Noch in diesem Jahr plant Microsoft, seinen Kartendienst Bing Maps um eine Straßenansicht zu erweitern, ähnlich Streetview von Google. Mieter, Wohnungs- und Hausbesitzer, die ihre Häuserfronten nicht dort abgebildet haben möchten, können dagegen ab sofort Widerspruch einlegen.
Das Streetside-Auto von Bing und Navteq | (c) Microsoft
Seit heute bietet Microsoft ein Formular an, über das Personen bereits vor der Veröffentlichung der Bilder auf Bing Maps Streetview ihren Wohn- oder Geschäftssitz unkenntlich machen lassen können. Interessenten haben dazu zwei Möglichkeiten: Sie können das Formular online ausfüllen und abschicken oder es ausdrucken und per Post an Microsoft senden. Die Anschrift ist: Microsoft Deutschland GmbH, Widerspruch Bing Maps Streetside, Postfach 101033, 80084 München. Der Brief sollte ausreichend frankiert sein und eine Rücksende-Adresse aufweisen.
Die Frist für den Vorab-Widerspruch endet am 30. September 2011. Danach besteht zwar weiterhin das Recht auf eine Unkenntlichmachung der eigenen Häuserfront, aber die Verpixelung der Bilder wird dann erst nach dem Start von Bing Streetside vorgenommen. Die fraglichen Gebäude können dann nach Angaben von Microsoft von den Nutzern direkt im Browser markiert werden. Auf der Website http://www.microsoft.com/maps/de-DE/streetside.aspx finden Hausbesitzer, Mieter und Geschäftsinhaber weitere Informationen zu Bing Maps Streetside. Dort stehen auch die Fahrpläne der eingesetzten Fahrzeuge.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.