Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zeigt versteckte Talente. Bei einer Pressekonferenz des Think Big Media College von o2 und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) sprang sie plötzlich auf und ging an die Plattenspieler, um zu scratchen. Die anwesenden Hiphop-Fans staunten nicht schlecht.
Think Big Media College mit der Bundesfamilienministerin an den Turntables. (v.l.) René Schuster, Kristina Schröder, Gabriele Rohmann (stellv. Leiterin Archiv der Jugendkulturen Berlin) und Heike Kahl
o2 hat am Donnerstag die Bundesfamilienministerin als DJ auf die Bühne gebracht. Kristina Schröder scratchte mit zwei Plattenspielern und durchbrach das offizielle Protokoll der Pressekonferenz des Projektes "Zukunftsmusik reloaded", bei dem 16 bis 21-jährige Hiphop-Fans die Produktion von Radiosendungen erlernen konnten. Die Kurse im Berliner Archiv der Jugendkulturen e.V. gehörten zum Think Big Media College, das auch der Rapper Kool Savas unterstützt. Die Bundesfamilienministerin hat nun die Schirmherrschaft für dieses gemeinsame Programm der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und von Telefónica o2 Germany übernommen. Bei der Pressekonferenz sprang sie mittendrin auf und ging selbst an die Turntables.
Der o2-Chef René Schuster und die DKJS-Geschäftsführerin Heike Kahl staunten nicht schlecht, als die Ministerin loslegte. "Durch die Initiative Think Big Media College werden Talente von Kindern und Jugendlichen geweckt", sagte Kristina Schröder. "Mithilfe der neuen Medien können die Jugendlichen auf einem für sie neuen Feld Erfahrungen sammeln und neue Interessen entwickeln. Als Kameramänner- und frauen, Produzenten und Stylisten haben sie ihre Energie und Leidenschaft in eigene Texte und Videos gesteckt.“ Die Nachwuchstalente stellten ihr Projekt vor, indem sie Auszüge aus ihrer Abschluss-Sendung spielten, ein Video über die Entstehung vorführten und am Plattenteller zeigten, was sie im DJ-Workshop gelernt haben.
Die Radio-Workshops sind eines von zehn Modellprojekten des Think Big Media College in Deutschland. Jugendliche sollen dabei den Umgang mit digitalen Medien lernen und sich neue Berufsperspektiven eröffnen. Wichtige Tipps bekamen sie bei "Zukunftsmusik reloaded“ von Medienprofis wie dem dreimaligen Turntabling-Weltmeister Pro Zeiko und der Radiomoderatorin Silke Super von MotorFM. Das Ergebnis ist eine zweistündige Sendung mit Informationen, Interviews und Hiphop unter dem Motto "Was ist Respekt?", die Radiostationen angeboten wird. "Auch 2011 wollen wir junge Menschen dabei unterstützen, ihr Potential voll zu verwirklichen – insbesondere diejenigen, die auf Förderung sonst nur schwer Zugriff haben", sagte René Schuster bei seinem Ausblick auf Think Big. "Wir werden das Programm in Deutschland im nächsten Jahr ausbauen, um künftig Tausende von Jugendlichen zu erreichen."
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Du bist nicht dabei?Sorry aber ich habe selten eine so unqualifizierte Aussage gehört wie von dir. Hätte dir echt mehr Toleranz zugetraut. Wenn es um Musik geht kann man es sicher keinem recht machen. Das sehe ich ja immer wieder wenn ich mit meinen "Jungs" am Wochenende unterwegs bin. Der eine will dies, der andere das hören... und du kannst mir glauben wenn ich dir sage das sich bei mir schon die Nackenhaare hochstellen wenn einer auf die Idee kommt Techno aufzudrehen. Finde ich persönlich einfach nur grausam. Dennoch gibt es in dem Bereich immerhin zwei Songs die selbst für mich als "hörbar" durchgehen. Was ich damit sagen will ist folgendes... Man kann ja grundsätzlich sagen das z.B. Hip Hop nicht deinem Geschmack entspricht, aber gleich alles in diesem Genre über einen Kamm zu scheren und zu behaupten das wäre keine Musik ist ziemlich intolerant. Zumal Hip Hopper der alten Schule durchaus die Musik-Welt begeistern konnten. Und das NICHT nur die reinen Fans. Siehe Dr. Dre, Run DMC, 2Pac usw. Was man von deutschem Hip Hop a la Aggro Berlin Sido, Bushido usw. nicht unbedingt behaupten kann. Aber auch das ist wieder Geschmackssache. Und zu Rock/Metal kann ich für meinen Musik Geschmack sagen... geht so!!! Auch nicht wirklich meine Welt, aber akzeptabel zum hören wenn es nicht grade in diese Slipknot mäßige richtung geht, weil man da nix mehr versteht wenn die anfangen zu "Singen"...
Ich auch. Ich höre eigentlich alles was mir gefällt außer Klassik überhaupt nicht und Volksmusik solange es nicht gerade ein gutes Partylied ist.
Dem kann ich so aufjedenfall zustimmen :) ?
wenn man nur einer musikrichtung gegenüber offen ist, verpasst man sehr viel an guten songs...
ich finde auch, dass es musikrichtungen gibt, wo viel rotz produziert wird, aber es gibt überall ein paar rosinen, und genau die machen den reiz aus, die scheuklappen abzunehmen :-)
Er hört Rock/Metal soweit ich mich erinnere. Das kann natürlich auch ein Grund sein warum er HipHop nicht mag, das ist ja "In" in der Rock/Metalszene. Ich muss es wissen da ich selbst Rock/Metal höre und somit mit vielen Rocker abhäng. Da kennt man schon die ganzen Klischees gegen HipHop ;)
nur gut, dass jeder seinen eigenen geschmack hat, was die musik betrifft. natürlich war die aussage von tbd leider nicht besonders gelungen...
@topic: auch wenns nicht meine musikrichtung ist aber solch eine initiative macht zumeist bei dieser musik sinn.