Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
 
Autor: Martin Hähnel | 20.05.2011 - 14:23 | (25)

Neurowissenschaftler: Apple löst religiöses Denken aus

Neuowissenschaftler haben Hinweise darauf gefunden, dass Apple die gleichen Gehirnregionen stimuliert wie religiöse Bilder, so der BBC. In der ersten Folge seiner Reportage Secrets of Superbrands (engl. für Geheimnisse der Supermarken) untersucht der Sender, warum Technologie-Unternehmen wie Facebook, Twitter und Apple so erfolgreich werden konnten.

Neurowissenschaftler: Apple löst religiöses Denken aus

Das Fanboy-Gehirn im Kernspinthomografen | Screenshot: Digital Trends

Der Moderator der Sendung, Alex Riley, wollte wissen, wie es dazu kommt, dass bei der Vorstellung neuer Apple-Produkte eine kaum zu bremsende Euphorie unter den Apple-Fanboys, wie die fanatischen Apfel-Enthusiasten abwertend bezeichnet werden, ausbricht. Er kontaktierte daraufhin den Autor der Fan-Seite World of Apple, Alex Brooks, der nach eigener Aussage 24 Stunden am Tag an Apple denkt.

Brooks wurde in eine Kernspintomografen untersucht, während er im Wechsel Apple-Produkte und Produkte anderer Hersteller zu sehen bekam. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Es werden die gleichen Gehirnregionen bei den Apple-Produkten angesprochen wie bei gläubigen Menschen, wenn sie religiöse Bilder zu sehen bekommen.

Der Bischoff von Buckingham, der seine Bibel auf dem iPad liest und ebenfalls zu dem Thema befragt wurde, glaubt, dass auch die Apple Stores selbst zum religiösen Empfinden der Marke beitragen. Steinfußböden, die vielen aus religiösen Gebäuden bekannten Bögen und die kleinen Altäre, auf denen die Produkte beworben werden - all diese Dinge würden mit einer religiösen Symbolik spielen. Hinzu kommt  Apple-Chef Steve Jobs, den der Bischoff als "Messias" bezeichnete.

Artikel bewerten:
Quelle: BBC via Digital Trends
Kommentar schreiben

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Lesen Sie alle 25 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 22.05.11 13:33 nohtz (Handy Master)

    wo war da jetzt der witz? beziehungsweise was willst du damit sagen?
    willst du was damit sagen?
    oder ist dir nur nix gehaltvolles dazu eingefallen?
    ist das der scan deines gehirns? ;-)

  2. 22.05.11 08:36 Marketinghoschi (Expert Handy Profi)

    oh Mann, und Android lässt die Gehirnwindungen wie integrierte Schaltkreise ausssehen....LOOOL

  3. 21.05.11 21:40 wissenskiller

    religöser glauben muss nichts gutes heißen
    in diesem fall geht es eher um mr. evil als jemand der gutes will :S
    apple...

  4. 21.05.11 16:47 LG_Fan (Youngster)

    LOL wie lolig^^
    dazu sag ich nur: Life's good^^

  5. 21.05.11 12:46 pixelflicker (Handy Master)

    Mich wundert es nicht, dass es solche Menschen gibt und ich glaube ebenfalls, dass man sicher für jede etablierte Marke ähnliche Leute finden könnte. Dennoch finde ich, dass es in den letzten Jahre besonders bei Apple durchaus ungewöhnliche Ausmaße angenommen hat und ich finde es auch besorgniserregend, man muss nur mal schauen was letztens in China passierte oder diesen Typen, der Tagelang vor dem Store Campiert. Das ist schon auffällig ausgeprägt bei Apple.

  6. 20.05.11 17:23 NewPhone (Expert Handy Profi)

    > Na mein Marketingchef bezeichnet sich selbst als Evangelisten und alle die er zu Apple "bekehrt" hat, ebenso.

    Dazu:
    http://msdn.microsoft.com/en-us/events/bb905078
    http://de.wikipedia.org/wiki/Technology_Evangelist

    Das ist also weder eine ungewöhnliche Bezeichnung noch auf Apple beschränkt. Auch wenn sie mit der Verwendung in dem Zusammenhang angefangen haben.


    > Ich sehe das ähnlich wie Ullu, hat viel mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun.

    Ob man nun JEDEM, der Mitglied einer "starken" Gemeinschaft ist (sei es nun Kirche, Automobil-Club, Gewerkschaft oder Käufergemeinschaft bestimmter Produkte), automatisch mangelndes Selbstbewusstsein unterstellen kann, wage ich mal zu bezweifeln. Das kann einhergehen, ist aber, meine ich, nicht unbedingt Voraussetzung.


    Gerade bei Autos und Handys werden die Diskussionen immer sehr emotional geführt, weil diese Produkte stark emotional aufgeladen sind. Ich meine, dass das auch archaische Gründe hat: Das Auto und das Smartphone des Mannes ersetzen sein Pferd und sein Schwert. Schon früher rankten sich gerade um die Pferde und die Schwerter der Krieger die meisten Mythen. Sie bekamen magische Namen und die Pferde kamen aus berühmten Zuchtlinien und die Schwerter (Balmung, Gram, Excalibur) wurden von besonders geschickten Schmieden aus besonderem Material gefertigt. Und genauso, wie früher niemand etwas auf seine Waffe (und Phallussymbol) oder lebendiges Transportmittel kommen ließ, so ist das auch heute noch bei den modernen Nachfahren der alten Krieger ("wenn du was gegen mein Balmung (oder SGS/Desire/N8/iPhone ...) sagst, haue ich dir auf die Rübe").

antworten
 
Aktuelle Geräte im Test