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Autor:
Rene Melzer
| | 6

Benq R100: Billig-Tablet mit Kompromissen von Benq

Benq verkauft seit kurzem ein Tablet zum Kampfpreis. Das R100 lockt mit einem 10,1 Zoll großen Touchscreen und Android als Betriebssystem. Doch das Billig-Angebot erreichte Benq nur durch Kompromisse bei der Technik.

Benq R100: Billig-Tablet mit Kompromissen von Benq

Benq R100: Billig-Tablet aus Taiwan | (c) Hersteller

Neben Asus, Acer, Toshiba und vielen anderen Herstellern plant auch Benq groß ins Geschäft mit Tablets einzusteigen. Dem 10,1-Zoll-Modell Benq R100, das der Hersteller mit Sitz in Taiwan seit wenigen Tagen verkauft, soll in der zweiten Hälfte 2011 ein etwas kleineres 7-Zoll-Tablet mit 3G-Unterstützung folgen. Außerdem wird die Auswahl im Laufe des Jahres um eine Tablet-Variante mit 10,1-Zoll-Touchscreen und 3G erweitert.

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Interessant wird, ob Benq beim 7-Zoll-Tablet ebenfalls so starke Kompromisse eingeht, um einen niedrigen Preis zu erreichen wie beim R100. Das wird jedenfalls kein iPad-Killer. Der Touchscreen ist zwar 10,1 Zoll groß und wegen der LED-Hintergrundbeleuchtung wohl auch sehr sparsam beim Energieverbrauch. Dafür ist es jedoch nur resistiv und unterstützt kein Multitouch. Außerdem ist die Auflösung von 1024x600 Pixel im Vergleich zu Android-Tablets wie Motorola Xoom oder dem LG Optimus Pad recht grob.

Der Chipsatz von Samsung mit einem 833 Megahertz schnellen Singlecore-Prozessor wirkt veraltet im Vergleich zu den Doppelkern-Boliden, die auf dem MWC vorgestellt wurden. Ebenso das Betriebssystem Android 2.0. Auch beim Speicher gibt sich Benq knausrig. Gerade einmal 8 Gigabyte sind integriert. Er kann aber mit microSD-Karten um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Trotz der Kompromisse ist das Benq R100 kein Schnäppchen. Es kostet 13,900 Taiwan-Dollar, umgerechnet etwa 350 Euro.

Dafür gibt es auch noch eine 0,3-Megapixel-Frontkamera für Videotelefonate und einen HDMI-Ausgang, der allerdings nur das veraltete Protokoll 1.2 unterstützt. Das Benq R100 verbindet sich über Wlan b/g/n mit dem Internet. Der Akku hat eine Leistung von 29,4 Wattstunden. Benq verspricht damit eine Laufzeit von bis zu 16 Stunden.

Mehr zum Thema: Touchscreen, Tablet, Android-Tablet, Tablet-Markt, Hybrid-Tablet, Tablet-Zubehör, Apple-Tablets, Google-Tablets

Quelle: Benq

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Kommentare
  1. 23.02.11 17:51 pixelflicker (GURU)

    Macianer, diesmal gebe ich dir absolut und uneingeschränkt recht.
    Ich sehe das ganz genauso wie du. Erst diese Woche wollte mir mein Computerhändler einen Monitor von denen verkaufen...

  2. 23.02.11 15:15 Macianer (Gast)

    BenQ? Das waren doch die, die die Siemens-Handysparte übernommen hatten, einzig um deren Patente abzugreifen. Genau ein Jahr nach der Übernahme meldete BenQ für diese Firma Konkurs an und schickte tausende Familien in Kamp-Lintfort in die Arbeitslosigkeit.
    Mir kommt seitdem kein BenQ-Produkt mehr ins Haus!!

  3. 23.02.11 14:48 Birk (Expert Handy Profi)

    @Noticed / Plan

    Danke! Das hatte ich irgendwie nicht auf dem Zettel. Schaue ich mir mal an.

  4. 23.02.11 14:44 Plan3tonator (Advanced Member)

    genau wollte ich auch sagen.
    Hat einen Kapazitiven Touchscreen (10,1'') mit 1024x600 und Android 2.2 und 1GhZ Cortex A8 Prozessor (Spiele wie Quake funzern Ruckelfrei) . Der Market lässt sich manuell Nachinstallieren

  5. 23.02.11 14:35 Noticed (Handy Master)

    @ Birk
    Warum nimmst du nicht das Archos 101?
    Ist auch schon unter 300€ zu haben!

  6. 23.02.11 14:31 Birk (Expert Handy Profi)

    Hm, schade, dass es nur einen resistiven Screen hat. Ich suche ja noch ein reines Surftablett ohne Schnickschnack für die Couch zu Hause (nur WLAN) zum günstigen Preis.

    Speicher würde mir reichen und Auflösung auch. Wenn der Straßenpreis dann noch unter 300 EUR fällt... Schade ist nur der resistive Screen.

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