Trotz Server-Problemen, die zum zweitweiligen Download-Stopp des Skyfire-Browsers im App Store führten, machte das gleichnamige Unternehmen am ersten Wochenende einen Umsatz von 1 Million US-Dollar. 30 Prozent davon gehen an Apple.
Der Skyfire-Browser für iOS wurde allein am ersten Wochenende mehr als 300.000 Mal aus dem App Store heruntergeladen. Die App kostet 2,99 US-Dollar, das gleichnamige Unternehmen hat also an nur zwei Tagen einen Umsatz von 1 Million US-Dollar erwirtschaftet. 30 Prozent davon steckt sich Apple in die Tasche, etwa 650.000 Dollar bleiben dem Browser-Entwickler. Mit Skyfire für iOS können Nutzer eines iPhone erstmals Flash-Videos auf ihrem Handy nutzen.
Die Zahl von 300.000 Downloads erscheint bei weltweit über 100 Millionen Geräten mit iOS gering. Allerdings darf man nicht vergessen, dass sie innerhalb einer sehr kurzen Zeit und ausschließlich auf die USA begrenzt erreicht wurde. Außerdem musste Skyfire nur 5 Stunden nach Verkaufsbeginn die App zeitweise aus dem Angebot nehmen, da seine Server überlastet waren.
Da Apple das Ausführen von Flash auf seinen mobilen Geräten nicht erlaubt, arbeitet Skyfire mit einem Trick. Der Browser schickt Flash-Videos vom iPhone auf seine eigenen Server und wandelt sie dort in den Apple-verträglichen HTML5-Standard um. Anschließend werden die Filme wieder an das Handy geschickt. Wegen des unerwarteten Ansturmes waren die eigenen Server binnen kürzester Zeit überfordert und das Unternehmen verpasste seiner App bis zur Lösung des Problems ein großes "Sold out"-Logo.
Die hohen Download-Zahlen für den Browser widerlegen Apple-Chef Steve Jobs. Er hatte immer behauptet, Flash sei eine aussterbende Technologie - obwohl nach Aussagen von Flash-Erfinder Adobe etwa 75 Prozent aller Videos im Internet diesen Standard nutzen.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?Aber darum gehts doch, du hast geschrieben:
>> Anders gesagt- wer pro Monat 50,- Euro + x für Mobilfunk ausgibt dem sind 3,- Euro recht schnuppe..
Und ich hab nur gesagt, dass das nicht stimmt. Nur weil jemand die 3 Euro nicht weh tun heißt es noch lange nicht, dass er es für Sachen ausgibt, die er gar nicht will/braucht. Wenn er die App kauft, dann hat das nicht mit Kaufkraft zu tun, weil sich 3 Euro fast jeder leisten kann, zumindest die, die sich ein iPhone leisten können. Er kauft es nicht weil er Kaufkraft hat sondern weil er sein Geld generell nicht so zusammenhält wie manch anderer.
Das hab ich nur gesagt und du hast mir eben doch widersprochen.
"Ich glaube aber trotzdem, dass es genug Leute gibt, die nicht auf den letzte Euro achten müssen, aber trotzdem überlegen ob sie eine App wirklich brauchen/wollen bevor sie sie kaufen"
Da widerspricht dir ja auch keiner....
Insgesamt hat ja auch nicht mal 1 % der iphonenutzer diese App downgeloaded.
Also mit Verlaub-für die Füß. Trotzdem sind unter denen paar immer noch genug die einfach mal testen wollten.
Ne, von Spitze hab ich nichts gesagt. Ich meinte das die Stufe der Pyramide erreicht ist, die für ein Smartphone bzw. der Preisklasse eines Smartphones nötig ist. Von Selbstverwirklichung und Spitze hab ich nix gesagt.
Ich glaube aber trotzdem, dass es genug Leute gibt, die nicht auf den letzte Euro achten müssen, aber trotzdem überlegen ob sie eine App wirklich brauchen/wollen bevor sie sie kaufen.
Nee.....
Du hast gesagt das man bei einem 500,- Euro smartphone bereits die Sptze der maslowschen Pyramide erreicht hat-was nicht so ist. Die ist beim Thema Selbstverwirklichung erreicht-und das wäre der Bauplatz auf den Malediven ;-)
Ich behaupte- eine 2,3 Euro app kauft sich jemand der nicht unbedingt auf den letzten Euro achten muß auch dann wenn er den Nutzen für stark zwiefelhaft hält-aber trotzdem mal testen will. Auch wenn er weiß das er nach diesem Test diese app nicht mehr großartig nutzen wird.
P.S. Bin auch kein reiner BWLer- Ingenieurstudiengänge sind interessanter ;-)
Also fassen wir zusammen:
Ich behaupte jemand der sich ein Smartphone in der Klasse des iPhone leisten kann hat die Finanziellen Mittel sich ein- bis zweistellige Beträge für Apps zu leisten, tut dies aber nicht automatisch wenn er vorher schon weiß, dass er die App nur kurz testen will. Wenn er es trotzdem tut, dann liegt das nicht am Finanziellen Spielraum sondern an anderen Gründen wie z.B. einem lockereren Verhältnis zum Geld.
Du behauptest:
Eine App im zwei- bis dreistelligen Eurobereich die er nicht wirklich braucht kauft sich nur jemand der einen Bauplatz auf den Malediven hat. Ich verstehe zwar den Zusammenhang nicht, aber mir solls recht sein. Bin ja kein BWLer sondern ITler.
er ist mittlerweile wieder im appstore und ist vom platz 1 auf platz 25 abgerutscht ;)