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Sommer Gewinnspiel 2013
 
 
Autor: Robert Buch | 12.05.2011 - 11:16 | (22)

Chromebooks: Cloud-basierte Laptops mit Chrome OS ab Juni [Update]

Mit den Chromebooks führen die ersten Hersteller Consumer-Notebooks mit Chrome OS zum Schnäppchenpreis ein. Die Geräte sollen ab Juni 2011 verkauft werden und setzten auf eine ständige Online-Anbindung für Cloud-Services.

Chromebooks: Cloud-basierte Laptops mit Chrome OS ab Juni [Update]

Google Chromebooks setzen auf die Cloud und ständige Konnektivität | (c) Hersteller

Auf der hauseigenen Entwicklermesse Google I/O hat der Suchmaschinenriese die so genannten Chromebooks offiziell vorgestellt. Zwar gab es bereits im letzten Jahr Entwicklerversionen, diese blieben der breiten Masse jedoch verwährt. Gefertigt werden die neuen Consumer-Geräte zum Beispiel von Samsung oder Acer. Sie setzen auf das kostenlose Betriebssystem Chrome OS, welches sogenannte Cloud-basierte Internet-Dienste in den Vordergrund rückt und nur wenigen Anwendungen Offline-Betrieb zugesteht. Zur letzteren Kategorie sollen ab Sommer auch die Google-Dienste Mail, Docs oder Kalender gehören. Größter Vorteil: Das System soll in rund 8 Sekunden vollständig hochgefahren sein. Nicht nur Dateien, sondern ganze Programme werden in das Internet ausgelagert und sind somit von jedem Gerät aus erreichbar.

Die Chromebooks müssen also online sein, damit der volle Funktionsumfang gewährleistet ist. Neben Wlan unterstützen die Billig-Notebooks auch UMTS-Verbindungen. In Deutschland vertreibt die E-Plus-Marke Simyo die Geräte zusammen mit einem mobilen Datenpaket inklusive 1 Gigabyte Highspeed-Volumen. Natürlich werden sie aber auch ohne Vertrag bei Elektronikhändlern oder Versandhäusern wie Amazon erhältlich sein. Ab dem 15. Juni 2010 sollen die Chromebooks außer in Deutschland auch in den USA, Frankreich, England, Italien und anderen europäischen Ländern angeboten werden.

Das Modell von Samsung hat ein 12,1-Zoll-Display, einen Intel Core-Duo Prozessor, bis zu 16 Gigabyte SSD-Speicher und einen Akku mit rund acht Stunden Laufzeit. Die Wlan-Variante kostet 429 US-Dollar, für das Modell mit Wlan und UMTS werden 499 Dollar fällig. Das Chromebook von Acer hat nur eine Displaygröße von 11,5 Zoll, dafür ist es bereits ab 349 Dollar zu haben.

[Update:] Ein besonderes Geschäftsmodell plant Google für Unternehmen und Schulen. So können Firmen ein Chromebook ab 28 US-Dollar pro Monat leihen, Bildungseinrichten sogar ab 20 Dollar. Ab einem nicht näher festgelegten Zeitraum sollen die Notebooks gegen neuere Modelle ausgetauscht werden. Außerdem verspricht der Anbieter technischen Support sowie Garantieleistungen über die gesamte Leihdauer. Für Unternehmen veröffentlicht Google zudem eine Web-basierte Steuerzentrale, mit der alle Client-Geräte verwaltet werden können. Zu einem späteren Zeitpunkt will man außerdem die Chromebox veröffentlichen. Dabei handelt es sich um einen Computer im Format eines Mac Minis.

Darüber hinaus erlauben die Chromebooks Zugriff auf USB-Sticks oder andere Flash-Medien. Auf ihnen können allerlei Daten lokal gesichert werden - auch Musik bzw. Videos, die dann ohne Internetzugriff abgespielt werden können. Weitere Verbesserungen gibt es im Chrome Web Store. Von hier aus verkaufen Entwickler ihre Web-Apps und streichen sagenhafte 95 Prozent der Erlöse ein.

Quelle: Google, Heise
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Kommentare
  1. 13.05.11 07:54 cookieman (Moderator)

    Dann kannst Du wahrscheinlich besser ein Tablet nehmen, ein Tool wie Dropbox nutzen, und Zuhause entweder NAS oder eine Festplatte am Router anschließen und zur Ntzung freigeben.

  2. 12.05.11 21:52 DDD (Advanced Handy Profi)

    Für Privatanwender finde ich das weniger Interessant. 429 Dollar für eine Art Note oder Netbook mit Cloud OS das den Herstellern ja wohl weniger kosten wird als eine Windows Lizenz finde ich doch etwas überzogen. Man will den Leuten die Geschichte ja schmackhaft machen als Neuling. Also 250 Dollar dan könnte es interessant werden.

  3. 12.05.11 17:07 Mike Leitner (Moderator)

    Wen es interessiert: Chrome OS kann man mithilfe von Chromium OS testen, außerdem ist ein sogenanntes Joli OS auf dem freien Markt vorhanden, welches kostenlos ist, und offline sowie online Anwendungen unterstützt. Eine Probe könnt ihr euch mit dem Google Chrome oder Chromium auf https://chrome.google.com/webstore/detail/nfakdllpdfjjbfommlcnfkedmbigkfdo# anschauen. Das System kann innerhalb von Windows installiert werden, nach dem es aus dem Internet heruntergeladen wurde, und dann am Start ausgewählt werden.

  4. 12.05.11 16:44 DesmondHume (Advanced Member)

    Wozu über die Cloud spielen, wenn schon Xbox und Ps3 billiger als dieses Chromebook sind? Bei der Ps3 kann man aktuell wenigstens noch offline spielen, nach dem Hackerangriff.

    Für die Firma könnte das mieten günstig sein, wenn der Support ausgelagert wird, würde ich aber als Firmeninhaber wollen, das wir von der Cloud abhängig sind und sensible Daten fremdgespeichert werden?

  5. 12.05.11 16:16 Arminator (Handy Profi)

    "Natürlich kann man mit dem Kindle auch surfen! In De leider nur auf Wikipedia und im Kindle Store, in anderen Ländern im gesamten Web."

    Naja, geht schon, aber surfen ist dann wirklich was anderes. Ich empfinde es als extrem quälend darauf was anzusurfen.

    Btt:
    Glaube nicht dass sich das im großen Stil durchsetzen wird. Die zukunft wird denke ich in schlanken OS liegen die auf dem Gerät laufen und dort apps ausführen.

    Webapps sind doch in unserem zeitalter der apps schon wieder überholt

  6. 12.05.11 16:10 ullumulu (Expert Handy Profi)

    Licvestremspiele zB..wo meine Hardware nicht ausreichen würde. Oder andere Dinge/Dienste die gleichzeitig auf vielen Geräten ausgeführt werden und genutzt werden (müssen)

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