Das Handy der Zukunft könnte hauchdünn und biegsam sein. An einem solchen Prototypen arbeiten derzeit die Wissenschaftler der Universität Queens in Kanada. In einem Video haben sie jetzt ihre vorläufigen Ergebnisse präsentiert.
Sieht so das Handy der Zukunft aus? | (c) Youtube
Wie sieht das Handy der Zukunft aus? Dieser Frage gehen viele Forscher nach, aber die wenigsten können auch handfeste Ergebnisse vorlegen. Anders die Wissenschaftler der Universität Queens in Kingston, Kanada. Sie haben ein Smartphone entwickelt, das man einfach in die Geldbörse stecken kann, denn es besteht aus elektronischem Papier (E-Ink-Paper) und ist daher hauchdünn. Einen ersten funktionsfähigen Prototypen gibt es bereits.
Angst vor dem ungewollten Zerknittern des Gerätes muss man nicht haben – im Gegenteil. Das Papierhandy bietet ein 3,7 Zoll großes Display, auf dem Eingaben aber nicht wie gewohnt per Berührung gemacht werden, sondern durch Biegen. Etliche Sensoren registrieren Veränderungen der Oberfläche, derzeit kann der Prototyp 8 unterschiedliche Biegezustände unterscheiden.
Ein spezieller Stylus soll in Zukunft Texteingabe ermöglichen. Roel Vertegaal, Forschungsleiter an der Queens Universität erklärt: "Das ist die Zukunft. Jedes Handy wird in 5 Jahren wie unseres aussehen." Bis dahin haben die Forscher aber noch einiges vor sich – mit dem Prototyp kann man derzeit nur über einen angeschlossenen PC telefonieren, Musik abspielen oder Kontakte speichern.
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Du bist nicht dabei?Btw Cloud: Da wird sich noch einiges tun müssen. Ich denke, da wird erstmal Online multiplayer per Handy kommen müssen, bevor Smsrtohones ohne starke Hardware auskommen können.
Die stetig wachsende Bedrohung durch Hacker darf man nicht unterschätzen. Jetzt ist es "nur" Sony, aber wenn es mal Apple oder Google erwischt...
Btw finde ich, sollte man mal mehr an den Akkus forschen.
Die Technik ist interessant und findet sicher ihre Anwendungsgebiete. Das selbstbeweihräuchernde "In 5 Jahren sieht jedes Handy so aus" aus der Glaskugel würde ich erfahrungsgemäß aber nicht unterschreiben.
Wenn alle Menschen so eingeschränkte Vorstellungskraft besäßen wie manch Kommentarschreiber hier, dann würden wir wahrscheinlich immer noch in der Höhle sitzen und rohes Fleisch kauen, man man man.
"sowas ist doch wirklich nur noch zum Lachen! Was?"
Das betrifft eher deinen Kommentar.
"1) Hängt da ein langes Kabel heraus ;) Was wohl dahinter steckt"
Wahrscheinlich der Rechner.
Lies den Artikel:
"Bis dahin haben die Forscher aber noch einiges vor sich – mit dem Prototyp kann man derzeit nur über einen angeschlossenen PC telefonieren, Musik abspielen oder Kontakte speichern."
"2) Ultradünne Screens (nicht nur Schrott EInk) gab/gibt es schon recht häufig"
1.E-Ink ist kein Schrott!
2. Geht es um ein flexibles E-Ink Display, das neben der Darstellung neue formen der Eingabe ermöglichen soll
"3) Sagt dieses Video nichts über die restliche Hardware aus."
Warum sollte es denn auch?
"4) Ist AM mal wieder langsammer als alle anderen ;)"
Da muss ich dir zustimmen
"5) Hier eine Forschungseinrichtung sinnlos Geld in den Arsch gesteckt bekommt, während es schon viel weiterentwickelte Ansätze in der Wirtschaft gibt!!!! Wo ist hier das neue? Wo ist hier das was vorher noch nicht da war?"
Dann zeig mir mal ein Handy oder ähnliches Technisches gerät mit einem flexiblen Screen und einer ähnlichen Eingabemöglichkeit.
Es geht hier um eine Machbarkeitsstudie, und die haben das Gerät mehreren Testern in die Hand gedrückt, um die Eingabemethode auf ihre Intuitive Bedinung zu überprüfen.
Allerdings finde ich, dass sich der Forschungsleiter mit seiner Behauptung schon arg weit aus dem Fenster lehnt.
"Das Problem ist ja auch das der Akku und Prozessor und GraKa, Ram, Speicher usw. irgendwohin müssen."
Bis das ganze Markreif ist, werden die Hardwareanforderungen höschstwahrscheinlich extrem gesunken sein. Ich gehe feste davon aus, dass dann alles über Clouds funktioniert und Rechenpower von externen Servern genutzt wird! Die Tendenz ist ja schon heute deutlich zu erkennen. Es wird quasi nur noch auf dem Device dargestellt, aber nicht mehr "produziert", was der Akkudauer sehr entgegen kommen dürfte. Ich bin jedenfalls gespannt was die Zukunft noch so bringt, aber auch optimistisch dass uns bald wieder Quantensprünge in der Mobilfunkbranche bevorstehen.
@noticed:
Flexible Screens wurden letztes Jahr zu haufen vorgestellt, aufrollbar und auch komplett flexible! Selbst AM hat davon berichtet ;)
EInk ist Schrott ;) Wer würde ein Handy kaufen, dass nur graustufen darstellen kann? Wer würde ein Handy kaufen, dass eine Frame-Rate hat, die nicht einmal einfachste Animtionen/Videos erlaubt? Das man ohne Lampe nicht ablesen kann? Und hier kommt es, wenn man beim EInk am Ende noch eine Hintergrundbeleuchtung braucht, ist man ganz schnell wieder da wo man war ;) Andere bereits vorgestellte Techniken versrpechen da bereits mehr!
Zum Prototypen: Was ist daran so toll? Glaubt ihr nicht auch, dass die Hersteller an solchen Prototypen nicht selbster forschen? Und wenn am Ende nur der Screen der tolle Ansatz ist, dann ist es kein Handy, sondern ein Screen der entwickelt wird ;) Also wird hier mal wieder Geld in ein sinnloses Forschungsprojekt gestopft! Zum Glück in diesem Fall in Kanada!