertvolles Kapital, das uns helfen kann, die Krise zu meistern."

  3. 31.10.10 01:26 Birk (Expert Handy Profi)

    "Da versucht wohl eine notleidende Firma auf preiswerte Art die Werbetrommel für sich zu rühren bzw. rühren zu lassen. "

    Werbetrommel?? Ich glaube, die wollen bloss Geld.

  4. 29.10.10 23:39 benthepen (Expert Handy Profi)

    Ich werde demnächst auch mal Apple verklagen, die haben nämlich bestimmt MEINE Zähne benutzt, bei dem LOGO.
    Kostenlose Werbung ist immer gut.... ;-)

  5. 29.10.10 19:34 Macianer (Gast)

    Da versucht wohl eine notleidende Firma auf preiswerte Art die Werbetrommel für sich zu rühren bzw. rühren zu lassen.

  6. 29.10.10 19:28 handtelefon-verkäufer (Youngster)

    richtig so...

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