Die rasante Weiterentwicklung des Android-Systems hat auch ihre Schattenseiten. Wer sich ein teures Smartphone kauft, muss nach ein paar Monaten mit veralteter Software leben, weil die Hersteller entweder keine Updates anbieten oder nur mit Verzögerung ausliefern. Auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O hat das Unternehmen jetzt eine Lösung für das Problem in Aussicht gestellt.
Das Logo von Android 3.0 Honeycomb: Neue Versionen des Betriebssystem kommen entweder gar nicht oder nur mit großer Verzögerung auf ältere Geräte. / (c) Google
Zusammen mit den am Update-Prozess beteiligten Parteien, den Smartphone-Herstellern und den Netzbetreibern, will Google Richtlinien aufstellen, die genau festlegen, in welchem Zeitrahmen eine neu veröffentlichte Betriebssystem-Version von Android für die Geräte angeboten werden muss. Mit Details hält sich der Internetriese noch zurück, nennt aber immerhin schon eine konkrete Zahl: 18 Monate. So lange wird ein Gerät mit Updates unterstützt, lautet die erste Selbstverpflichtung der beteiligten Unternehmen. Dazu gehören fast alle Schwergewichte der Branche, unter anderem HTC, Samsung, Motorola, Sony Ericsson, LG, T-Mobile und Vodafone.
Mehr Informationen zu den neuen Update-Richtlinien will Google in den nächsten Monaten veröffentlichen.
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Du bist nicht dabei?Bei Updates geht es ja nicht nur darum dass ich danach da einen neuen Button und dort ein cooles Feature mehr habe. Die Funktionserweiterungen für mein Handy hole ich mir aus dem Market.
Vielmehr können auf diesem Weg Sicherheitslücken geschlossen und Optimierungen "unter der Haube" vorgenommen werden. Also macht das zeitnahe Updaten auf jeden Fall Sinn.
Im Moment erhoffen sich alle nur neue Features durch einen Update und sind dann entäuscht, wenn diese ausbleiben. Sobald Viren, Exploits und Co. vermehrt auf den Smartphones kursieren, werden auch reine Security updates immer wichtiger.
Daher erachte ich es als sinnvoll, jetzt schon einen Weg für schnelle Updates zu schaffen. Und dies ist nicht möglich wenn alles zuerst den Umweg über die HW-Hersteller nehmen muss.
Ich würde es bevorzugen, wenn jedes Android Smarphone mit demselben OS ausgeliefert würde, dass dann auch von Google direkt mit Updates beliefert wird. Ein Sense oder TouchWiz würde dann als App über den Market bezogen werden können. Natürlich dürften die Hersteller ihre Launcher auch vorinstallieren...
Also wenns nur um ein Update von 2.2 auf 2.3 geht, dann sehe ich hier kein so großes "Problem", ich denke auch, dass da oft etwas übertrieben wird, was bringt mir schon 2.3, was ich als Nutzer wirklich merke?
In der Form, wie vom AM-Artikel beschrieben, ist dies nur eine Werbeaussage, die so löchrig ist wie ein Schweizer Käse.
Wie Dr. Hasenbein ja schon ganz richtig schrieb, ist nicht der Supportzeitraum an sich das Problem, sondern die Tatsache, daß einfach zu viel Zeit vergeht, bis ein Android-Update auch bei all denjenigen Benutzern (deren Geräte die technischen Voraussetzungen erfüllen) tatsächlich ankommt.
Ist die Frage ernst gemeint?
18Monate ab wann? ab erscheinungsdatum oder ab kaufdatum. letzteres glaube ich kaum.
Ja klar, das hab ich ja schon öfter gesagt, dass ich das auch besser fände. Ist ist jedoch eine Tatsache, dass derzeit Sicherheitslücken kaum ein Problem darstellen und so lange das so ist wird sich nichts ändern. Erst wenn der Leidensdruck hoch genug wird kommen die Updates.
Bei OSX ist es ja genauso, da sind viele bekannte Sicherheitslücken seit Jahren nicht geschlossen, dennoch stellt das kein Problem dar, weil es defakto keine Angriffe darauf gibt, also kann es den Nutzer egal sein. Genauso ist es bei Smartphones nun mal auch. So lange es so bleibt sehe ich kein Problem und wenn es sich ändert wird sich schnell was tun, da bin ich mir sicher, andere Softwareprodukte haben auch erst eine automatische Updatefunktion erhalten als es schlimmer wurde. (z.B. Flash)