Der Mobilfunkbetreiber E-Plus hat im zweiten Quartal dieses Jahres die Zahl der Kundenverträge weiter steigern können. Ende Juni zählte das Unternehmen 21,54 Millionen aktivierte SIM-Karten in seinem Netz. Bei zwei Dritteln davon (14,25 Millionen) handelt es sich um Prepaid-SIM-Karten. Das sind knapp 12 Prozent mehr als Ende Juni 2010.
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Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Gesamtzahl der SIM-Kartenverträge von E-Plus von 19,6 Millionen um 9,9 Prozent. Ende März 2011 verzeichnete E-Plus insgesamt 20,98 Millionen aktivierte SIM-Karten. Der durschnittliche montaliche Umsatz pro Kunde (ARPU) lag im zweiten Quartal dieses Jahres bei 12 Euro. Dabei erzeugten Postpaid-Kunden (23 Euro) deutlich mehr Umsatz als Prepaid-Kunden (6 Euro).
Rund 35 Prozent des ARPUs macht inzwischen das Geschäft mit mobilen Datendiensten aus. Im Vorjahresquartal waren es noch 28 Prozent. Die E-Plus-Gruppe steigert nach eigenen Angaben die Reichweite ihres Hochgeschwindigkeitsnetzes um bis zu 500.000 Einwohner im Bundesgebiet pro Woche. Bereits heute versorgt sie nach eigener Aussage 75 Prozent ihrer Kundenbasis mit Highspeed-Datenverbindungen. Im wichtigsten Vertragskundenprodukt, dem grundgebührfreien Postpaid-Tarif Mein Base, wählten inzwischen über 40 Prozent der Neukunden auch einen Datentarif.
"Wir konzentrieren uns im Daten- wie im klassischen Sprachgeschäft auf das, was die Kunden wirklich wollen: ein zuverlässig gutes Nutzungserlebnis und ein unschlagbar gutes Preis-Leistungsverhältnis", betont E-Plus-Chef Thorsten Dirks. Aktuell seien über 80 Prozent des UMTS-Netzes mit HSPA ausgerüstet. Je nach Region kämen dabei Bandbreiten von bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde, bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde oder bis zu 21,6 Megabit pro Sekunde im Downstream zum Einsatz.
Der Gesamtumsatz des deutschen Mobilfunkbetreibers lag im zweiten Quartal bei 802 Millionen Euro. Die Umsätze aus Mobilfunkleistungen blieben bei einem Wert von 768 Millionen Euro weitgehend stabil im Vergleich zum Vorjahreswert. Ohne die spürbaren Regulierungseffekte (wie die Absenkung der Terminierungsentgelte mit einem Effekt von 57 Millionen Euro im Quartal) erzielte die E-Plus Gruppe im Serviceumsatz ein zugrunde liegendes Wachstum von 7,5 Prozent. Das EBITDA betrug 335 Millionen Euro. Zu E-Plus gehören auch Marken wie Base, Blau.de oder Simyo.
Wegen eines schwachen Ergebnisses auf dem Heimatmarkt musste die E-Plus-Mutter KPN im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Die starke Entwicklung im internationalen Mobilfunkgeschäft konnte dies nicht ausgleichen.
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Du bist nicht dabei?Ich sage mal so: Man bekommt, was man zahlt.
Wenn de Bedenkst das bei Eplus oft nur 10-20€ zahlst..kannste nicht vergleichen mit den Tarifen bei T-Mobil und VF.
ist lausig, aber Preis-/Leistungsverhältnis ist gut.
Meine (ländlichen) Gegend scheint vom Netzausbau nicht zu profitieren...
Lieber wäre mir wenn 80 % des E-Plus-Netzes mit UMTS ausgerüstet wären.
"80 Prozent des UMTS-Netzes"
Das ist ja auch nicht schwer, wenns umts so gut wie nirgends gibt^^
War jahrelang E-plus Kunde und habe mich immer über die schlechte Netzabdeckung im ländlichen Raum geärgert. Für Kunden die nicht unbedingt auf gute Netzabdeckung angewiesen sind ist Eplus sicher eine gute Alternative, für alle anderen: "Finger weg" von diesem Netz.
also die aussage 75 prozent mit highspeed i-net ist doch lächerlich.
ich wohne in stuttgart und man bekommt nicht mehr als 700kbits ob in der stadt oder beim fernsehturm. da ich viel in stuttgart unterwegs bin und dabei öfters im netz bin, kann ich sagen das deutschlands wichtigste stadt (daimler, porsche, bosch uvm.) mit wolfsburg (vw, bugatti, audi, lamborghini, scoda und seat) und münchen (bmw) nicht gut abgedeckt ist. sowas ist echt schwach. die preise sind zwar moderat aber es gibt z.b. 1&1 allnetflat für 29,95 Euro für 2 Jahre ohne Handy, das ist konkurrenzlos günstig.