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Autor: Rene Melzer | 12.05.2011 - 18:03 | (8)

Music Beta: Warum Google einen Musikdienst ohne Kaufoption startete

Der neue Service Music Beta hat bei den Musikverlagen für Empörung gesorgt. Wie das Online-Magazin The Hollywood Reporter berichtet, wussten die Verantwortlichen zwar, dass Google den Dienst starten wollte, doch nicht wann. Jetzt seien "die Leute angepisst", zitiert die Website eine Quelle aus dem Unternehmenskreis.

Music Beta: Warum Google einen Musikdienst ohne Kaufoption startete

Music Beta: Google-Service mit Online-Speicher und Synchronisation | (c) Google

Allerdings tragen die Labels einen Teil der Schuld an dem verpatzten Start. Der Dienst Music Beta erlaubt, bis zu 20.000 Titel im Internet zu speichern und auf einem beliebigen PC sowie Tablet oder Smartphone mit Android-Betriebssystem anzuhören. Damit ähnelt Music Beta den von Amazon kürzlich gestarteten Diensten Cloud Drive und Cloud Music. Im Unterschied dazu kann der Nutzer bei Google aber keine neue Musik kaufen, sondern nur seine eigene Sammlung verwalten.

Das war von Google ursprünglich anders gedacht. Doch der Suchmaschinenbetreiber konnte mit den Musikverlagen keine Einigung erzielen. Nach Wissen von The Hollywood Reporter waren die Verhandlungen schwierig. Die einzelnen Verlage wollten eine Vorauszahlung, die Google auch zahlen wollte. Aber einige wollten mehr Geld als die anderen. Als die Konkurrenz davon hörte, hoben sie ihre Forderungen ebenfalls an. Außerdem nutzten die Verlage die Gelegenheit und forderten von Google das Ausfiltern auf Links zu Internetseiten und -Diensten, die illegal Musik anbieten.

Google war ebenfalls nicht ganz unschuldig. Lange Zeit schien das Geschäftsmodell nicht allzu klar gewesen zu sein. Wie die Website erfahren hat, wollte das Unternehmen zuerst einen Musik-Streaming-Service gegen Bezahlung anbieten, später wurde das Konzept in die jetzige Form mit Online-Speicher und Synchronisationsmöglichkeiten umgewandelt. Auch der raue Umgangston, den Google zeitweilig anschlug, war wohl nicht besonders hilfreich.

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Quelle: THR, Electronista
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Kommentare
  1. 13.05.11 11:14 Mobilefreak (Gast)
    Warum Google einen Musikdienst ohne Kaufoption startete...

    ...und es keinen interessierte...


    gähhhn...langweiliges Thema.

  2. 12.05.11 22:17 zwerge198 (Member)
    @sven

    Vorsicht! Gleich bist Du wieder der böse.

    Es gibt ja scheinbar nicht nur Apple-Fanatiker, sondern auch Google-Fanatiker :-)

  3. 12.05.11 19:31 sven89 (Handy Master)

    @ulu

    warum? sie verdienen doch auch damit noch geld wenn sie werbung schalten...wäre google schön doof wenn sie das machen würden

    und youtube nutze ich fast ausschließlich nur noch um musik zu hören...da auch dort massig werbung geschaltet wird, würden sie sich auch dort ins eigene fleisch schneiden ;) dank meinen ganzen blockern und filtern sehe ich diese sch.... werbung zum glück nicht mehr!!

  4. 12.05.11 19:27 Mobilefreak (Gast)

    @ullumulu:

    Es gibt zig andere Suchmaschinen: Bing, Yahoo, ach weiß der Teufel noch welche...

    Das interessiert diese Firmen eher weniger :)

  5. 12.05.11 19:27 DesmondHume (Advanced Member)

    Die Plattenindustrie würde sich freuen, wenn man sie nicht mehr googeln kann. So?

    Btw: Wer redet denn hier von für lau arbeiten? Google bietet doch nur Musikspeicherplatz und keine illegalen Downloads.

  6. 12.05.11 19:09 bocadillo (Advanced Handy Master)

    Die Plattenindustrie würde sich eher freuen.

    Finde immer wieder spaßig wie sich manche hier darüber brüskieren das es doch tatsächlich Unternehmen gibt 8aus anderen Branchen als der eigenen) die GELD verienen wollen und müssen.

    Frage an diese Agenten- würdet ihr gern für lau arbeiten??

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