Der Kinderschutz im Internet wird von deutschen Eltern nicht so ernst genommen wie von anderen EU-Mitbürgern. In einer EU-weiten Studie wurde jetzt aufgezeigt, dass nur jedes vierte Elternpaar in der Bundesrepublik über eine Filter-Software bestimmte Seiten ausblendet.
Kinderschutz im Internet: Die Deutschen liegen unter EU-Schnitt | Foto: Vodafone
Der Kinderschutz im Internet wird von deutschen Eltern nicht so ernst genommen wie von anderen EU-Mitbürgern. In einer EU-weiten Studie wurde jetzt aufgezeigt, dass nur jedes vierte Elternpaar in der Bundesrepublik über eine Filter-Software bestimmte Seiten ausblendet. Im europäischen Schnitt benutzt jedes dritte Elternteil einen Kinderschutz im Internet. Spitzenreiter der Auswertung war Großbritannien. Hier setzen über die Hälfte der Hauhalte mit Kind auf den Einsatz von Filter-Software. Rumänien steht dagegen an letzter Stelle, hier befassen sich nur neun Prozent der Eltern aktiv mit einem kindersicheren Internet und ergreifen Maßnahmen.
Ein EU-Sprecher betont allerdings, dass die Installation einer Kontrollsoftware keinesfalls vollständige Sicherheit auf den heimischen PC bringe. So sei es genauso wichtig, seine Kinder über das Internet aufzuklären, ihnen Grenzen aufzuzeigen und in der Nähe zu sein, wenn sie sich im World Wide Web austoben. Letzteres machen 58 Prozent der Eltern, sogar 70 Prozent führten nach eigenen Angaben ausführliche Gespräche über die Risiken im Internet. Die Studie, an der 25.000 Kinder sowie ein Elternteil beteiligt waren, fand zwischen April und August 2010 statt.
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Du bist nicht dabei?
"Kinderschutz im Internet"
Das ist doch mal ein Wort! Schützt uns hier im Internet endlich vor diesen verdammten Kiddys ;-)