Google soll seinen Dienst Street View in Deutschland nicht weiter aktualisieren. Das berichtet eine Such-Website. Statt dessen konzentriert sich das Unternehmen auf die Aktualisierung seines Basis-Kartendienstes Google Maps.
Keine neuen Bilder für Google Street View? | (c) Google
Google hat seinen Straßenpanorama-Dienst Street View in Deutschland gestoppt. Die Straßenansicht für die 20 Städte, die das Unternehmen bereits Ende 2010 in seinem Kartendienst Google Maps veröffentlichte, bleibt weiterhin bestehen. Doch es kommen keine neuen Städte hinzu und das bereits bestehende Bildmaterial wird nicht aktualisiert. Das berichtet das Online-Magazin Search Engine Land.
Google hat "keine Pläne, weitere Bilder für Streetview Deutschland zu veröffentlichen", zitiert die Website einen Sprecher des Suchmaschinenbetreibers. Das Unternehmen habe seine Prioritäten neu fokussiert. Die von Google eingesetzten Autos "sammeln nur noch Daten, mit denen der Kartendienst verbessert werden kann, wie Straßennamen oder -schilder".
Die Vermutung liegt nahe, dass die jüngsten Entscheidung mit den Vereinbahrungen aus dem vergangenen Jahr zu tun haben. Als Google seinen Street-View-Dienst in Deutschland ankündigte, hatten Datenschützer schwere Bedenken dagegen. Google hatte sich deshalb bereit erklärt, auf Wunsch von Mietern und Hausbesitzern, einzelne Gebäude zu verpixeln. Das ist anscheinend ein größerer Aufwand, als vom Unternehmen erwartet.
[Update 11.04.2011, 14:30 Uhr] Wie Google uns auf Anfrage mitgeteilt hat, machen die Street-View-Autos auch weiterhin Aufnahmen von Straßenpanoramen. Diese werden bis auf Weiteres allerdings nicht in Google Street View integriert und so für die Nutzung in Google Maps veröffentlicht. Statt dessen will man sie erstmal zur Verbesserung von Positionsangaben oder der Überprüfung von etwa Einbahnstraßen auswerten. Ob die Aufnahmen später auch für die Öffentlichkeit bereitgestellt werden, lässt das Unternehmen allerdings offen.
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Du bist nicht dabei?Schade! Ist ein Dienst, den ich als hilfreich und bereichernd erachte..
Wenn ich jeden, der meine Wohnung von aussen fotografiert, ansprechen würde, hätte ich ja gar keine Freizeit mehr ;)
Ich fasse mich kurz: Ich sehe das wie NP!
Klar ist AM nicht repräsentativ aber hier sind Leute denen das Interessiert.
Ein interessanter Bericht dazu:
http://www.netzpolitik.org/2011/google-street-view-deutschland-droht-kein-blackout/
Fotografiert ihr nicht? Fragt ihr jedesmal den Besitzer ob ihr was Fotografieren dürft, wenn ihr im Urlaub etc. seid? Wohl eher nicht.
@Noticed:
Natürlich sind die AM Nutzer nicht repräsentativ, wenn viele dagegen sind, dann bleibt aber auch immer noch die Frage auf was deren Meinung beruht. Es gibt welche die dagegen sind weil sie es einfach nicht gut finden, es gibt aber auch welche, die dagegen sind, weil sie einfach von der Presse viel gelesen haben und meinen dagegen sein zu müssen obwohl sie StreetView oft gar nicht kennen. Diejenigen die hier dagegen sind gehören wohl eher nicht zu der Gruppe, weil sie sehr Internetaffin sind, jedoch sind es meist Rentner, die in den Fernseh- und Zeitungsberichten davon sprechen, dass sie dagegen sind.
Ein Polizist meinte mal er würde es gut finden, denn dann könnten sie die Eibrecher dabei beobachten wie sie einsteigen, dem war offensichtlich nicht mal klar, dass das Fotos sind, er meinte wohl das wäre alles live.
Das Problem sind oft die Stammtischparolen ohne etwas zu wissen.
Bei uns im Ort haben vor etwa 3 Jahren sehr viele gegen einen Mobilfunkmast unterschrieben, heute sagen viele sie würden nicht mehr unterschreiben, weil sie oft aus persönlichen Groll gegen den Organisator unterschrieben haben und eben nicht, weil sie wirklich Gründe gegen den Mast selbst hatten.