In der Debatte über die Fragmentierung des Smartphone-Betriebssystems Android kommen jetzt auch einmal die Betroffenen zu Wort. Das US-Unternehmen Baird hat nach einem Bericht des Wirtschaftsmagazins Fortune 250 Entwickler befragt, ob die Vielzahl von Android-Versionen für sie ein Problem darstellt. Die eindeutige Anwort ist: Ja.
Motorola Xoom: Das erste Tablet mit Android | Foto: Hersteller
87 Prozent der Umfrage-Teilnehmer waren der Meinung, dass die Fragmentierung von Android ein Problem sei. 57 Prozent empfinden es sogar als "riesiges Problem" oder als "bedeutendes Problem". Nur 14 Prozent antworteten, sie hätten keine Schwierigkeiten damit. Das macht zusammen allerdings 101 Prozent, was wohl auf Rundungsfehler zurückzuführen ist.
Auch in anderen Bereichen ist die Android-Plattform nach Meinung der Entwickler noch nicht perfekt. Es gäbe zu viele Anbieter-Plattformen für Apps und die Sichtbarkeit von Anwendungen lässt im Android Market sehr zu wünschen übrig. Auch die Vielzahl an sogenannten Schrott-Apps wurde bemängelt, ebenso die Möglichkeiten der Bezahlung für den Käufer. Die Entwicklung von Programmen sei für Android jedoch deutlich einfacher, als für das Blackberry-Betriebssystem von RIM oder Symbian von Nokia.
Derzeit sind sieben unterschiedliche Versionen von Android im Umlauf, inklusive Android 3.0, das speziell für Tablets entwickelt wurde. Google hat mittlerweile die Reißleine gezogen und den Zugang zum Quellcode der auch Honeycomb genannten Version gesperrt. So soll eine weitere Fragmentierung verhindert werden.
Doch das hat anscheinend zu einem neuen Problem geführt. Obwohl mit dem Motorola Xoom das erste Honeycomb-Tablet bereits seit Ende Februar auf dem Markt ist, gibt es kaum Anwendungen dafür. Die IT-Website Informationweek zählt nur 38 Apps für Tablets mit Android. Wired kommt immerhin auf rund 50 Programme. Zum Vergleich: Für das iPad standen kurz nach dem Verkaufsstart bereits über 1.000 Spiele und Anwendungen im App Store zur Verfügung.
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Du bist nicht dabei?> Wenn die schon nicht richtig rechnen können
Können die schon, da mach dir mal keine Sorgen. So etwas kann beim Runden auf ganze Zahlen schon mal passieren und ist kein Fehler. Wenn bei einer Umfrage mit 2 Antworten die eine Antwort 25,5% und die andere Antwort 74,5% bekommt (= 100% zusammen) und das Ergebnis auf ganze Zahlen gerundet dargestellt wird, musst du zwangsläufig (wegen Rundungsregeln und Gerechtigkeit) daraus 26% und 75% machen – und schon hast du 101%. Stimmt aber trotzdem, denn du kannst nicht einfach eine Antwort benachteiligen und abrunden, nur um schön glatte 100% zu bekommen.
Wenn die schon nicht richtig rechnen können, halte ich die Umfrage nicht für representativ
@sven89 (#33): Zustimmung. Naja, mal sehen wie das wird.
@appleno
ja schon, allerdings kann man über non sense schwachsinn diskutieren was letztendlich zu keinem ergebnis führt da man die fakten nicht kennt wie in diesen news, oder man diskutiert mit fakten, wo man letztendlich auch zu einem sinnvollen ergebnis kommt
@sven89 (#31): Ja, hast du auch getan. 8-)
Zu meinem Zitat (#29): "Rede mit, wenn du was zu sagen hast ..." - Ursprünglich war die Rhetorik (und damit Offensichtlichkeit) dieser Aussage - du hattest ja bereits was gesagt - mit einem ironischen Unterton von mir als Botschaft gedacht gewesen, nebenbei aber auch ein Appell...
Ich weiß eben nicht, was du mit, Zitat (#28): "ouh man leute..." bezwecken wolltest. Diese seltsame, persönliche Einführung in eine hoffentlich als sachlich angedachte Argumentation habe ich schon von dir heute in einer anderen News gelesen... Ich finde es eben seltsam, wieso du dich hier "aufführst", nur weil wir hier diskutieren.
@Macianer (#30): Zustimmung.
Da bringt es wohl auch nichts, wenn man ein super hoch getaktetes DualCore-Android-Handy hat, wenn keiner dafür Spiele macht...