Apple hat die neue MacBook Pro Serie offiziell enthüllt: Neben stärkeren Prozessoren und einer neuen Facetime HD-Kamera ist vor allem der Einsatz der Thunderbolt I/O Technologie (aka Light Peak) erwähnenswert. Alle Details und Preise zu den neuen MacBooks gibt es hier.
Die neue MacBook Pro-Reihe ist offiziell vorgestellt worden | Foto: Apple
Die neuen MacBook Pro-Modelle sind endlich offiziell vorgestellt worden. Apple spendiert seinen Geräten als erster Hersteller die so genannte Thunderbolt I/O Technologie, welche der schnelleren Übertragung von Daten dient. Sie wurde zusammen mit Intel entwickelt und ermöglicht Geschwindigkeiten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde. Darüber hinaus werden alle neuen MacBooks mit einer neuen HD-Kamera ausgestattet, die vor allem für den hauseigenen Videochat-Dienst Facetime gedacht ist.
Das kleinste Modell der neuen MacBook Pro-Reihe hat einen 13 Zoll großen Bildschirm und ist ab 1.149 Euro erhältlich. In dieser Konfiguration sind ein 2,3 Gigahertz Intel Core i5 Dualcore-Prozessor sowie eine 320 Gigabyte große Festplatte eingebaut. Zur verbesserten grafischen Darstellung wird Intel HD Grafik 3000 eingesetzt. Für mehr Performance (2,7 Gigahertz Intel i5 / 500 Gigabyte Festplatte) bei gleichbleibendem Formfaktor werden mindestens 1.449 Euro fällig.
Mit einer Größe von 15 Zoll startet das neue MacBook Pro ab 1.749 Euro. Es hat einen 2 Gigahertz Intel Core i7 Quad-Core-Prozessor, eine 500 Gigabyte Festplatte und eine AMD Radeon HD 6490M Grafikkarte an Bord. Für 400 Euro mehr gibt es 2,2 Gigahertz, 750 Gigabyte Speicher und eine AMD Radeon HD 6750M. An der Spitze der neuen MacBooks steht die 17-Zoll-Variante. Sie bringt genau dieselbe Hardware mit wie das letztgenannte 15-Zoll-Modell. Für die stattliche Performance und den größeren Bildschirm verlangt Apple insgesamt 2.499 Euro. Damit sollten auch grafisch intensive Anwendungen oder professioneller Videoschnitt kein Problem sein.
Alle MacBook Pro haben weiterhin ein Aluminium-Unibody-Gehäuse, ein Multi-Touch Glas-Trackpad, ein hintergrundbeleuchtetes LED Breitbild-Display, eine beleuchtete vollwertige Tastatur und eine 7-Stunden Batterie. Das Betriebssystem Mac OS X Snow Leopard ist bereits vorinstalliert.
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Du bist nicht dabei?http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicherheitsbedenken-gegen-neue-I-O-Technik-Thunderbolt-1198049.html
@ cookie: >>…sollte das wirklich zu einem Standard werden, könnte man in den Macbooks natürlich mehrere dieser Schnittstellen verbauen. <<
Wozu mehrere Thunderbolt-Anschlüsse? Thunderbolt ist kaskadierbar! …… aber das hast Du ja in Deinem Beitrag #42 auch schon selbst gesagt.…
Ich hab ja vor kurzen noch gesagt ich kann mir nicht vorstellen das Apple externe Platten verkaufen wird. Ich kann mir jetzt aber durchaus vorstellen das Apple früher oder später eine Light Peak SSD im schicken schlanken Design verkaufen könnte. Vielleicht sogar eine Raid SSD wie sie Sony in ihren Hochpreisigen Notebooks intern verbaut. Die haben ja glaub ich sogar 4 64 GB SSDs zusammengeschalten. Eine Duallösung wäre ganz interessant wenn man danach nicht 1000 € für die Platte bezahlen muss.
Auszug aus Heise:
Als erste Computer bringen die neuen Modelle Intels Thunderbolt-Technik mit, die sich mit einer maximalen Übertragungsrate von 10 GBit/s auch dafür eignet, mobile Rechner an Docking-Stationen anzubinden. [Update: Thunderbolt funktioniert als eine Art Meta-Kanal für DisplayPort und PCI Express. Am anderen Ende einer Verbindung kommen Displays, Peripheriegeräte oder Adapter zum Einsatz, die weitere Schnittstellen anbinden.] Denkbar ist, dass Apple ein MacBook Pro per Thunderbolt mit einem neuen Cinema-Display verbindet, welches an seiner Rückseite dann als Hub Firewire- und USB-Ports besitzt. Dafür spricht, dass die Thunderbolt-Anschlüsse mit im Mini-Displayport sitzen.
Ganzer Bericht siehe hier
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Neues-MacBook-Pro-setzt-auf-Thunderbolt-und-Quad-Core-1196846.html
In diesem Video zeigt Intel, wie eine Light Peak Kommunikation aussehen kann:
http://tobiasbischoff.com/2011/02/wie-funktioniert-lightpeak-thunderbolt/
... mobile Rechner an Docking-Stationen anzubinden.
Genau das würde ich mir wünschen und das ist fast das Beste an der Schnittstelle: man kann im Prinzip alles darüberschicken. Sobald verfügbar (und bezahlbar), würde ich mir einen kleinen externen Hub mit ein paar USB-Ports, DVI, HDMI, Audio-Out, Ethernet und Firewire holen und das MacBook nur noch per dünnem Thunderboltkabel daran anschließen. Zusätzlich gäbe es dann nur noch die Stromversorgung. Endlich weniger Kabel auf dem Schreibtisch. Theoretisch müsste man doch in so einer Box sogar einen PCI-Express-Steckplatz für spätere Erweiterungen integrieren können, oder?