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Autor: Martin Hähnel | 24.05.2011 - 16:37 | (7)

Experiment: Forscher steuern iPhone über die Handinnenfläche

Patrick Baudisch, Sean Gustafson und Christian Holz vom Potsdamer Hasso Plattner-Instituts haben eine Technik entwickelt, mit der sich das iPhone über Eingaben auf der Handinnenseite steuern lässt.

Experiment: Forscher steuern iPhone über die Handinnenfläche

Über eine am Kopf befestigte Kamera werden die Befehle abgenommen und verarbeitet. | (c) Technology Review

Mit der neuen Technik können alle Funktionen auf Handinnenfläche ausgeführt werden, es wird kein physisches Eingabegerät mehr gebraucht. Dazu werden die Fingerbewegungen des Nutzers von einer am Kopf angebrachten Kamera verfolgt und in Touch-Befehle für das in diesem Experiment verwendete iPhone umgesetzt.

Für die Bedienung ist es allerdings nötig, den Homescreen des iPhone auswendig zu kennen. Wie die drei Forscher in einer nicht-repräsentativen Untersuchung in der eigenen Cafeteria ermitteln, konnten tatsächlich viele die Anordnung der Icons aus dem Gedächtnis abrufen. "Wir fanden heraus, dass 68 Prozent, der [getesteten] iPhone-Nutzer einen Großteil ihrer Anwendungen auf dem Homescreen lokalisieren können".

Ein möglicher Anwendungsfall für das Invisible Phone wäre, so die Forscher, ein Anruf während des Geschirrwaschens. Mit noch triefend nassen Fingern will niemand sein Smartphone berühren, hier wäre die neue Eingabemethode äußerst praktisch. Im Augenblick ist es dafür aber noch zu früh. Die Hardware, die für das Projekt verwendet wird, ist selbst noch zu empfindlich und sperrig, die Versuche der Potsdamer zeigen aber, dass man auch ohne physisches Medium eine 80-prozentige Eingabegenauigkeit erreichen kann.

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Kommentare
  1. 25.05.11 08:38 Ariani (Advanced Member)

    so ein dreck!

  2. 25.05.11 05:42 ullumulu (Expert Handy Profi)

    glaube nicht das soviele leute mit geschlossenen augen apps auf ihren phone finden würden.

  3. 24.05.11 19:05 Arminator (Handy Profi)

    Also ich bin da optimistischer, die müssen das nur kleiner kriegen damits in eine brille passt. Dann frimelt man in ein glas noch ein display rein, und schon kann man ohne ein gerät in den händen halten zu müssen schnell arbeiten.

  4. 24.05.11 18:53 Das-Korn (Advanced Handy Profi)

    Einfach praktisch... *TIRED*

  5. 24.05.11 18:39 EDoubleDWhy (Handy Profi)

    Das sieht iwie nach nem Video aus. Und praktisch ist es auch nicht. Die haben nichtmal ein anständiges Beispiel zur Hand - spülen? Oh wow!!

  6. 24.05.11 17:29 diekatze (Handy Profi)

    tja copycats halt;)
    Ne, mit welchem gerät sie das machen ist wahrscheinlich nicht so wichtig, wenn es unabhänige forscher sind. finde es aber unvorteilhaft so ein riesenteil auf dem kopf zu tragen.
    das beispiel ist noch schwachsinniger. toll, dann trocknet man sich in 5sek. die hände ab. lieber das, als irgendwas zusätzlich tragen zu müssen (egal wie groß es ist).

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