Apple hat die Ergebnisse des zweiten Geschäftsquartals veröffentlicht, das am 26. März 2011 endete. Der Technologie-Konzern aus Kalifornien konnte wieder neue Rekorde bei Umsatz und Verkäufen ausweisen und übertraf einmal mehr die Erwartungen der Anleger.
Begehrtes Apple-Produkt: iPhone 4 | Foto: Apple
Wachstumstreiber bei Apple war in den ersten drei Monaten dieses Jahres vor allem das iPhone. Das Unternehmen verkaufte von Januar bis März 18,65 Millionen Exemplare des Kulthandys. Das entspricht einem Anstieg von 113 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Selbst im Weihnachtsquartal 2010 gingen nur 16,24 Millionen iPhone über die Ladentische, obwohl die letzten Monate des Jahres traditionell sehr umsatzstark sind.
Da verziehen die Anleger dem Hersteller auch den schwächelnden Absatz bei iPads. Apple verkaufte zwischen Januar und März 2011 nur 4,69 Millionen Tablets. Das sind 2,64 Millionen Exemplare weniger als im letzten Quartal 2010. Daran sei aber nicht das Desinteresse der Kunden schuld, das Unternehmen “hat jedes iPad 2 verkauft, das es herstellen konnte”, so Apple-Finanzchef Peter Oppenheimer im Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Dem Hersteller machen viel mehr Lieferengpässe bei Komponenten-Herstellern durch die Naturkatastrophen in Japan zu schaffen.
Außerdem konnte Apple im zweiten Quartal seines Geschäftsjahres 3,76 Millionen Macs absetzen, was einem Plus von 28 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Die Verkäufe bei iPods gingen dagegen um 17 Prozent auf 9,02 Millionen Exemplare zurück. Trotzdem war es alles in allem das beste zweite Geschäftsquartal in der Geschichte des Unternehmens.
Apple erwirtschaftete zwischen Januar und März 2011 einen Umsatz von 24,67 Milliarden US-Dollar (rund 17 Milliarden Euro). Das entspricht einer Steigerung von 83 Prozent im Vergleich zum zweiten Geschäftsquartal 2010. Der Gewinn wuchs um 95 Prozent auf 5,99 Millarden US-Dollar (etwa 4 Milliarden Euro). Die Zahlen des Weihnachtsquartals, das dem ersten Geschäftsquartal von Apple entspricht, konnte das Unternehmen aber trotz gestiegener Verkäufe nicht übertreffen. Damals gab das Unternehmen einen Umsatz von 26,74 Milliarden US-Dollar an und einen Gewinn von glatt 6 Milliarden Dollar.
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Du bist nicht dabei?Schöner Bericht über Umsatz und Gewinn von Apple:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,758510,00.html
Ich vermute mal es wurden mehr über VVL und Neuverträge als direkt verkauft. Irgendwie braucht man ja eh einen Vertrag. Klar viele kommen Günstiger weg wenn sie das IPhone normal Kaufen und sich dazu einen Günstigen Vertrag nehmen. Aber viele wählen dann doch den Weg über den Subventionierten Vertrag und bekommen eben alle 2 Jahre ein neues Phone.
Ach Gottchen, mich interessiert halt ob mehr Phones tatsächlich Real gekauft oder über eine VVL abgesetzt werden. Was ist da jetzt "kindisch" dran ?!
Ach Gorki,
das ist jetzt schon etwas kindisch. Ob ich ein Handy jetzt subventioniert per VVL kaufe und den Kaufpreis in 24 Raten kaufe oder in einem Rutsch auf der Apoplehompage ist doch sowas von schnuppe- es zählen nur die absatzzahlen.
"Ein Vertrag lässt den Kauf deutlich günstiger erscheinen"
erscheinen- genau das isses
@ zwerge198, für den Kunden aber nicht. Ein Vertrag lässt den Kauf deutlich günstiger erscheinen. Meines war Bestandteil einer Vertragsverlängerung ;).
> Schöner Bericht über Umsatz und Gewinn von Apple
Jaaaa ... Aber! ... für SPON typisch: Bloß nichts Positives über Apple schreiben ohne nicht wenigstens in den Nebensätzen möglichst viel Negatives zu bringen. Schon alleine die Einführung: Der Gesundheitszustand eines CEOs geht die Aktionäre meiner Meinung nach nichts an; es wird auch mal wieder darüber hinweggegangen, dass Nokia für 50% der Foxconn-Umsätze sorgt und Apple nur zu 20% (wo ist da die Verhältnismäßigkeit bei der Kritik?) und der Aufenthaltsort des iPhones wird nicht in einer großen Datenbank gespeichert. Zum Schluss wird suggeriert, dass Apple unverhältnismäßig viel auf die "Einkaufspreise" aufschlägt, indem sie mit den iSuppli-Zahlen wedeln.
Dafür beantworten sie ihre eigene Frage: "... gehört das Unternehmen jetzt zu den profitabelsten der Welt. Wie schafft es das nur?" lapidar mit dem Hinweis: "Wenige, aber erfolgreiche Produkte, hohe Marge dank guten Marketings". Was für eine Erkenntnis! Dann können wir das ja jetzt alle nachmachen und werden auch reich. ;-)