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Autor: Jakob Otto | 14.04.2011 - 13:17 | (13)

HP webOS 3.0 Beta 1: Erster Einblick in das neue TouchPad-System von HP

Obwohl es für die Entwickler strenge Geheimhaltungsverträge gibt, ist eine Beta-Version von WebOS an die Öffentlichkeit gelangt. Das Software Development Kit ist eigentlich nur für Programmierer bestimmt. Doch da es nun frei im Internet zugänglich ist, hat der Blog PreCentral das Betriebssystem bereits ausgiebig getestet.

HP webOS 3.0 Beta 1: Erster Einblick in das neue TouchPad-System von HP

HP TouchPad: Ab Juni erhältlich | Bild: precentral.net

Die auffälligste Neuerung ist der Einsatz der Kartensoftware Bing Maps von Microsoft statt der ursprünglich geplanten Google-Maps-Version. Diese ermöglicht eine bessere Interaktion mit der Favoriten- und Suchfunktion durch die Anzeige von Vorschlägen. Außerdem bietet sie eine Kartenansicht aus der Vogelperspektive. Der Browser wurde ebenfalls überarbeitet. HP hat Favoriten und Verlauf hinter einer Extrataste versteckt, die ein Menü ausklappt. Bisher werden sie beim Öffnen des Browsers angezeigt.

Anwendungen wie der Kalender sind sogar komplett neu gestaltet. Dieser wirkt nun übersichtlicher und sorgt für einen einfachen Zugriff auf Funktionen wie die Terminverwaltung oder das Wechseln der Ansichten. Zusätzliche Notizen kann sich der Nutzer in der Memos-App machen, dessen Optik einen aufgeräumten Eindruck vermittelt. Falls unterdessen Nachrichten eintreffen, wird der Anwender durch eine Benachrichtigungsleiste am oberen Rand des Bildschirms darüber informiert.

Auch das E-Mail-Programm wurde um einige praktische Funktionen erweitert. Ähnlich wie beim iPad verschwindet die Ordnerliste im Hochkantmodus und ist nur im Querformat sichtbar. Neu ist hier die Möglichkeit, mehrere Nachrichten gleichzeitig zu markieren und anschließend zu verschieben oder zu löschen. Bei der Musik-Anwendung können Alben über eine Cover-Flow-ähnliche Ansicht ausgewählt werden - über eine Leiste am Bildschirmrand kann die Musikwiedergabe kontrolliert werden.

Neu ist auch der Edit Mode, der durch einen langen Fingerdruck im Menü gestartet wird. Er erlaubt neben der Neuordnung der Programme das Löschen oder die Entfernung des Symbols. Die Texteingabe ist durch eine Voraussage ergänzt worden, die nicht nur Fehler korrigiert, sondern auch Wortvorschläge macht. Insgesamt sieht die Oberfläche durchdachter und übersichtlicher aus. Im Juli soll das HP TouchPad mit webOS 3.0 auf den Markt kommen.

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Quelle: PreCentral via ReadWriteWeb
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Kommentare
  1. 15.04.11 12:46 chrisrohde (Handy Profi)

    Klar ist das kein gerät für unterwegs, aber trotzdem könnte es einen Markt dafür geben.
    Unterstützung für ein Beratungsgespräch (z.B. Bank, Versicherung), Präsentation der Urlaubsbilder, Straming von Filmen, e-book-Reader ...
    in bestimmten Bereichen durchaus ein Ersatz für ein Notebook aber nicht unbedingt ein Gerät für draussen.

  2. 14.04.11 20:05 Plan3tonator (Advanced Member)

    @Profit
    Dann geh auf eine andere Seite.
    Dies ist nunmal ein Tablet- und Handyseite.^^

  3. 14.04.11 18:28 Profit (Gast)
    nicht mehr hören und sehen

    Bitte ich will KEIN WORT über Tablets hören,die Dinger will kein Mensch draußen herumschleppen, geschweige denn filme drehen oder fotografieren,...stellt euch mal vor ihr seid vor irgendeinem Objekt und holt das Ding zum Fotografieren raus,wie Peinlich :-)

  4. 14.04.11 17:07 Das-Korn (Advanced Handy Profi)

    Mich erinnert es wirklich Stark an iOS auf dem iPad, in kombination mit ireinem Fenstersystem.

  5. 14.04.11 16:46 ThreeD (Moderator)

    wie schon so oft von mir erwähnt. DAS OS, leider halt bisher wenig supported.

    Was den Kurvenwahn oder nicht Wahn anbelangt, widerspreche ich, denn ein Tablet muss einfach so leicht und flach wie möglich sein, denn ich will es auch unterwegs benutzen, und umso weniger ich schleppen muss, umso besser ist es. Und etwas Leichteres in der Hand zu halten geht eindeutig länger als etwas Schwereres.

    Hoffen wir mal, dass HP es nicht versaut, wie es Palm getan hat. Die Geräte brauchen ordentlich Dampf, gute Verarbeitungen und Materialien und dann könnte das Ganze vielleicht sogar was werden...

  6. 14.04.11 16:38 chrisrohde (Handy Profi)

    Jon Rubinstein kommt von Apple und gilt als Vater des ipod. Da finde ich es nicht schlimm, dass das Design manche an Apple erinnert.
    Nen Itunes-Zwang wird es wohl nicht geben ;-)

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