Amazon verkauft erstmals seit dem Start des Angebotes mehr digitale als gedruckte Bücher. Die Zahl der verkauften E-Books hat sich seit dem vergangenen Jahr verdreifacht.
Amazon Kindle: Amazon verkauft mehr digitale als gedruckte Bücher | (c) Anbieter
Puristen können es kaum glauben, doch das Lesen von Büchern auf einem elektronischen Gerät ist in den USA ein voller Erfolg. Zumindest für den Online-Händler Amazon. Wie dieser jetzt berichtet, verkauft er bereits mehr digitale Bücher als gedruckte Werke. Seit dem 1. April kommen auf 100 Druck-Verkäufe 105 der sogenannten E-Books. Dabei können die von Amazon verkauften, digitalen Bücher auf den Kindle-Lesegeräten des Unternehmens oder mit Hilfe der Amazon-App gelesen werden.
Wie der Online-Händler stolz ausführt, gelten die Zahlen nur für kostenpflichtige E-Books. Würden die Gratis-Angebote mit hineingerechnet, wäre der Unterschied noch größer. Obwohl das Buchgeschäft bei Amazon insgesamt wächst, ist die Steigerung bei digitalen Angeboten deutlich größer. Anfang dieses Jahres verkaufte das Unternehmen bereits dreimal mehr E-Books als im gleichen Zeitraum 2010.
Auch die Entscheidung, einen Kindle-Reader mit Werbung zum kleineren Preis zu verkaufen, hat sich für Amazon als richtig erwiesen. In den 5 Wochen seit dem Verkaufsstart hat sich das Modell nach Angaben des Unternehmens als Erfolgsmodell erwiesen. Zahlen dazu gibt der Händler aber wie üblich nicht heraus. Das Angebot hat sich mittlerweile auf über 950.000 Bücher verdoppelt, im Februar 2010 waren es nur etwas mehr als 420.000. Sie können mit Hilfe der Kindle-App auf allen Computern mit Windows und Mac OS gelesen werden, auf iPhone, iPad und iPod Touch sowie Smartphones und Tablets mit Blackberry-, Windows- und Android-Betriebssystem.
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