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Autor: Martin Hähnel | 24.05.2011 - 14:15 | (89)

Antivirus-Entwickler: Android so anfällig wie Windows

Nach dem neusten Malware-Report des Antiviren-Spezialisten Kaspersky gleicht die Sicherheitslage des mobilen Betriebssystems von Google immer mehr der von Windows. So liegt stieg die Anzahl der Apps mit Trojaner-Funktionen in diesem Quartal auf über 50. Außerdem würden die Sicherheitsvorkehrungen von vielen Nutzern ignoriert - eine zusätzliche Gefahrenquelle.

Antivirus-Entwickler: Android so anfällig wie Windows

Jedes Jahr gibt es mehr Schadsoftware für Google Android | (c) Kaspersky

Warnhinweise und Zugriffsrechte-Abfragen würden abgenickt, ohne die Folgen wirklich einschätzen zu können. Bei den schädlichen Apps, die sich nach Kasperskys Angaben auch im Android Market finden, handele es sich nicht um neu programmierte Software, sondern lediglich um neu gepackte und um schädliche Inhalte erweiterte Pakete, die nur schwer vom Nutzer identifiziert werden können.

Das Hauptinteresse der Angreifer lag dabei auf den Handy-Daten der Betroffenen. Sie wollten die beiden ID-Nummern IMEI und IMSI auslesen, wobei die IMEI für die Identifikation des Smartphones, die IMSI für die eindeutige Ausweisung als Netzteilnehmer verwendet wird. Außerdem hätten die meisten Trojaner alle nötigen Dateien für einen Jailbreak mitgebracht. Damit wäre eine feindliche Übernahme des Systems möglich gewesen.

Das wichtigste Angriffsziel seien ältere Android-Versionen mit einer Versionsnummer kleiner als 2.3 (Gingerbread) gewesen. Das Betriebssystem hat seit langer Zeit mit einer Fragmentierung zu kämpfen, die sich auch im Sicherheitsbereich negativ auswirkt. So werden Sicherheitslücken im System zwar geschlossen, jedoch dauert es unter Umständen länger, bis die neue Systemversion auch das Smartphone erreicht.

Das seien Probleme, die Android immer mehr an Windows heranrücken. Viele Geräte verwenden veraltete Software und die Mitteilungen des Systems werden einfach weggeklickt. Insbesondere Geräte, die nur über den Administrator- oder root-Zugang benutzt werden, sind einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Laut der Statistik verdoppelt sich die Anzahl der Android-Schädlinge Jahr für Jahr. Es bleibt abzuwarten, wie die Android-Entwickler und Google darauf reagieren.

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Quelle: Kaspersky
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Kommentare
  1. 27.05.11 15:43 nohtz (Handy Master)

    dann lies post #87 (nochmal)

  2. 27.05.11 14:59 Macianer (Gast)

    @ nohtz:
    >>macianer
    komm zum punkt, was soll dein post? (#85)
    fehlt mir der bezug zu meiner aussage...<<

    Steht doch alles da. Mein Beitrag #85 soll Deine (übrigens von mir zitierte) Behauptung aus #82 widerlegen und gleichzeitig deren inhaltlichen Unsinn verdeutlichen.

    BTT

  3. 27.05.11 12:46 pixelflicker (Handy Master)

    Ja cookieman, du hast natürlich Recht. (Freie) Medien sind immens wichtig und es ist auch sehr gut, dass diese auf solche Umstände aufmerksam machen, nur sollte es auch vernünftig Recherchiert sein, gerade das wird immer wichtiger, aber leider immer mehr vernachlässigt.

    Gerade im bereich Killerspiele gibts das Problem schon sehr intensiv (und nicht nur bei den ÖR), siehe "Eine Akte voller Legenden", hier:
    http://fernsehkritik.tv/folge-65/1399/

    Die Gefahr, dass sowas auch beim Thema Smartphones auftritt ist sehr hoch, vorallem weil die Autoren meist in einem Alter sind, in dem sie mit sowas noch nie zu tun hatten.

  4. 27.05.11 11:04 nohtz (Handy Master)

    "dass immer weniger hinterfragt wird"
    -->das ist das problem der gesellschaft

    macianer
    komm zum punkt, was soll dein post? (#85)
    fehlt mir der bezug zu meiner aussage...

    schau doch einfach mal in die geschichte der cdu oder der republikaner (usa).
    immer wenns da zB wirtschaftlich nich so doll lief, gabs eine andere krise, die dann souverän gemeistert werden konnte, die leute sind näher zusamengerückt, und haben die regierung im amt bestätigt...

    nun ist es ganz schön OT geworden

  5. 27.05.11 11:02 Marketinghoschi (Expert Handy Profi)

    "antiimperialistischen Schutzwall" ?
    Ist das heutzutage eine Google-Firewall?;)

  6. 27.05.11 10:59 Macianer (Gast)

    @ nohtz:
    >>"ich habe nur die Sorge, dass die Menschen damit verunsichert werden"

    -->ist aber ein probates werkzeug vieler (konservativer) regierungen, wenn man nicht mehr weiter weiss, angst verbreiten …<<


    Ach soooo, natüüüüürlich, jetzt verstehe ich…… — Weil die Verbreitung von Verunsicherung ein Mittel ausgerechnet vieler konservativer Regierungen ist, hat die Regierung der ehemaligen DDR die Mauer aus Stacheldraht, Selbstschußautomaten, Minen und Schießbefehl auch immer als "antiimperialistischen Schutzwall" bezeichnet.…
    Das selbe gilt natürlich auch für Nordkorea, Kuba, Rußland (wo mißliebeige Menschen entweder nach Sibirien verbannt werden oder "zufällig" einem Attentäter zum Opfer fallen). — Die dortigen Regierungen sind ja auch geradezu erzkonservativ und keinesfalls kommunistische Diktaturen. … Jaja, und die Erde ist eine SCheibe.… :rolleyes:

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