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Autor: Stefan Schomberg | 06.07.2011 - 14:57 | (16)

Apple-Insider gesteht Verrat von Firmengeheimnissen

Ein ehemaliger Mitarbeiter von Apple-Zulieferer Flextronics hat in New York gestanden, Firmengeheimnisse des iPhone-Herstellers verraten zu haben. Das teilte gestern der Bundesstaatsanwalt von Manhatten der Öffentlichkeit mit.

Apple-Insider gesteht Verrat von Firmengeheimnissen

Die Geheimnisse von Apple sind mit der Festnahme eines Insiders wieder sicherer | (c) Hersteller

Der Angeklagte hatte Einblick in die Technik kommender Produkte von Apple. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft verkaufte er die Informationen zu kommenden Modellen an Börsenspekulanten. So habe er schon Monate vor der Vorstellung des iPhone 4 verraten, dass das Smartphone mit Frontkamera auf den Markt kommen wird, auch erste Hinweise auf das iPad sollen von dem 39-jährigen Insider stammen.

Frühzeitige Informationen zu technischen Neuerungen sind heiß begehrt, denn Investoren können mit diesem Wissen frühzeitig einschätzen, wie sich die Aktienkurse einer Firma entwickeln und so möglicherweise viel Geld verdienen. So stieg der Aktienkurs von Apple von 180 US-Dollar zum Zeitpunkt des Geheimnisverrats im Oktober 2009 auf heute etwa 350 US-Dollar. Der sogenannte Insider-Handel ist verboten, dem ehemalige Flextronic-Mitarbeiter drohen jetzt bis zu 30 Jahren Haft und mehr als 5 Millionen US-Dollar Strafe.

Der Angeklagte soll nicht allein gehandelt haben, sondern Mitglied eines Insider-Rings gewesen sein. So wurden offenbar verschiedene Geheimnisträger von Beratern an zahlungskräftige Spekulanten vermittelt. Erste Verurteilungen Beteiligter hat es bereits gegeben. Mit einem Schuldspruch für den geständigen Angeklagten ist aber nicht vor Juli 2013 zu rechnen.

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Quelle: Die Zeit
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Kommentare
  1. 08.07.11 01:06 Verbesserator (Member)

    An den Busenfreund: quovadis hat Recht. Im Übrigen bist du hier lange genug unterwegs, um zu wissen, dass man Beiträge editieren sollte, sofern man etwas hinzufügen möchte, bevor jemand anderes einen Post abschickt.

  2. 06.07.11 22:57 quovadis (Gast)

    @ Eddy

    nee das "lässt" fehlt nicht, weil sonst auch noch ein zweites "sich" hermüsste.

  3. 06.07.11 20:03 EDoubleDWhy (Handy Profi)

    Allerdings sind die Strafen echt monströs :(

  4. 06.07.11 19:56 EDoubleDWhy (Handy Profi)

    "...denn Investoren können mit diesem Wissen frühzeitig einschätzen, wie sich die Aktienkurse einer Firma entwickeln und so möglicherweise viel Geld verdienen."
    Da fehlt ein "lässt" am Ende des Satzes.

  5. 06.07.11 18:50 AnDieLatte (Member)

    Hier der Link zum Artikel http://m.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a-772621.html

  6. 06.07.11 18:47 AnDieLatte (Member)

    @quo
    Laut Spiegel Online hat er nur 45000 oder so für die Infos kassiert... das ist dann im nachhinein wirklich dämlich...

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