Nach den überwältigenden Erfolgen der Vorgänger-Generationen warten viele gespannt auf das iPhone 5. Nun gibt es erste Hinweise darauf, wann Apple das neue iPhone-Modell vorstellen wird. Im Kalender des Tagungszentrums Moscone Center in San Francisco ist Anfang Juni ein mehrtägiges Unternehmenstreffen eingetragen. Dort könnte Apple das iPhone 5 erstmals der Öffentlichkeit zeigen.
Apple WWDC10 im Moscone Center | Foto: Adam Jackson / Flickr
Das Messe-Zentrum Moscone Center in San Francisco ist traditionell der Ort, wo Apple jeden Sommer sein Entwickler-Treffen World Wide Developers Conference (WWDC) veranstaltet. Dort wird das Unternehmen auch das iPhone 5 vorstellen. Fraglich ist bisher nur der Zeitpunkt. Es könnte am 5. Juni soweit sein, wie ein Eintrag im Online-Kalender des Zentrums jetzt andeutet. Im Westflügel des Tagungsortes findet im Zeitraum vom 5. bis 9. Juni ein Unternehmenstreffen statt. Der Termin passt, im vergangenen Jahr hielt Apple den WWDC vom 7. bis 11. Juni ab.
Der WWDC wird seit der Einführung des iPhone und dessen Betriebssystem iOS für Apple zu einer immer wichtigeren Veranstaltung. Zu Beginn des Treffens gibt es immer eine Keynote, auf der neue Produkte und Services vorgestellt wurden, wie etwa das iPhone oder der App Store. In den vergangenen Jahren legte Apple auf der Konferenz den Fokus auf das iOS-Betriebssystem für iPhone, iPad und iPod Touch. In diesem Jahr soll das Computersystem Mac OS wieder mehr in den Mittelpunkt rücken.
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Du bist nicht dabei?"Wenn hier jetzt jemand "Stockholm" schreit, haue ich ihm zu dem Thema einen langen Text von mir um die Ohren"
-->ich kanns mir einfach nicht verkneifen: "STOCKHOLM!!!" ;-)
zum thema MB Air:
nettes kleines ding, aber:
http://www.youtube.com/watch?v=_hnOCUkbix0
@AppleNO: Ich versuche, auf ein paar Aussagen von dir einzugehen:
> und ja, auch du bist bestimmt ein Teil davon und kannst mir jetzt nicht erzählen, das Folgendes Humbug ist: ...
Ich verstehe hier nicht, wovon ich ein Teil sein soll. Falls du meinst, ich wäre ein Teil von irgend etwas, weil ich ein Apple Notebook zum Arbeiten verwende: Ich habe es gekauft, weil ich damit (nach meiner Erfahrung) meine Arbeit mit maximalem Spaß und geringstem Nervfaktor erledigen kann. Prestige mag ein netter Neben-Effekt sein, macht aber bei einem Arbeitsrechner kaum Sinn, da ich es doch meistens in meinem Büro verwende. Ich gehöre nicht zu den Leuten, die ihr Notebook im Café auspacken. Und Kunden und Partner verwenden ähnlich hochwertige Rechner, da kann man mit einem 1.800 Euro Gerät auch nicht wirklich punkten.
> Apple und seine Produkte haben einen größeren psychologischen Nutzen, als einen rationalen Nutzen.
Das sehe ich nicht so. Natürlich haben Apple-Produkte auch ein gewisses Flair, wie es auch hochwertigere Autos haben: Die Marke hat eine Strahlkraft, das Produkt fühlt sich gut an, alles funktioniert wie es soll, die Optik ist edel. Aber es gibt auch genügend "handfeste" Produkteigenschaften: Die Akkuleistung ist toll, das Trackpad ist ungeschlagen, die Displayauflösung ist überdurchschnittlich, das Betriebssystem Mac OS X ist für meine Arbeit besser geeignet als Windows (das jetzt auszuführen, würde zu weitschweifig werden. Kurz: es kombiniert die guten Eigenschaften eines UNIX-Systems (Stabilität, Shell, OpenSource-Gemeinde ...) mit der Desktop-Tauglichkeit, die man sonst nur von Windows kennt (Softwareauswahl im Bereich Video, Office, Grafik, Musik ...). Und das alles zusammen unter einem GUI, dass viele nette Eigenschaften hat.)
> 2007: Apple bringt das iPhone heraus. Bei diesem Produkt, wie wohl bei fast allen Produkten von Apple, steht der psychologische Nutzen im Vordergrund, statt der rationale Nutzen (Fachbegriff: "Unique Selling Proposition")
Erst einmal verwendest du USP (Alleinstellungsmerkmal) nicht im Sinne der Begriffsdefinition. Sie ist völlig unabhängig davon, welche Art von Nutzen im Vordergrund steht. Die USP beschreibt die Eigenschaft eines Produktes, die es vom Wettbewerb abhebt. Ob das der Preis, die Optik, ein Service oder eine technische Eigenschaft ist, ist erst einmal egal. Gut ist es, wenn ein Produkt überhaupt ein Alleinstellungsmerkmal hat.
Apple hat es geschafft, dem iPhone sogar mehrere USPs mitzugeben: Die damals ungewöhnlich gute Fingerbedienung, das extrem gut durchdachte User-Interface, die gute und prägnante Optik, die eingebaute iPod-Funktion (iTunes-kompatibel), der seinerzeit bahnbrechende Safari-Webbrowser und natürlich auch die Strahlkraft der Marke Apple.
> Auf für zu diesem Zeitpunkt marktentscheidende Attribute und selbstverständliche Errungenschaften wie GPS, HSDPA, UMTS, Erweiterbarkeit des Betriebssystems, MMS, Akkuwechselbarkeit, 24 Monate Garantie wird [...] verzichtet
Kurz aufdröseln: GPS hatten 2007 eher wenig Geräte, UMTS war damals (vor allem in den USA) noch nicht flächendeckend vorhanden und für ein Smartphone nicht zwingend. Auf MMS hat Apple seinerzeit verzichtet, weil das in den USA fast nicht funktioniert hat (die Carrier waren zueinander nicht kompatibel) und daher dort nicht genutzt wurde. Der Grund für das Fehlen von MMS und UMTS ist also vor allem darin zu suchen, dass Apple noch zu sehr den amerikanischen Markt im Blick hatte. Zudem wollten sie ihre Push-eMail-Funktion stärker in den Vordergrund schieben (auch als Konkurrenz zu RIM) und das als MMS-Ersatz positionieren. Einige von dir genannte Nachteile (vor allem der Preis inkl. Vertrag) waren sicher für viele ein Showstopper.
Aber Apple hat es geschafft, für viele Käufer die Nachteile durch die o.g. Vorteile aufzuwiegen. Es war Apples erstes Smartphone und da darf man Kompromisse machen, was Funktionalität angeht, solange man auch etwas zu bieten hat. Will man alles sofort einbauen, wird man nie fertig. Und den frühen Käufern reichte wohl jeweils mindestens einer der USPs aus, um zuzuschlagen. Und nachdem Apple mit dem ersten Release schon eine Menge Kunden einsammeln konnte (wichtig war hier, dass sie nicht die üblichen Early Birds der IT-Welt (Nerds und Geeks) als Zielgruppe hatten) und diese sehr zufrieden mit dem Produkt waren und es gelobt und in die Kameras gehalten haben, war der Rest fast ein Selbstläufer (bis Android kam).
> Apple ist deswegen nicht an Wettbewerb interessiert, da sie 2007 mit ihrem Produkt iPhone 1. Generation sich im damaligen Markt selbstverständlichen Attributen [...] bewusst wiedersetzt haben. Es war doch nicht unmöglich, dies einzubauen, oder?
Den Anfang des Satzes verstehe ich nicht aber zum Rest kann ich sagen: Unmöglich nicht, aber anscheinend unnötig. Kein Hersteller baut Funktionen in sein Produkt ein, deren Integration sich nicht rentiert. Apple musste seinerzeit mit irgend einem Angebot starten und hat sich (typisch für Apple) für eine sehr gut funktionierende Lösung, mit eingeschränkter Funktionalität entschieden.
Andere Hersteller gehen andere Wege. Microsoft zum Beispiel betreibt meist Featuritis, kümmert sich aber im ersten Schritt nicht um einen reibungslosen Ablauf der Funktionen im Zusammenspiel. Zuerst also ganz viel Sachen einbauen und in späteren Releases gucken, dass alles läuft. Bei WP7 hat sich MS das Apple-Prinzip zum ersten Mal zu eigen gemacht: Wenige Funktionen – aber sie laufen für Microsofts Verhältnisse verhältnismäßig rund. (Allerdings hat MS hier für das Jahr 2011 doch ein wenig zu stark an den Funktionen gespart und gleichzeitig nur schwache USPs, deshalb wiederholt sich hier nicht der iPhone-Erfolg)
> Und wenn man sich ansieht, dass ein zerlegtes iPhone einen Wert von 170€ bzgl. Stückkosten sowie Kosten aller Materialien aufweist, ist doch klar, dass es nicht so teuer in der Produktion gewesen sein kann, sondern Apple, verglichen mit dem Markt, seine überteuerten Produkte dem Kunden als Prestige verkauft.
Erst einmal ergibt sich der Preis heutzutage nicht über die Materialkosten, sondern über den Markt. Dann haben die Materialkosten nur wenig mit den gesamten Kosten je Stück zu tun (Werbung, Logistik, Personal, Software und tausend andere Sachen ...). Wieviel tatsächlich an den Produkten verdient wird, kann man aber woanders viel besser ablesen als wenn man versucht, herauszubekommen, was die Schrauben und Federn gekostet haben: man guckt sich einfach den Gewinn eines Unternehmens an. Und da sieht man: Ja, Apple hat eine echt gute Gewinnspanne. Sind die Produkte deswegen überteuert? Keine Ahnung, mein MacBook Pro ist aus meiner Sicht sein Geld wert. Warum? Es ist ein Arbeitsgerät und ein zeitlicher Ausfall wäre teurer als jede Preisdifferenz zu einem Konkurrenzprodukt. Das Gerät läuft super, nervt wenig, braucht wenig Systemwartung. Ob ein Produkt überteuert ist, kannst du nicht am Gewinn bemessen, sondern du musst die Käufer fragen. Wenn sie den Preis gerechtfertigt finden und es gleichzeitig (aus Herstellersicht) genügend Kunden sind, ist der Preis gut gewählt. Natürlich würde ich persönlich lieber weniger Geld ausgeben aber ich muss halt abwägen, ob mir das Gerät den aufgerufenen Preis wert ist. Ich würde nicht jeden Preis zahlen aber der Preis ist gerade noch OK für mich und ich werde wahrscheinlich beim nächsten Kauf wieder ein MacBook nehmen (nicht, weil ich andere Geräte nicht kennen würde – in meinem Umfeld gibt es haufenweise PC-Notebooks – sondern gerade weil ich die anderen Geräte und vor allem Windows kenne). Scheint also von Apple gut kalkuliert zu sein.
> Apple differenziert sich lediglich über den Preis, genauso wie Ralph Lauren ...
Das ist viel zu simpel gedacht, wie ich dir hoffentlich klarmachen konnten. Apple ist nicht einfach ein gepushter Markenname ohne weitere USPs. Bei einem Pullover hast du keine großen Erwartungen, die der Hersteller erfüllen muss. Wenn das Teil nicht einläuft oder flust, dabei das Label groß zeigt, bist du zufrieden. Bei einem technischen Gerät ist es viel schwieriger, die Kundenerwartung zu erfüllen. Da kannst du nicht einfach alle Probleme zur Seite wischen und sagen: Aber es ist von Apple. Es soll optimal funktionieren, es soll spaß machen, es soll einen selbst und andere zum Staunen bringen, es soll die Arbeit erleichtern usw. Wenn das nicht erfüllt wird, werden die Kunden unzufrieden, unabhängig davon, ob da ein angebissener Apfel abgebildet ist oder nicht.
Und was soll man sagen: Die Apple Kunden sind meistens sehr zufriedene Kunden. So schlecht und enttäuschend können die Produkte also nicht sein. (Wenn hier jetzt jemand "Stockholm" schreit, haue ich ihm zu dem Thema einen langen Text von mir um die Ohren)
> Wieso muss ich für ein MacBook Air laut Amazon 1.200€, hinblättern, kriege keinen Core i3 sondern einen im Jahre 2010 nicht mehr zeitgemäßen Core 2 Duo mit gerade einmal 1,8 GHz Taktfrequenz, habe weniger Anschlüsse als ein Sub-Notebook oder Subnotebook, nur 2 GB Arbeitsspeicher als SDRAM statt heute üblichen DDR3 sowie 4 GB, eine Grafikkarte wie in einem 450€-Rechner, ... ?
Die Verwendung der C2D-Chips im Apple Sub-Notebook wurde wohl damit begründet, dass Apple den Nvidia-Chipsatz wegen der besseren Onboard-Grafik (GeForce 320M) gegenüber den Intel-i3-Chipsets verwenden wollte (Nvidia darf für die Core-i-Reihe keine Chipsets mehr bauen). Eine dedizierte Graka beißt sich mit dem verfügbaren Platz und dem Energieverbrauch und die Intel-Onboard-Graka war schwächer als die Nvidia-Lösung. Die geringe Taktfrequenz gegenüber dem normalen Apple 13-Zöller (ab 2,4 GHz) wird mit Temperatur und Stromverbrauch begründet. Du kannst statt 2 auch 4 GB RAM (das ist übrigens DDR3-RAM) und statt 1,8 auch 2,1 GHz bekommen und statt 128 GB auch eine 256 GB SSD-HD (was natürlich alles Aufpreis kostet). Tja, was ist besonders an dem Gerät? Vor allen das dünne Unibody-Alugehäuse (max. 1.7 cm, 1.3 kg), die Akkulaufzeit von 7 Stunden unter Last oder auch die für die Größe recht gute Grafikauflösung von 1440 x 900 Pixeln (13"). Wenn man das Air mit einem Subnotebook ähnlicher Leistung von einem Markenhersteller vergleicht, wird Apple wahrscheinlich nicht als günstigstes Gerät abschneiden.
Mal schauen:
Sony Vaio X-Serie, Intel Atom 1.8 GHz, 128 GB SSD, 2 GB DDR2-RAM, 1.4 cm, 0.7 kg, 11", 1366 x 768 Pixel: 1.200 Euro
Lenovo Thinkpad X301, Intel C2D 1.4 GHz, 128 GB SSD, 2 GB DDR2-RAM, 13", 1440 x 900, 1.4 kg, 3h Akku: 2.000 Euro
HP Envy, Intel C2D 1.8 GHz, 3 GB RAM, 250 GB HD (keine SSD), 13", 1366 x 768 Pixel, 1.7 kg: 980 Euro
Ich bin nicht gut darin, PC-Notebooks zu suchen. Die Webseiten der Hersteller sind aber auch teilweise unterirdisch, wenn man nicht den Namen des Produktes kennt. Versucht mal bei Asus oder Dell schnell alle Sub-Notebooks mit SSD-Option angezeigt zu bekommen. Nerv! Egal, natürlich gibt es günstigere Marken-Sub-Notebooks mit SSD, 13"-Screen, 7h-Akku, 1,7 cm Stärke und Vollmetallgehäuse – aber so riesig wird die Preisdifferenz wohl nicht sein, nehme ich an? Wie gesagt, es reicht ja meist ein einziges Merkmal, warum Leute etwas bestimmtes kaufen. Wenn einem die Dicke des Geräts nicht so wichtig ist, kann man ja auch eines der anderen beiden 13"-Geräte von Apple nehmen. Die sind teilweise günstiger und können mehr. Das Air ist allein auf eine Kombination ausgerichtet: minimaler Platzverbrauch bei maximaler Laufzeit. Wenn einen das nicht interessiert: Anderes Gerät kaufen (habe ich auch getan).
Es ist schon sehr spät und ich bin nicht sicher, ob ich alle Gedankengänge zuende geführt habe. Falls nicht, möge man mir das entschuldigen. Nacht.
aber trotzdem, 100mio sind ne hausnummer, aus wenns etwas hinkt
also werden alle iphones aller generationen zusammengerechnet, das würde bedeuten, dass sich iP4 eher gering vom iPclassic unterscheidet?
man zählt ja auch nicht die verkäufe vom htc hero mit dem des htc legend zusammen..
sind auch direkte vorgänger-nachfolger...
Jep. ganz genau.
hihi, noch was ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=HyHu9-IUB4k&feature=related