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Autor: Rene Melzer | 09.11.2010 - 16:56 | (23)

US-Studie: SMS-Vielschreiber haben eher Sex und nehmen häufiger Drogen

Teenager, die viele SMS verschicken, haben eher Sex und sind stärker durch Drogen und Alkohol gefärdet. Das ist das Ergebnis einer US-Studie im Auftrag der Amerikanischen Gesellschaft für öffentliche Gesundheit (APHA).

US-Studie: SMS-Vielschreiber haben eher Sex und nehmen häufiger Drogen

Teenager, die viele SMS verschicken, haben eher Sex und sind stärker durch Drogen und Alkohol gefärdet. Das ist eines der Ergebnisse einer US-Studie im Auftrag der Amerikanischen Gesellschaft für öffentliche Gesundheit (APHA). Die Wissenschaftler untersuchten, ob es Zusammenhänge zwischen dem Gebrauch von SMS und Sozialnetzwerken durch Teenager und Veränderungen in deren Sexual- sowie Risikoverhalten gibt.

Die Forscher befragten dazu 4200 Personen an 20 öffentlichen Schulen im Großraum der nordamerikanischen Stadt Cleveland. Sie fanden heraus, dass jeder fünfte mehr als 120 SMS pro Tag verschickt (Hyper-Texter) und jeder neunte mehr als drei Stunden am Tag in Facebook und anderen Sozialnetzwerken verbringt (Hyper-Networker). Einer von 25 Befragten fällt in beide Kategorien.

Die Befragung ergab, dass Hyper-Texter fast dreieinhalb Mal häufiger Sex haben, als Personen, die weniger SMS verschicken. Sie sind außerdem öfter in physische Auseinandersetzungen verwickelt, anfälliger für Alkohol und illegale Drogen und nehmen eher Medikamente ohne ärztliche Verschreibung. Bei Hyper-Networkern war der Zusammenhang zwischen dem exessiven Aufenthalt in Sozialnetzwerken und Sex weniger eindeutig, sie zeigen aber auch ein erhöht risikobereites Verhalten.

handy sms

SMS: beliebte Kommunikationsform unter Jugendlichen

Hyper-Texting und Hyper-Networking ist der Studie zufolge bei Minderheiten, Kindern aus Haushalten mit niedrigem Bildungsstand und bei alleinerziehenden Müttern weiter verbreitet.

Sie sind anfälliger für Gruppendruck und haben überdurchschnittlich häufig nachgiebige oder abwesende Eltern, so das Fazit der Studie. Die Forscher betonen aber, dass es keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen Hyper-Texting und Hyper-Networking und anderen Erkenntnissen der Studie gibt. "Wenn Eltern den SMS-Versand und die Aktivitäten in Sozialnetzwerken überwachen, haben sie vielleicht auch ein waches Auge auf andere Aktivitäten", kommentiert Dr. Scott Fank, Leiter der Studie, die Ergebnisse.

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Kommentare
  1. 10.11.10 15:10 pixelflicker (Handy Master)

    Ja wie jetzt?
    Es hieß doch mal in einer anderen Studie, dass es schon reicht ein iPhone zu haben um mehr Sex zu haben.

    Muss ich jetzt mit dem iPhone zwangsweise mehr SMS schreiben als mit einem anderen Handy? Oder reicht es mit einem anderen Handy mehr SMS zu schreiben um das iPhone defizit auszugleichen?

    Fragen über Fragen...

  2. 10.11.10 12:32 Birk (Expert Handy Profi)

    Wer 120 SMS pro Tag verschickt, hat doch gar keine Zeit mehr für Sex und Drogen?

    Oder schreiben die beim Sex unter Drogen gleichzeitig SMS?

  3. 10.11.10 11:23 Damien White (Member)

    Sex, Drugs & SMS...

  4. 09.11.10 22:44 Plan3tonator (Advanced Member)

    Es ist in manchen Nachrichten mal angemessen, keinen Kommentar abzulassen.
    Dies tue ich jetzt mal.

  5. 09.11.10 21:21 jif92f4 (Member)
    und was mich auch schockiert ist die tatsache dass ersteres 20% der befragten betrifft und letzteres auch knapp 11%

    Kein Wunder dass die Amis die Fettesten Menschen auf dem Planeten Erde sind.

  6. 09.11.10 21:21 jif92f4 (Member)
    "und was mich auch schockiert ist die tatsache dass ersteres 20% der befragten betrifft und letzteres auch knapp 11%"

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