Visionär und Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hat auf einer Business-Messe in Australien einen Ausblick auf eine düstere Zukunft gegeben. Er geht davon aus, dass es noch zu seinen Lebzeiten künstliche Intelligenz geben wird, die in etwa auf einer Stufe mit dem Menschen stehen wird. Durch die rasante Entwicklung der Technologie wird der Mensch immer weniger gebraucht und kann ein unbeschwertes Leben führen, so Wozniak.
Steve Wozniak | Foto: Al Luckow
Was positiv klingt, birgt in den Augen von „The Woz“ aber vor allem Gefahren: „Wir werden Haustiere sein, der Hund des Hauses,“ so der IT-Experte. „Wir entwerfen bereits überlegene Wesen und ich glaube, dass wir die Schlacht gegen die Maschinen schon vor langer Zeit verloren haben.“ Auch andere Passagen seiner Rede erwecken den Eindruck, dass Filme wie Matrix oder Terminator schon bald Realität werden könnten.
So werde echte künstliche Intelligenz über die Menschen kommen, wie ein Unfall. Er habe Maschinen, die wie ein Mensch aussehen, agieren und Gefühle haben noch vor wenigen Jahren für unmöglich gehalten. Doch das dachte er früher auch über einen Computer, der ein ganzes Lied speichern kann – heute kann man im Speicher des iPhone problemlos 50 Filme ablegen, so Wozniak.
Er warnt vor allem davor, dass sich der Mensch selbst abschafft. „Immer, wenn wir neue Technologie entwickeln, entwerfen wir Zeug, das unsere Arbeit übernimmt und machen uns damit weniger bedeutsam, weniger wichtig,“ so Wozniak. „Man merkt es nicht, bis es soweit ist und ich glaube, dass wir sehr kurz davor stehen, Maschinen mit eigenem Bewusstsein zu entwerfen. Mein Kommentar darüber, dass die Maschinen den Krieg schon längst gewonnen haben, ist teilweise nur ein Spaß, aber wir nutzen sie schon so intensiv, dass sie aus unserem Leben gar nicht mehr weg zu denken sind."
"Wenn wir erst einmal so weit sind, dass wir Maschinen das Denken überlassen, werden wir nicht mehr gebraucht. Aber dann kann man es auch nicht mehr rückgängig machen – man kann sie dann nicht mehr einfach ausschalten,“ gab der Apple-Mitbegründer zu bedenken.
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Du bist nicht dabei?>>…was Sven mit seinem Satz gemeint hat weiß ich ohne diese zu Befragen<<
Das bezeichnet man gemeinhin als Vorurteil bzw. Vorverurteilung.
Die erste Erklährung würde nur bei Nutzung der Dienste von Google in Betracht kommen. Läuft auf dem "Androiden" ein MS oder Mac OS würden diese Angaben woanders landen ;).
Zum Zweiten sogar hier nur wenn auch ein Googleaccount genutzt werden würde. Das lässt das aktuelle Android zumindest zu, wenn auch die Nutzung des Phones dadurch ein wenig kompliziert wird.
Wie das in der Zukunft sein wird weiß nur die Glaskugel aber was Sven mit seinem Satz gemeint hat weiß ich ohne diese zu Befragen ;).
>>da sich Billy's Post auf diesen Text von Sven bezog: "am ende laufen kleine androiden bei einem zuhause rum...dann weiß google sogar wie es bei dir zuhause aussieht...schickt ja nicht schon das sie wissen wie dein haus von aussen aussieht, welche vorlieben du z.b. für essen hast usw usw usw...-.-" ist der Verdacht das mit Androiden auch Android und Google meint. …<<
Ja und? Was wäre verkehrt daran?
1. Androiden (i.S.v. Roboter) werden miteinander vernetzt sein. Dabei wird deren Kommunikation untereinander zumindest teilweise im Internet landen oder über das www geführt werden. Und im Web dominiert nun mal Google.
2. Im Übrigen: wer will oder kann denn ausschließen, daß auch Haushalts"roboter" (Kühlschränke, Herde, Geschirrspüler, Heizungssteuerungen etc.) zumindest teilweise mittels eines (Google-)Android-OS gesteuert werden?
Herr Wozniak,
ich denke wir sind durch SF-Literatur und -Filme sicher schon gewarnt genug, sowas nicht zu weit kommenzu lassen.
Es gibt eines, was der Herr übrigens nicht bedenkt: Je mehr Automation, desto mehr Arbeitskräfte werden überflüssig, desto weniger Menschen können sich neue Sachen leisten.
Ich denke, wir brauchen keine Maschinen als Feindbilder, der Mensch schafft das schon alleine....
Zitat Woz:"Doch das dachte er früher auch über einen Computer, der ein ganzes Lied speichern kann – heute kann man im Speicher des iPhone problemlos 50 Filme ablegen, so Wozniak."
Der Vergleich hinkt sowas von.
Und nach Zurück in die Zukunft 2 glaubten alle, dass es2015 fliegende Autos geben wird... Star Trek erwies sich hierbei echt als realistischste Zukunftsvision (Handys, Multitouchscreens, Tablets)
Go go, Autoindustrie, vier Jahre habt ihr noch!
@ Macianer, da sich Billy's Post auf diesen Text von Sven bezog: "am ende laufen kleine androiden bei einem zuhause rum...dann weiß google sogar wie es bei dir zuhause aussieht...schickt ja nicht schon das sie wissen wie dein haus von aussen aussieht, welche vorlieben du z.b. für essen hast usw usw usw...-.-" ist der Verdacht das mit Androiden auch Android und Google meint.
Aber vielleicht hast Du ja eine schlüssige Erklärung dafür warum Androiden in Zusammenhang mit Google erwähnt, nichts mit Google zu tun haben. In Deinem Wikilink finde ich dazu jedenfalls nichts.
> Das bezeichnet man gemeinhin als Vorurteil bzw. Vorverurteilung.
Ist "Wenn es regnet, wird es nass." auch ein Vorurteil?