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Autor: Rene Melzer | 15.06.2011 - 11:15 | (36)

HTC Desire: Doch kein Update auf Android 2.3 Gingerbread

Das HTC Desire bekommt doch kein Update auf Android 2.3 Gingerbread. Das teilt der Hersteller über Facebook mit. Wie er erklärt, habe das Entwicklerteam alles versucht, doch der Speicher reiche nicht aus, "um Gingerbread auf dem HTC Desire zum Laufen zu bringen und dabei das HTC Sense Erlebnis aufrecht zu halten". HTC entschuldigt sich für die Enttäuschung, die bei vielen mit der Nachricht verbunden ist.

HTC Desire: Doch kein Update auf Android 2.3 Gingerbread

HTC Desire: Neuer Android-König | Foto: HTC

HTC stellte das Desire im Februar 2010 vor. Das Modell war für die damalige Zeit üppig ausgestattet. Es hat einen 1 Gigahertz schnellen Prozessor mit 576 Megabyte Arbeitsspeicher. Der interne Speicher ist nur 512 Megabyte groß, kann aber durch microSD-Karten um bis zu 32 Gigabyte erweitert werden. Als Betriebssystem kam damals noch Android 2.1 zum Einsatz. Ab Juli 2010 lieferte HTC dann Android 2.2 Froyo nach und nach an alle Desire aus. Ursprünglich wollte HTC auch Android 2.3 Gingerbread für das Modell bereitstellen. Geplanter Zeitpunkt war das zweite Quartal 2011.

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Kommentare
  1. 22.06.11 13:49 Birk (Expert Handy Profi)

    @AppleNo

    > Macianer stellt gerne Fragen zu diversen Themen. Sie haben oft ein Ziel: Etwas kritisch zu hinterfragen

    Soweit in Ordung. ich spielte nur darauf an, dass Macianer sich schon sehr oft in Apple-Threads echauffiert hat, dass dort andere User dasselbe tun, obwohl diese "doch sowieso niemals niemals was von Apple kaufen würden!" ;-)

    Solche "Regeln" gelten halt immer nur für die anderen.^^

  2. 22.06.11 11:33 AppleNO (Handy Profi)

    @TheHunter (#35): Absolut richtig. Diese strategische Geschäftseinheit befindet sich wahrscheinlich wieder auf dem Rückzug und ist ein "Dog", wenn man die BCG-Matrix zugrunde legt. Rückzugsstrategien und Deinvestition sind da angebracht, es sei denn, man hält das mittlerweile unprofitabel gewordene Geschäft aus Prestigegründen (siehe VW mit Bugatti), was aber hier keinen Sinn ergeben würde.

  3. 22.06.11 11:29 TheHunter (Moderator)

    Ohne jetzt alles gelesen zu haben, könnte ich wetten, dass es eine rein wirtschaftliche Entscheidung war. Da Desire S und Desire Hardware technisch nicht so weit auseinander liegen, könnte ich mir vorstellen, dass der Vorstand gesagt hat "Das Desire bekommt kein 2.3.3, da sonst alle das Desire und nicht das teurere und jüngere S kaufen". Dann zu sagen "wir kriegen es nicht hin" ist die Ausrede um die Kunden nicht zu verlieren und dazu zu bewegen, sich doch das neue zu kaufen. Ich muss aber auch sagen, dass der Unterschied von 2.2 zu 2.3.3 auch nicht so der nennenswerte Unterschied ist. Den Leuten die sich darüber aufregen, geht es nur ums Prinzip. Heutzutage muss ja immer alles upgedated werden, vor 5 Jahren hat sich um Updates keiner geschert.

    EDIT: Hab gerade nun gelesen, dass die es doch umsetzen. Mein Beitrag passt aber trotzdem dazu... Es wird eine wirtschaftliche Entscheidung gewesen sein, genau wie die es nun doch anzubieten.

  4. 22.06.11 09:51 AppleNO (Handy Profi)

    @Birk (#33): Macianer stellt gerne Fragen zu diversen Themen. Sie haben oft ein Ziel: Etwas kritisch zu hinterfragen. Dies gelingt auch fast immer. Wobei es auch meist darauf hinausläuft, dass dabei so ziemlich alles andere im schlechten Licht dargestellt wird, manchmal zurecht, manchmal nicht.

  5. 21.06.11 23:15 Birk (Expert Handy Profi)

    @Macianer
    > Wer hält denn das noch für glaubwürdig?

    Ja, für das gesamte Sense reicht der Speicher nicht, deshalb werden nur Teile für das Desire umgesetzt.

    Eine kleine Retourkutsche sei mir gestattet: Du würdest doch eh niemals ein Android/HTC-Geräte kaufen, warum regst Du Dich dann so auf? ;-) Oder gilt Deine Regel diesbezüglich nur für Menschen, die sich über Apple aufregen?

  6. 21.06.11 22:05 AppleNO (Handy Profi)

    @Macianer (#31): Ganz einfach: HTC wählt aus den Sense-Features aus, die in 2.3 nicht übernommen werden sollen, somit wird nicht mehr ganz so viel Speicherplatz gebraucht. Fragwürdig ist diese Update-Politik aber allemal!

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