Ein Jahr nach dem Start kostenpflichtiger Inhalte im Internet zieht die Axel Springer AG eine erste, vorsichtig positive Zwischenbilanz. Gleichzeitig bringt das Unternehmen die Bild-Zeitung als App auf das iPad und sperrt den Webzugang für das Tablet.
Bild gesperrt: Die Zeitung kann man auf dem iPad nur noch kaufen | Screenshot: Areamobile
Ein Jahr nach dem Start kostenpflichtiger Inhalte im Internet zieht die Axel Springer AG eine erste, vorsichtig positive Zwischenbilanz. Die verschiedenen Verlagsangebote für mobile Endgeräte wie iPhone und iPad wurden seit dem Start über 800.000 Mal herunter geladen und mehr als 500.000 Mal verkauft. "Unsere Erfahrungen zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, um auch in der Online-Welt ein Geschäftsmodell zu etablieren, das neben den Werbeerlösen die digitalen Vertriebserlöse als weitere Säule hat," sagt Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG. Bisher aber seien die Umsätze niedrig, verglichen mit dem Printgeschäft, so der Manager. "Noch ist es zu früh für eine abschließende Bewertung, ob und wie sich die Zahlungsbereitschaft für journalistische Angebote in der digitalen Welt langfristig entwickelt."
Die Entwicklung hat den Verlag mutiger gemacht. Die neue Bild-App des Medienkonzerns, die ab heute im App Store verfügbar ist, wird für das iPad deutlich teurer, als die iPhone-Version. Das Angebot Bild HD wird wie die Printausgabe 79 Cent pro Ausgabe kosten. Zudem ist die Bild iPad App als Monats-Abo für 12,99 Euro, als 3-Monats-Abo für 34,99 Euro und als Jahres-Abo für 129,99 Euro erhältlich. Nur nach dem Erstkauf kann die Zeitung einmalig für 79 Cent eine ganze Woche gelesen werden. Der Verlag verspricht bei Bild HD ein ganz neues Zeitungserlebnis durch Videos und Animationen.
Gleichzeitig mit der Veröffentlichung der Bild-HD-App hat die Axel Springer AG den Zugang auf das Internetportal der Bild-Zeitung für alle Nutzer eines iPad gesperrt. Unter der Adresse www.bild.de bekommen sie nur noch zu lesen, dass die Zeitung auf dem iPad nicht mehr verfügbar ist. Man könne sich dafür jetzt die Bild iPad App kaufen.
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Du bist nicht dabei?.. und jede Monat 50 EUR weg auf meine VISA KARTE.
wäre wirklich gut wenn die die seite sperren würden ;)
Naja aber glaube kaum das das so leicht ist vll für laien möglich aber sobald man sich etwas auskennt sollte es kein problem sein.
..ist es denn wirklich so traurig wenn die Bild nicht mehr erreichbar ist?...würde sagen eher ein WIN als ein FAIL.
Diese Entwicklung war ja abzusehen, aber gut finde ich das nicht. Es ist nun nur eine Frage der Zeit, bis eine Website nach der anderen für die Geräte für die es eine entsprechende App gibt abgeschaltet wird.
Sehr traurig. Anstatt sich über Mehrleistung zu verkaufen wird einfach die Website gesperrt und man hofft so, dass Kunden kommen. Dieser Weg kann nicht richtig sein. Aber andererseits hats Bild ja da auch nicht leicht, über Leistung zu verkaufen ist wohl nicht unbedingt deren Ding.
Dafür gibt es Doch Browser, die die Sperrung umgehen, oder nicht?
Money, Money, Money! Wenn es Bild um etwas gegangen ist, dann um den Umsatz, daher ist der Schritt nur logisch und wundert mich nicht. Ich bin kein Bildleser und darum ist es mir egal, aber für diejenigen die das Seite 1 Girl brauchen brechen harte Zeiten an;)