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Autor: Rene Melzer | 18.01.2011 - 12:38 | (31)

iPhone-Fragmentierung: Rund 10 Prozent der Apple-Nutzer macht kein Update

Viel wird über die Fragmentierung von Android gemeckert. Google bringt so schnell Updates heraus, dass viele Hersteller mit der Anpassung der Versionen an ihre Modelle nicht hinterherkommen. Doch wie sieht es beim Konkurrenten Apple aus? Auch hier gibt es eine Aufspaltung in verschiedene Varianten von iOS, wie aktuelle Zahlen zeigen.

iPhone-Fragmentierung: Rund 10 Prozent der Apple-Nutzer macht kein Update

HDR-Fotos, Game Center und Ping: Neue Funktionen in iOS 4.1 | (c) Apple

Viel wird über die Fragmentierung von Android gemeckert. Google bringt so schnell Updates heraus, dass viele Hersteller mit der Anpassung der Versionen an ihre Modelle nicht hinterherkommen. Doch wie sieht es beim Konkurrenten Apple aus? Auch hier gibt es eine Aufspaltung in verschiedene Varianten des mobilen Apple-Systems iOS. Das ergaben aktuelle Zahlen von mehreren Software-Entwicklern für Apple-Anwendungen, wie die IT-Website TechCrunch berichtet.

Die Fragmentierung ist bei iOS jedoch deutlich geringer. So nutzen rund 90 Prozent aller Besitzer eines iPhone, iPad oder iPod Touch bereits das aktuelle iOS 4. Allerdings verwenden auch etwa 10 Prozent noch eine Version von iOS 3 und 0,02 Prozent haben iOS 2 auf ihren Geräten installiert. Das ergab eine Auswertung des Entwicklers Bump Technologies.

Doch warum nehmen nicht alle Nutzer das kostenlose Update von Apple in Anspruch? Schließlich weist iTunes bei jeder Synchronisation auf die neue Version hin. TechCrunch spekuliert, dass viele ihren Jailbreak oder Unlock nicht verlieren wollen. Es ist jedoch viel wahrscheinlicher, dass ein großer Teil der Nutzer ein altes Modell besitzt. Das iPhone und der iPod Touch der ersten Generation werden von Apple nicht mehr mit Updates versorgt. Außerdem haben bestimmt viele Besitzer eines iPhone 3G und iPod Touch der zweiten Generation auf eine Installation von iOS 4 verzichtet. Die Modelle reagierten nach dem Update nämlich extrem langsam.

Verteilung der Android-Versionen im Januar | (c) Google

Verteilung der Android-Versionen im Januar | (c) Google

Android 2.3 Gingerbread, die neueste Version des Google-Betriebssystems läuft derzeit auf gerade einmal 0,4 Prozent aller Smartphones oder Tablets, so der aktuelle Bericht des Suchmaschinenbetreibers. Die Masse, knapp 52 Prozent, hat Android 2.2 Froyo. Android 2.1 Eclair ist mit 35 Prozent ebenfalls häufig vertreten. Acht Prozent aller Besitzer eines Android-Smartphones nutzt weiterhin das mittlerweile fast zwei Jahre alte Android 1.6 (Donut) und Android 1.5 (Cupcake) kommt immerhin noch auf 4,7 Prozent.

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Quelle: TC
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Kommentare
  1. 19.01.11 00:08 pixelflicker (Handy Master)

    @newPhone:
    Damit sind wir wohl auch mal der gleichen Meinung würde ich sagen.

  2. 18.01.11 21:36 bjsparta15

    nur die beiden vergleich gehen doch nicht nach reschten dingen zu..also meiner meinung nach..den bei ios wir nur die geräte von 4.x geschaut doch bei android werden alle updates von 2.0,2.1,2.2 und 2.3 geschaut..sonst hätte android aber auch ein viel besseres ergebnis

  3. 18.01.11 17:39 ColorMe (Advanced Handy Profi)

    die werden doch nicht etwas hinter dem rücken der kunden irgendwelche daten sammeln und auswerten ^^

  4. 18.01.11 17:30 nohtz (Handy Master)

    anhand der geräte-nummer?
    die wird bei iOS und android gern auch zur identifizierung bei irgendwelchen apps genommen, also des öfteren vom handy weggesendet, und in dem päckchen steht dann wohl auch die SW-version mit drin

  5. 18.01.11 17:23 ColorMe (Advanced Handy Profi)

    mich würde ja mal interessieren wie diese daten ermittelt wurden.

  6. 18.01.11 17:19 Macianer (Gast)

    Das Problem der Fragmentierung bzw. der zeitlichen Verzögerung bis Android-Updates beim Kunden ankommen, ist doch, daß zu viele Köche im Android-Topf herumrühren. Konkret heißen diese Köche m.E. Google, Hardwarehersteller (durch ihre Modifikationen am Original-Android) und Mobilfunkprovider (mit ihren Brandings).

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