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Autor: Rene Melzer | 24.02.2011 - 14:34 | (54)

Apple: Steve Jobs' Nachfolger bleibt geheim

Auf der alljählichen Vollversammlung diskutierten die Aktionäre von Apple eine Offenlegung der Nachfolge für den erkrankten CEO Steve Jobs, den Aufbau eines neuen Rechenzentrums und die Umsatzgebühr für Zeitschriften.

Apple: Steve Jobs' Nachfolger bleibt geheim

Steve Jobs bei der Präsentation des iPad | Foto: AllaboutSteveJobs.com

Auf der diesjährigen Aktionärsversammlung hatte eine Gruppe Investoren beantragt, den Plan für die Nachfolge des kranken Apple-Chefs zu veröffentlichen. Doch die Nachfolgeregelung bleibt weiter ein Geheimnis des Unternehmens. Die Mehrzahl der Aktionäre stimmte auf der Versammlung am vergangenen Mittwoch gegen die Forderung. Immerhin ließ Apple durchblicken, dass es einen Plan gibt. Steve Jobs nahm auf der Konferenz nicht teil. Er ließ sich von Tim Cook vertreten, der seit Januar das Tagesgeschäft übernommen hat.

Steve Jobs hatte am 17. Januar verkündet, die operative Leitung aus gesundheitlichen Gründen vorübergehend abzugeben. Er bleibt jedoch im Amt und ist an wichtigen Entscheidungen weiterhin beteiligt. Details über die Erkrankung hat er nicht bekannt gegeben, doch die Geheimniskrämerei von Apple sorgt für Unmut bei den Anlegern. Sie fordern eine klare Regelung für Apple nach der Ära Steve Jobs, die langsam in greifbare Nähe rückt.

Der Grund für die Forderung: der Erfolg von Apple ist sehr eng mit Steve Jobs verknüpft. Er holte den angeschlagenen Konzern 1997 mit dem iMac wieder aus der Talsole und machte Apple mit Verkaufshits wie dem iPod, dem iPhone oder dem iPad zum zweitreichsten Unternehmen der USA. Mittlerweile führt fast jedes Gerücht über die Gesundheit von Jobs, der an diesem Donnerstag seinen 56. Geburtstag feiert, zu heftigen Zuckungen des Aktienkurses an der Börse.

Ein paar seiner Geheimnisse verriet Apple seinen Anlegern auf der Versammlung dann aber doch. So baut das Unternehmen ein großes Rechenzentrum auf, das für die Dienste iTunes und MobileMe geplant ist. Auch interne Systeme des Konzerns werden dort gelagert. Zu den neuartigen Abodiensten für Zeitschriften erklärte Apple, sie würden sich gerade so finanzieren. Das Unternehmen erhebt dafür eine Umsatzgebühr von 30 Prozent, was für einen Sturm der Entrüstung bei den Verlagen sorgte.

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Quelle: The Guardian
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Kommentare
  1. 25.02.11 08:36 cookieman (Moderator)

    Wenn der Nachfolger einen genau so guten Job macht, oder vllt. auch besser macht, erledigt sich denke ich eh das Thema.....

  2. 25.02.11 07:22 nohtz (Handy Master)

    weil die, die an das gute im menschen glauben im endeffekt eh enttäuscht werden...

  3. 25.02.11 07:19 bocadillo (Advanced Handy Master)

    @nohtz

    Mag sein...aber hier wird ja meist nur negativ gemutmaßt ;-)))

  4. 24.02.11 23:38 nohtz (Handy Master)

    und auch dies ist nur gemutmaßt über steve jobs

  5. 24.02.11 23:11 benthepen (Expert Handy Profi)

    Woher weißt du denn ob nicht auch Jobs Menschen hilft, ich meine jetzt nicht, in dem er ihnen Arbeitsplätze anbietet?
    Es soll viele sehr Vermögende geben, die spenden, helfen, aufbauen und selbst anpacken.
    Da sind dann aber keine Journalisten oder Kameras dabei.
    Das sind alles Mutmaßungen hier.
    Jauch ist so einer. Spendet in alle Richtungen, er hängt es aber nicht an die große Glocke, wie z.b. ein Carsten Maschmeyer. Aber jetzt drifte ich zu weit ab.

  6. 24.02.11 22:40 ullumulu (Expert Handy Profi)

    Ja natürlich ist es blöde für die meisten wie mich auch wenn man zuhause sitzt und nix mit sich anzufangen weiss..

    aber mit seiner kohle könnte er alles noch machen was er noch nie gemacht hat...oder anderen menschen eine freude machen (achtung: ein Handy oder Ipad zählt nicht dazu) ich meine KOSTENLOSE freude...

    weil es gibt menschen die sagen sowas soll auch glücklich machen..anderen ohne gegenleistung zu helfen.

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