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Autor: Rene Melzer | 15.11.2010 - 17:04 | (14)

OpeniBoot-Hack: Android für iPad und iPhone 4 in Sichtweite

Ein Hacker hat gezeigt, dass man den Bootmanager OpeniBoot auf dem iPad zum Laufen bringen kann. Die Software ist bereits bei iPhone und iPhone 3G die Grundlage für ein Dual-Boot-System, bei dem neben iOS auch Android gestartet werden kann.

OpeniBoot-Hack: Android für iPad und iPhone 4 in Sichtweite

Besitzer eines iPhone und eines iPhone 3G können bereits seit längerem auf ihren Telefonen neben dem Apple-Betriebssystem auch Android verwenden. Möglich macht es der Boot-Manager OpeniBoot. Vermutlich schon bald haben auch Besitzer eines iPhone 4 oder iPad diese Wahl. Hacker haben jetzt erstmals gezeigt, dass sie das Programm auch auf dem mit neuer Hardware ausgestatteten iPad zum Laufen bringen.

Der Dank geht an den Entwickler Hexxeh, der es fertig brachte, OpeniBoot auf dem iPad zu installieren. Seine Lösung ist allerdings nur ein Proof-of-Concept - er wollte damit zeigen, dass es geht. An der Entwicklung einer Installationsroutine für OpeniBoot hat er aber kein Interesse. Das müssen andere machen.

OpeniBoot erlaubt die Installation von unsigniertem Programm-Code wie etwa dem Linux-Kernel von Android. Allerdings sind selbst die Android-Versionen für das iPhone und das iPhone 3G, die es schon seit einer Weile gibt, noch recht instabil.

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Kommentare
  1. 15.11.10 23:36 Dievollo (Newcomer)

    Naja ich finds nun auch nicht schlimm dass sie sowas machen, nur der Sinn von dem Programm an sich, finde ich nicht so groß ;)

    @sven89
    Unglaubliche Argumentation xD

  2. 15.11.10 22:35 Birk (Expert Handy Profi)

    Wie der Hexxeh doch selber sagt, solche Ports sind ja meist nur Proof Of Concept. Interessant als Lernobjekt, aber in der Praxis selten sinnvoll, da sie nie 100% rund laufen.

    Zitat:"……damit die Spielkinder 'was zu frickeln haben und sich über Instabilitäten bei Geräten des einen oder anderen Herstellers beschweren können…"

    Ich finde es interessant, dass so viele Leute (gerade technikbegeisterte Anwender) gerne über "Frickler" herziehen ohne sich bewußt zu sein, dass unsere gesamte Computerlandschaft im Grunde der Verdienst von "Nerds" ist. Ohne Frickler, Bastler und Freaks sähe die IT-Landschaft recht trostlos aus. Es tut doch niemandem weh, wenn ein Bastler versucht wilde Dinge, wie einen Android-Port fürs iPad zu basteln. Das ist ein Hobby und der Entwickler wird wahrscheinlich viel dabei lernen.

    Warum müssen hier gleich so viele wieder über "Frickler" lästern und den Sinn in Frage stellen? Irgendwas an "Proof of Concept" nicht verstanden?

    Ohne genau diesen Menschenschlag gäbe es weder das Internet noch eure tollen iPhones.

  3. 15.11.10 22:32 sven89 (Handy Master)

    Das iPhone war natürlich mit einbegriffen ;)

  4. 15.11.10 22:30 sven89 (Handy Master)

    Dafür kauft man sich aber dann gewöhnlich kein iPad...oder kommen doch so langsam alle auf den Geschmack von hochwertigen Materialien? ;)

  5. 15.11.10 21:40 Dievollo (Newcomer)

    @sven89 oder um vorm ios zu flüchten =)

  6. 15.11.10 20:27 e.y.
    @sven89

    naja. da hat jeder seine eigene meinung.
    ich find iphones ja nicht schlecht... komm aber mit meinem SGS mit andoird besser klar :]

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