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Autor: Rene Melzer | 18.11.2010 - 14:43 | (2)

Apple: Werbe-Plattform iAd startet im Januar in Deutschland

Apple weitet seinen Werbedienst iAd auf weitere Länder aus. Im Dezember startet er in Großbritannien und Frankreich, im Januar folgt Deutschland. Werbepartner sind unter anderem L'Oreal, Nespresso, Renault und LG Display.

Apple: Werbe-Plattform iAd startet im Januar in Deutschland

Campbell Suppen als iAd auf dem iPhone | Foto: Apple

Trotz aller Probleme plant Apple, seine Werbeplattform iAd in weiteren Teilen der Welt zu starten. Nach den USA ist Europa das nächste Ziel. Wie das Unternehmen bekannt gibt, wird iAd ab Dezember auf Großbritannien und Frankreich erweitert. Deutschland folgt im Januar. Apple hat bereits Verträge mit L'Oreal, Renault, Louis Vuitton, Nespresso, Perrier, Unilever, Citi, Evian, LG Display, AB InBev, Turkish Airlines und Absolute Radio.

Unzufrieden mit herkömmlicher Werbung auf mobilen Geräten hatte der iPhone-Hersteller im April dieses Jahres seine eigene Werbeplattform angekündigt. Sie soll die "Emotion von TV-Werbung mit der Interaktivität von Online-Werbeanzeigen" verknüpfen. Und dem Unternehmen nebenbei wichtige Anteile am boomenden Werbemarkt auf Mobiltelefonen sichern.

Dabei handelt es sich um Werbung, die in Apps eingebunden ist. Mit iAd können unter anderem Vollbild-Videos und interaktive Inhalte abgespielt werden, ohne die geöffnete Software zu verlassen. Der Nutzer kann zu jeder gewünschten Zeit wieder zur Anwendung zurückkehren. Diese Form der Werbung ermöglicht es Entwicklern, ganz neue Arten von Apps zu erfinden und neue Einkommensmöglichkeiten zu erschließen, so Apple. Sie erhalten 60 Prozent des Umsatzes, den Rest behält der iPhone-Hersteller.

Apple ist nach Berichten allerdings kein einfacher Werbepartner. So soll der Luxus-Hersteller Chanel bereits wenige Wochen nach dem Start abgesprungen sein. Adidas zog seinen 10 Millionen Dollar schweren Auftrag im Oktober dieses Jahres wieder zurück. Der Sportartikelhersteller kapitulierte vor dem Kontrollwahn von Steve Jobs. Andere klagen über schleppende Umsetzungen der Ideen und eine schlechte Informationspolitik von Apple.

Quelle: Apple via Techcrunch
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Kommentare
  1. 18.11.10 15:39 EingeschränkteFreiheit (Member)

    Word up - dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Vorallem der letzte Satz, top.

  2. 18.11.10 14:50 Applefanboydominator (Member)
    Steve Jobs...

    Der ist ja echt nicht mehr zu halten. Der hält mehr Leute vom Kauf ab, als er dazu bewegt. Wird Zeit ,dass mal andere Leuten diesen in einer fremden Relität lebenden ersetzen... Er kotzt mich einfach nur noch an! "Amazing"..."Magical"..."Dünnpfiff"

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