Ein hochrangiger Nokia-Manager hat auf einer Telekom-Konferenz in den Niederlanden neue Details zu den ersten Windows Phones des Unternehmens verraten.
Neues Konzept: Nokia-Smartphones mit Windows Phone 7 | (c) Nokia
Sie werden zuerst in sechs europäischen Ländern verkauft, neben Deutschland sind das Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und die Niederlande, erklärte Victor Saeijs, Vize-Europachef von Nokia. "Zuerst" bedeutet in diesem Fall: Ende 2011. Nokias Mutterland Finnland werde dagegen erst später mit Windows Phones beliefert.
Der Holländer deutete außerdem an, dass er bereits einen Prototypen mit Windows Phone 7 in der Tasche trage, ihn aber aus naheliegenden Gründen nicht zeigen könne. Die neuen Smartphones von Nokia werden auf Windows Phone Mango aufsetzen, einer weiterentwickelten Version des Betriebssystems, die Microsoft im Mai angekündigt hat und im Herbst veröffentlichen will.
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Du bist nicht dabei?boca
hast dein HD7 mit grossem verlust (zum neukaufspreis) vertickt, oder haste android draufgespielt (siehe anleitung bei mobiflip) ?
jax
oje-habe immer gedacht meine Frau wäre Meister im aussagen verdrehen. In dir findet sie eindeutig ihren Meister.
Will auch gar nicht weiter drauf eingehen, erstens ist es mir zu blöd und zweitens hoffe ich das diese schreckliche vorgruppe bald verschwindet und linkin park auftritt.
newphone
zu jax- irgendwie wird er immer wieder versuchen sich die Aussagen so zurechtzubiegen als daß er sich irgendwie im Recht fühlt- quasi der "gefühlte Sieger".
zu wp 7
Habe mein hd 7 auch nicht mehr.
Die Gründe: Die kacheln fand ich nie wirklich hübsch- und ich fand sie immer hässlicher.
Es sind immer noch nichtmal standardapps komplett vorhanden.
Die xbox anbindung imteressiert mich einen sch...
Mein hotmailaccount wurd gehackt und es wurden spammails an mein adressbuch gesendet( nutzte hotmail eigentlich gar nicht-nur wegen der registrierung hab ich es angelegt).
Wp7 ist mein zweit Lieblings os finde es gut und übersichtlich.
Ich leite mal mit ein paar warmen Worten in Richtung Jax ein, komme danach aber (hoffentlich) zum Punkt: Du unterstellst Boca und anderen, sie würden Nokias Absturz ab Q1/2011 nicht realisieren und Android nicht als Smartphone-Marktführer anerkennen. Kannst du das mal belegen (wenn du schon selbst so vehement Quellen einforderst)?
Wenn ich mich an die Diskussionen mit dir zurückerinnere (schwelg) ;-) , kann ich deine jetzigen Behauptungen nicht nachvollziehen. Jeder erkennt den momentanen dramatischen und immer weiter beschleunigten Verfall der Nokia-Marktanteile (und hat es auch kommuniziert), allerdings bist du der einzige, der den Knick erst bei Anfang 2011 festmacht und nicht, wie alle anderen, schon bei Anfang 2010 (also ca. ein Jahr vorher). Und falls du doch mal zugeben musstest, dass der Verfall schon vor Elops Brandrede eingesetzt hat, hast du versucht, die Auswirkungen (ein Jahr vorher!) trotzdem ihm zuzuschieben (allerdings nie erklärt, wie das funktionieren soll).
Jetzt zu WP7: Ich versuche immer noch zu erkennen, warum die WP7-Einführung so gefloppt ist. Gut, das System kommt von Microsoft, denen immer weniger zugetraut wird – dennoch hat die Firma im Desktop-Bereich (für mich zumindest teilweise unverständlich) immer noch eine sehr große Anzahl von Anhängern und die müssten doch unbesehen auf die WP7-Geräte des Desktop-Marktführers fliegen. Tun sie aber nicht.
An der Geräte-VIELFALT können die schlechten Verkaufszahlen wohl nicht festgemacht werden. Es gibt Geräte aller wichtigen Bauformen. Was evtl. problematisch ist, dass es bei der Hardware kaum echte Highlights, keine USPs gibt. Alle technischen Features kann man genauso bei ähnlichen Android-Phones finden. Das ist zwar kein zwingender Kaufhinderungsgrund aber die Hardware ist eben auch kein Alleinstellungsmerkmal, der zum Kauf anregen würde.
An dem Problem der weitgehenden Austauschbarkeit der Hardware könnte evtl. der Nokia-Deal etwas tun, wenn es Nokia schaffen sollte, wirkliche Top-Geräte mit WP7 vorzustellen – und damit meine ich bestimmt keine E7-Clones (man sind das Brocken).
Einige meinen, das Marketing wäre schuld. Microsoft hat so viel Geld in die Werbung gesteckt, wie keine andere Firma. Allerdings ist das meiste wohl ungesehen verpufft. Schlechtes Marketing? Auf jeden Fall! Aber Schuld am Misserfolg? Teilweise – aber das kann nicht der Hauptgrund sein. Microsoft ist schon bekannt, die Marke Windows auch und selbst Windows Phone kennen schon sehr viele. Aber wird es gekauft? nein.
Oft wird die Kaufzurückhaltung mit fehlenden Funktionen in WP7 begründet. Nun ja, es wurden mit einem Update Funktionen (Top-Feature: Copy&Paste) hinzugefügt und die Verkaufszahlen haben sich (meines Wissens) nicht verbessert. Jetzt muss man mal abwarten, ob sich nach Mango (Multitasking) etwas tut. Ich glaube allerdings langsam, dass es auch nicht alleine an den fehlenden Funktionen liegen kann, dass WP7 so schlecht läuft. Das wäre allerdings tragisch, denn dann würde das Mango-Update keine Verbesserung bei den Verkäufen bringen.
So, zu welchem Schluss komme ich, was der Grund für die schlechten WP7-Zahlen ist? Ich kann mir gut vorstellen, dass am grundsätzlichen Konzept und an der GUI-Optik liegen könnte. Ich bin es ja gewohnt, meinen Kopf von sehr vielen Grundannahmen freizumachen, um möglichst neutral (so gut es eben geht) auf Userinterfaces zu schauen (da ich selbst solche entwickle oder auch optimieren muss).
1) Das WP7-Interface ist ungewohnt und greift nichts aus dem Desktop-Windows-Universum auf. Man erkennt nichts Vertrautes und muss sich auf etwas komplett neues einstellen. Das tut niemand gerne! Die meisten Kunden suchen vertraute Konzepte und gehen mit entsprechenden Erwartungen an die Geräte heran. Hier enttäuscht WP7 die potentiellen Kunden: alles ist (auf den ersten Blick) anders.
2) Die flache Optik ist zwar sehr modern und designy aber damit kommen viele nicht gut klar. Wie unterscheidet man antippbare Objekte (Buttons) von reinen Darstellungen? Bei anderen Systemen sind Buttons etc. optisch dreidimensional (Verläufe, Schatten) hervorgehoben und man erkennt sofort, was Button ist, und was nicht (Mouseover-Effekte, wie bei Windows, fallen bei Fingeroberflächen weg). Auch die großen Headlines und auf mehrere Screens verteilten Seiten finden nicht nur Zustimmung. Zudem finden viele Betrachter das System auch einfach nicht schön. Es ist einfach nicht auf den ersten Blick für Jedermann attraktiv, was die Zielgruppe unnötig einschränkt. Die Optik ist von MS mutig gewählt aber evtl. zu mutig.
3) Die Platzverschwendung ist augenscheinlich und wird nicht eingesehen, weil sie keine Vorteile bringt. Auf einer Fläche, auf der andere Systeme ohne Probleme 16 Icons inkl. Notifications unterbringen, kommt WP7 auf max. 8 Tiles (und bei der Größe auch nur mit Hinweis auf die Anzahl der Veränderungen). Man ist also gezwungen, zu scrollen, wo man bei anderen Systemen noch alles im Blick hat. Das wird auch noch als "Übersichtlich" verkauft. Die großen Headlines, ungenutzte Flächen und hereinragende, angeschnittene Nebenscreens tun ein übriges, um den Eindruck der Platzverschwendung (auf den kleinen Smartphone-Displays) zu verschlimmern. Ich habe überhaupt nichts gegen modernen Style, pure Typografie und freie Flächen (ganz im Gegenteil) aber viele meiner Kunden können damit tragischerweise nicht viel anfangen. Viele potentiellen WP7-Kunden wohl auch nicht.
4) Hier fasse ich nur kurz die Bereiche zusammen, die die anderen Probleme flankieren: Es fehlen noch immer Funktionen, die auf anderen Systemen schon existieren und das Ökosystem ist aufgrund des Neueinstiegs verhältnismäßig klein. Das sind aber beides Sachen, die bei größerem Erfolg der Plattform irgendwann verschwinden oder sich relativieren könnten. Dafür muss die Plattform nur lange genug existieren und die Geräte müssen sich irgendwann mal besser verkaufen (ein wenig das Henne/Ei Problem).
5) Das "andere" Grundkonzept: Der Abschied von der App/Programm-Metapher hin zu einem verknüpften Social-Ansatz mag den einen oder anderen begeistern, viele verwirrt das aber auch. Apple (ich muss sie hier mal wieder erwähnen) hatte schon mal ein ähnliches Problem: Sie wollten auf dem Desktop die klassischen Programme abschaffen das System komplett Dokumenten-zentriert aufbauen (Name: CyberDoc). Man erstellt also ein leeres Blatt und fügt dort Texte, Videos, Webseitenbestandteile, Chat-Fenster etc. hinzu und erhält ein interaktives Dokument. Die 3rd-Party-Entwickler (Adobe, Microsoft ...) sollten dann nur noch Werkzeuge liefern, mit denen man per Klick auf einen bestimmten Inhalt diesen manipulieren kann (also das Video schneiden, das Bild retuschieren, den Text editieren, das 3D-Objekt verformen). Was soll ich sagen: Tolles Konzept – hat sich aber nicht durchgesetzt. Es ist also nicht automatisch so, dass sich ein Konzept durchsetzt, nur weil es gut scheint. Sollte es auch beim WP7-Social-Ansatz erweisen, dass das Konzept nicht verstanden wird oder keine großen Vorteile gesehen werden (ich persönlich brauche diesen ganzen Facebook/WinLive-Kram z.B. kein bisschen), wird es evtl. eng für Microsoft. Wenn sich der gedachte Vorteil in einen Nachteil verwandelt, kann man mit dem Hinzufügen von Funktionen nichts mehr retten.
Kurz: Evtl. ist WP7 einfach nicht attraktiv, nicht sexy, zu anders! Das hätte ich im Vorfeld so drastisch nicht behaupten wollen – aber jetzt, wo man den mangelnden Erfolg sieht, muss man sich mal Gedanken zu möglichen Gründen machen.
Also, daß Bocadillo von einer Bedeutungslosigkeit Nokias geschrieben hat, erinnere ich so nicht. Er hat allerdings schon sehr lange einen drohenden BedeutungsVERLUST vorhergesagt, für den Fall daß Nokia nicht kurzfristig gelingt, ein moderneres i.S.v. auf Touchscreens optimiertes Betriebssystem auf ihre Geräte zu bringen.
Wer Nokias Werdegang der letzten Jahre nüchtern betrachtet, wird zustimmen, daß Bocadillos Analysen und Vorhersagen sehr zutreffend waren.
Und nun: Ring frei für Runde 5. Boxt!
weder noch- habs meiner nichte geschenkt....und die findet es klasse da (O-Ton)" ich gar nix aus Versehen verstellen kann"
Gekauft hätte sie es sich aber von sich aus nicht- weil sie es sich gar nicht erst angeschaut hätte(getreu dem Motto" was der Bauer nicht kennt..."