Bei Myspace wurden am Dienstag rund 500 Mitarbeiter, also knapp die Hälfte der gesamten Belegschaft, entlassen. Diesen Schritt begründet CEO Mike Jones nicht nur mit einer erhöhten Profitabilität des Unternehmens, sondern auch dem Ziel, in Zukunft wieder zu wachsen. Jetzt wird das weitere Vorgehen im Fall Myspace geplant.
Nach Entlassungen folgt eine Umstrukturierung | Foto: Myspace
Bei Myspace wurden am Dienstag rund 500 Mitarbeiter, also knapp die Hälfte der gesamten Belegschaft, entlassen. Diesen Schritt begründet CEO Mike Jones nicht nur mit einer erhöhten Profitabilität des Unternehmens, sondern auch dem Ziel, in Zukunft wieder zu wachsen. Die Londoner Außenstelle des Unternehmens soll nur noch von einem kleinen Kernteam betrieben werden, um etwaige Partnerschaften aufrecht zu erhalten. Die für Deutschland verantwortliche Tochterfirma Fox Interactive Media Germany GmbH mit Sitz in Berlin hingegen soll nach Berichten im kommenden Februar geschlossen werden. Eine weitere Außenstelle befindet sich in Sydney, ihr Schicksal ist zurzeit noch ungewiss. Jetzt wird das weitere Vorgehen im Fall Myspace geplant.
Dass das einstig größte soziale Netzwerk möglicherweise vollkommen aus Rupert Murdochs News Corporation ausgegliedert wird, ist kein Geheimnis mehr. Neben einer Ausgliederung kommen nach Jones demnach auch eine Fusion oder gar ein Verkauf von Myspace in Frage. Derzeitiger Favorit sei aber die Ausgliederung, so der CEO. In diesem Fall könnten Mitarbeiter von Myspace selbst an dem Unternehmen beteiligt werden. Man befinde sich jedoch noch in einer frühen Planungsphase und müsse erst mit unterschiedlichen potentiellen Partnern sprechen.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.