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Autor: Andreas Seeger | 26.05.2011 - 14:37 | (37)

EU stoppt Hilfe für Symbian

Mit dem im November 2010 gestarteten Symbian-Förderprojekt Symbeose wollte die EU ein europäisches Gegengewicht zu den US-Systemen Android und iOS schaffen. Doch drei Monate später kündigte Nokia an, Symbian nicht weiter für seine Smartphones zu verwenden. Jetzt hat die zuständige EU-Kommissarin die Konsequenzen gezogen.

EU stoppt Hilfe für Symbian

Nokia N8 mit Symbian 3: Das System stürzt in die Bedeutungslosigkeit / (c) Nokia

So schnell kann es gehen: vor ein paar Monaten wurde Symbian von der EU noch als "einzigartige Technologie" identifiziert, die "ein wichtiger Faktor europäisch orientierter Software-Entwicklung für Mobilgeräte" ist. Jetzt lässt sie das System fallen wie eine heiße Kartoffel. Ein Mitarbeiter aus dem Umfeld der für das Projekt zuständigen EU-Kommissarin Neeli Kroes gab auf Twitter bekannt, dass Symbeose gestoppt wurde. Bisher seien noch keine Fördergelder geflossen, betonte er. Geplant waren ursprünglich 22 Millionen Euro.

Gründe für den Stopp nannte er nicht, aber es liegt auf der Hand, dass Nokias Abkehr von Symbian dem Projekt den Todesstoß versetzt hat. Symbian zu fördern ist nur sinnvoll, wenn starke Partner aus der Industrie das System stützen.

Die neuesten Kennzahlen von Gartner zeigen, dass es gerade abstürzt in die Bedeutungslosigkeit. Innerhalb eines Jahres fiel der globale Marktanteil von 44,2 Prozent auf 27,6 Prozent. Die Lücke, die Symbian hinterlässt, wird vor allem von Android gefüllt. Der Anteil des konkurrierenden Google-Systems explodierte innerhalb eines Jahres von 9,6 auf 36,2 Prozent. Es ist mittlerweile das am weitesten verbreitete Smartphone-System der Welt.

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Kommentare
  1. 27.05.11 16:24 Jax667 (Gast)

    Ist leider das einzige, was ich bezüglich einer maximalen Dateigröße gefunden habe beim Iphone. Mir fällt aber nichts ein außer Filme, was noch Sinn macht, wenn es um so große Dateien geht, die auf einem Smartphone landen. Spiele, Programme und Bilder sind einfach nicht so groß. Wie es jetzt speziell um Filme geht, wenn man sie aus dem Store überträgt wie du schon angedeutet hast, weiß ich nicht und ich konnte auch nichts darüber herausfinden, aber es wäre nicht überraschend, wenn die Beschränkung genauso groß ist.

    Bei 720p Filmen finde ich 4GB nicht so schlimm. Wenn man Filme bereits gesplittet als Teil 1 und 2 im Store anbietet, ergibt sich daraus nicht wirklich ein Nachteil. Kritisch wird es dann aber, wenn die Filme in Full HD Format angeboten werden und solche Blu-rays können mal eben 20 bis 25 GB an Speicherplatz verwenden...aber wer sowas auf nem Smartphone transportiert ist selbst Schuld.

    Man zögerte bisher immer ander Formatierungen zu nutzen, weil die Gefahr erhöht wird Daten zu verlieren. Bei den großen Datenmengen, die aber mittlerweile aufkommen, wirds meiner Meinung nach aber höchste Zeit.

  2. 27.05.11 15:41 nohtz (Handy Master)

    "einem WinXP-Rechner (mit FAT32-Partition)"
    -->wer tut denn sowas? ;-)

  3. 27.05.11 15:21 NewPhone (Expert Handy Profi)

    > Die Formatierung beim Iphone ist HFS+, aber die ist auch auf 4GB begrenzt und zwar durch Apple selbst

    In der von dir zitierten Diskussion geht es um eigene Videoaufnahmen (per Kamera-App) und die kann Apple durchaus nach 4 GB stoppen, aus welchen Gründen auch immer. Das hat aber nicht unbedingt etwas mit dem verwendeten Dateisystem zu tun, denn HFS+ kann mehr. Ob übertragenen Dateien (z.B. HD-Videos aus iTunes) auch nicht mehr als 4 GB aufweisen können, steht da nicht – und selbst wenn, hätte dass nichts mit dem iPhone-Dateisystem zu tun, wie du anfangs meintest, sondern wäre einfach eine mehr oder weniger beliebige Beschränkung, um z.B. beim Sync mit einem WinXP-Rechner (mit FAT32-Partition) keine Probleme zu bekommen.

    Insgesamt kann man sagen, dass FAT anscheinend weitaus seltener verwendet wird, als manch einer hier dachte. Bei Symbian scheint FAT32 allerdings wirklich der Hemmschuh für größere Dateien zu sein.

  4. 27.05.11 14:26 Jax667 (Gast)

    @Newphone

    Die Formatierung beim Iphone ist HFS+, aber die ist auch auf 4GB begrenzt und zwar durch Apple selbst: https://discussions.apple.com/thread/2562149?start=0&tstart=0

    Das fällt nur nicht so stark auf, weil viel beim Iphone begrenzt ist, von der MMS bis hin zum Video, das beim Übertragen über Itunes konvertiert und komprimiert wird.

    Bei Android ist auf den meisten Geräten noch das YAFFS Dateisystem mit einer maximalen Dateigröße von 2GB. Ab Android 2.3 wird die ext4 Formatierung genutzt, das theoretisch eine Dateigröße von 16GB bis 16TB zulässt (ich denke mal, es bleibt bei 16GB). Ob hier Google allerdings Restriktionen eingeführt hat, konnte ich nicht herausfinden.

    http://blog.gsmarena.com/android-2-3-gingerbread-uses-ext4-file-system-promises-better-dual-core-performance/

    http://en.wikipedia.org/wiki/Comparison_of_file_systems

  5. 27.05.11 09:55 NewPhone (Expert Handy Profi)

    > wäre interessant zu wissen, welche formatierung die verschiedenen OS'se wirklich benutzen

    Beim iPhone kann es einem recht egal sein, weil man ohnehin keinen direkten Zugriff auf den Flashspeicher hat.

    Die klassischen iPods, wie mein iPod Video (5.5G) haben übrigens FAT oder HFS+ zum Formatieren verwendet, je nachdem, mit welchem Rechner (PC oder Mac) man sie erstmalig mittels iTunes bespielt hatte, sodass man an dem entsprechenden Rechnermodell den Festplattenmodus des iPods nutzen konnte (für den normalen Musik/iTunes-Betrieb ist das Format unerheblich). HFS-formatierte iPods waren bzgl. Geschwindigkeit, Dateigröße und Speicherverbrauch im Vorteil, konnten aber nicht ohne Probleme am PC als Festplattenersatz verwendet werden. Da ich ohnehin immer einen USB-Stick dabei habe, ist mein iPod natürlich HFS-formatiert.

  6. 27.05.11 07:33 nohtz (Handy Master)

    "Ich gehe davon aus, dass iOS (wie OSX) als Dateisystem HFS+ (released vor 13 Jahren) verwendet"
    -->wäre interessant zu wissen, welche formatierung die verschiedenen OS'se wirklich benutzen

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