Der kanadische Smartphone-Hersteller Research In Motion (RIM) hat einen massiven Stellenabbau angekündigt. Der Produzent der bei Geschäftsleuten und Unternehmen beliebten Blackberrys will im Rahmen von Restrukturierungsmaßnahmen weltweit 2.000 Arbeitnehmer entlassen.
RIM: Jeder zehnte Arbeitnehmer wird entlassen
Das entspricht etwa 10 Prozent der Belegschaft von RIM. Insgesamt arbeiten weltweit 19.000 Mitarbeiter für das Unternehmen. Die Betroffenen werden noch in dieser Woche darüber informiert, so der Hersteller. Sie würden Abfindungen erhalten.
Das "Programm zur Optimierung von Arbeitsprozessen" kündigte RIM bereits Mitte Juni an, nannte damals aber noch keinen Zeitpunkt zur Umsetzung und keine konkreten Zahlen. Das Unternehmen hatte nach eigenen Angaben einen "schwierigen" Start in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz blieb mit 4,9 Milliarden US-Dollar weit hinter den Erwartungen der Analysten zurück, ebenso der Absatz von Blackberry-Smartphones von 13,2 Millionen Stück. Der Hersteller erwartet auch für das jetzige Quartal eine verhaltene Entwicklung.
Neben dem Stellenabbau gibt es auch Veränderungen im Management von RIM. Don Morrison, leitender Geschäftsführer des Unternehmens, verabschiedet sich wegen Gesundheitsproblemen in den Ruhestand. Seine Position wird von Thorsten Heins übernommen, zusätzlich zu seinen Aufgaben als Geschäftsführer der Sparte Produktentwicklung.
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Du bist nicht dabei?@eichyl
Schön erklärt. Das Schokoladeneimer-Beispiel ist sehr anschaulich. ;-)
@Topic
Natürlich kann man nicht pauschal sagen, es ist richtig oder falsch Leute zu entlassen. Je nach Unternehmenslage, Zukunftsaussichten und Anteil der Personalkosten kann es sinnvoll sein oder gerade nicht. Bei RIM mag es berechtigt sein Personal abzubauen, da ich glaube deren Höhenflug ist vorbei.
Ich kann nohtzs aber in soweit verstehen: Man hat das doch schon häufiger so erlebt. Da werden aus Kostensenkungsgründen pauschal 10% der Mitarbeiter entlassen und die anderen müssen halt einfach deren Arbeit auffangen.Wenn man nur den überflüssigen Wasserkopf abbaut, mag das richtig sein, falls nicht haben die Mitarbeiter halt Pech.
@eichyl
Das hätte man auch in der Nachrichtensendung "LOGO" so erzählen können. ;-)
eichyl-
und da sind wir mal ganz eng beisammen ,-)
"Wenn Bochum kostenorientiert war, warum hat man trotzdem den Laden dicht gemacht, und praktisch im Ausland die Produktionsstätte neu aufgebaut?"
Ganz einfach! Weil Bochum Nokia mit Subventionsgeldern gelockt hat! baut bei uns und bekommt ein paar mille. Als die dann Aufgebraucht waren hat Nokia die Hände aufgehalten und der Geldhahn war jetzt aber zu. Also sagte Nokia, dann geh ich halt. Nokia ist jetzt hier zwar der Arsch, aber schuld war hier das Land.
Wenn ich einem kleinen jungen ein Eimer Schoki hinstelle und sage wenn du hier bleibtst kriegste den, was denkst wie lange der bleibt? Richtig bis der Eimer alle ist.
hä?
in dieser kaste, über die wir redeten, sollte die feuerquote höher sein als sie ist
Der Markt ist und bleibt hart umkämpft, egal in welcher Branche der Telekommunikation.
RIM orientiert sich mehr in richtung Businesskunden, während andere Hersteller größere Bereiche abdecken.
Aber auch im Mobilfunkbereich werden interne Reorganisationen oder Umstrukturierungen gefahren, wobei die eBegriffe mehr wie ein Deckmäntelchen sind unterrnehmensbereiche aufzulösen oder outzusourcen.
Die Kosten sollten stabil und deckend sein, und das klappt aber nicht immer, und da fährt das Unternehmen entsprechende Maßnahmen.
Mal als Beispiel...... ihr freut Euch über günstige Flattarife.... aber seht ihr auch welcher kostendruck dahintersteht?