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Autor: Rene Melzer | 13.04.2011 - 12:57 | (20)

Infratest-Studie: Handy-Navigation boomt

Navigationssoftware für Smartphone erlebt in Deutschland einen Boom. Die Nutzung stieg innerhalb eines Jahres rasant an, wie eine Umfrage von TNS Infratest ergab. Mittlerweile nutzt fast jeder sechste Deutsche sein Mobiltelefon als Wegführer.

Infratest-Studie: Handy-Navigation boomt

Google Maps Navigation für Android-Smartphones: Billige Alternative zu klassischen Navis | (c) Google

Immer mehr Menschen verlassen sich im Straßenverkehr auf ihr Smartphone. Gerade bei längeren Reisen helfen moderne Geräte mit Navigations-Software, den richtigen Weg zu finden. Allein im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Nutzer mobiler Navigation sprunghaft an, wie eine aktuelle Umfrage von TNS Infratest im Auftrag der E-Plus-Gruppe ergab. Setzten im Vorjahr nur 1,8 Prozent aller Besitzer eines Mobiltelefons auf die mobile Wegführung, so sind es inzwischen 15,5 Prozent. Damit nutzt fast jeder sechste Verbraucher die Lotsenfunktion seines Smartphones.

Die Beliebtheit ist kein Wunder. Selbst der ADAC und Stiftung Warentest bescheinigen den Navigationsprogrammen für Smartphones eine hohe Qualität. In einem Test des Automobil-Clubs im November 2010 schnitten sie ebenso gut ab wie herkömmliche Navigationsgeräte, eine Handy-Software wurde sogar Testsieger. Auch im Vergleich von Stiftung Warentest (01/2011) schnitten Handy-Lotsen nicht schlechter ab als reine Navis.

Außerdem sind viele Navigationsprogramme für Handys sogar kostenlos. Nokia liefert alle seine Symbian-Smartphones mit der Anwendung Ovi Maps aus, für Modelle mit Android gibt es Google Navigation Beta. Darüber hinaus haben Mobilfunkanbieter wie die Deutsche Telekom oder o2 eigene kostenlose Angebote. Der einzige Nachteil an den meisten Lösungen ist, sie sind bis auf Ovi Maps offboard. Das bedeutet, das Kartenmaterial wird kontinuierlich aus dem Internet nachgeladen. Die Datenübertragung, die gewöhnlich über das Mobilfunknetz läuft, kann zusätzliche Kosten erzeugen.

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Quelle: E-Plus
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Kommentare
  1. 14.04.11 14:34 nohtz (Handy Master)

    macianer
    ...ohne worte... ;-)

  2. 14.04.11 09:47 Macianer (Gast)

    @ Gorki: >>Das wurde doch auf Grund des Hinweises von Nohtz im Artikel geändert... <<
    Danke für den Hinweis. Das wußte ich nicht. Hatte den ganzen Thread erst heute gelesen.…

  3. 14.04.11 09:23 cookieman (Moderator)

    Keine weiteren Provokationen.

    Ich sehe den Vorteil darin das ich nicht extra ein Navi kaufen muss wo ich nach 12 Monaten extra für aktuelles Kartenmaterial zahlen muss. Zumal ich dann bei TomTom und Co, jedesmal das Navi abbauen muss, damit es mir nicht noch geklaut wird.

    Ob man nun eine Off- odder Onboardlösung bevorzugt bleibt doch jedem selbst überlassen. Ich benutzte bis vor kurzen den VF Navigator auf dem LG. Klappte prima und die Naviflat für 5€ ist soweit in Ordnung. Bei dem Iphone 3G habe ich jetzt zwar auch ein
    App von VF als Offboardlösung, aber mir reicht das. Die Daten werden tagesaktuell mit Verkehrsbehinderungen auf das Handy übertragen, und funktioniert prima, und ich muss nur ein Gerät benutzen. Fertig

  4. 14.04.11 09:12 Noticed (Moderator)

    @ Macianer
    Nohtz: "ovi-maps navi ist onboard, die karten liegen im handyspeicher... besser recherchieren wär cool :-)"
    Frank: "Wird sofort korrigiert und danke für den Hinweis."
    Macianer: "Besser nachdenken wär cool :-)))"

    Lesen, denken dann posten wäre cool :-)))

  5. 14.04.11 09:11 bocadillo (Advanced Handy Master)

    ""Will eigentlich niemand eine navi Software entwickeln? Und ich meine eine onboard Lösung und für alle...und keine Provider-Versionen mit denen im Ausland Roaminggebühren entstehen..."

    spätestens mit nokia sollte ovi maps einkehren. "

    Nur weil Nokia aus lauter Verzweiflung seine Navisoftware für lau "verschenkt" werden andere vielleicht doch noch betriebswirtschaftliche Gedankengänge bemühen bevor sie solch eine Narretei anfangen.

    Navigon, Tomtom und Co müssen nämlich davon auch noch ihre Gehälter bezahlen und können sich nicht per Quersuventionierung selbst belügen.

    Bin mal gespannt ob Nokia mit Einführung von WP7 auch die Verschenkerei einer Zusatzleistung überdenkt und nicht über eine app (und sei es nur für 5,- € ) nachdenkt.

    Ich würde es tun- allerdings mit 10,- € ( würde jeder Käufer eines aktuellen Symbains diesen Betrag entrichten könnet Noia mal schnell seinen Gewinn in der Handysparte verdoppeln)

  6. 14.04.11 09:09 Gorki (Expert Handy Profi)

    Das wurde doch auf Grund des Hinweises von Nohtz im Artikel geändert...

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