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Autor: Rene Melzer | 15.12.2010 - 14:04 | (36)

Google schickt Nexus S ins Weltall: Höhenflug mit Gingerbread

Google hat hat das Nexus S in das Weltall geschickt. Bei dem Projekt ging es jedoch weniger um neue Rekorde oder spektakuläre Fotos. Die Ingenieure wollten vielmehr wissen, wie sich das Telefon im luftleeren Raums verhält.

Google schickt Nexus S ins Weltall: Höhenflug mit Gingerbread

Neuer Höhenflug: Das Nexus S im Weltraum | Foto: Google

Google hat hat das Nexus S ins Weltall geschickt. Bei dem Projekt ging es jedoch weniger um neue Rekorde oder spektakuläre Fotos. Die ersten sind sie sowieso nicht. Bereits vor wenigen Monaten hatte ein Hobby-Metereologe mit seinem Sohn das iPhone 4 an den Rand des Weltraums gebracht.

Die Ingenieure wollten vielmehr wissen, wie sich das Telefon unter den harschen Bedingungen des luftleeren Raums verhält, speziell die Sensoren wie der Accellerometer oder das Gyroskop. Sie hoffen auf Erkenntnisse, mit denen später Satelliten aus billiger Smartphone-Technik gebaut werden können.

Google schickte die Telefone aber nicht mit einer Rakete ins All, sondern mit einem heliumgefüllten Wetterballon. Das Nexus S wurde in einem Bierkühler aus Styropor untergebracht, zusammen mit Messgeräten, die speziell für solche Einsätze entwickelt wurden. Sieben Smartphones wurden gestartet. Sie stiegen bis auf 30 Kilometer Höhe, wo die Ballons platzten. Sechs Nexus S konnten bereits wiedergefunden werden. Nur das letzte Gerät ist noch verschollen. Die Schatzsuche kann also beginnen.

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Kommentare
  1. 16.12.10 23:38 mitschii (Member)

    also ich weiss ned was ic hdavon halten soll....

  2. 16.12.10 14:16 Frankfurter Knackarsch (Handy Profi)

    "Die Ingenieure wollten vielmehr wissen, wie sich das Telefon unter den harschen Bedingungen des luftleeren Raums verhält,speziell die Sensoren wie der Accellerometer oder das Gyroskop. Sie hoffen auf Erkenntnisse, mit denen später Satelliten aus billiger Smartphone-Technik gebaut werden können."

    StreetView reicht Google wohl nicht und jetzt wollen sie auch noch Satelliten betreiben? Was China und Russland wohl davon halten werden...

    Hab gar nicht gewußt, daß Handys Luft benötigen um zu funktionieren... und überhaupt kann man einige Weltraumbedingungen wie luftleere günstiger auch auf der Erde erzeugen.
    So auch Schwerelosigkeit mit "Zero G" in Form von Parabelflügen.
    Warum Google sich dennoch für sone kostspielige, aber zugegeben spektakuläre und PR trächtige Variante, entschieden hat, weiß nur die Marketng Abteilung

  3. 16.12.10 13:21 kamajanera (Member)

    Wer weiß, vielleicht holt das Nexus S noch die Voyager ein...the race is on;)

  4. 16.12.10 11:54 Butter von Aldi (Advanced Member)

    das muss ja super sein, wenn man ausm flugzeug handys regnen sieht :D
    mein nächstes outdoor handy wird auf jeden das nexus S, mein gott bei unter -50grad macht das ding noch fotos, da ist es mir recht egal ob i-ein sensor funktioniert oder nicht :D

  5. 16.12.10 09:40 Sanderlein (Member)

    Ich frage mich warum man nicht lieber ein Handy an die Astronauten mitschickt. Gut es würde wahrscheinlich wesentlich mehr kosten, dafür werden wohl bessere Tests möglich sein

  6. 15.12.10 21:40 sven89 (Handy Master)

    btw...

    "Bereits vor wenigen Monaten hatte ein Hobby-Metereologe mit seinem Sohn das iPhone 4 an den Rand des Weltraums gebracht."

    hier hats wenigstens noch sinn gemacht, denn man hat gute und vorallem ruckelfreie bilder bekommen...!

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