Apple hat seinen Online-Dienst iCloud für Entwickler gestartet und erste Details über die Preisgestaltung verraten. iCloud ist die Weiterentwicklung der Online-Festplatte MobileMe und soll zusammen mit der Veröffentlichung von iOS 5 im Herbst dieses Jahres starten.
iCloud Beta für Entwickler gestartet | (c) Apple
Die Hauptfunktion von iCloud ist die Synchronisation von persönlichen Daten und Inhalten zwischen allen Apple-Geräten. Der Abgleich umfasst Kontakte, Termine, E-Mails, Dokumente, Fotos und bei iTunes gekaufte Inhalte wie Musik und Bücher. Außerdem kann eine Sicherungskopie von iPhone und iPad Online abgelegt werden. Gesicherte Inhalte sind gekaufte Musik, Apps und Bücher, Aufnahmen (Fotos und Videos), Geräteeinstellungen und Daten der Apps. Alle Details zum neuen Service von Apple haben wir in einer früheren Nachricht näher beschrieben.
Der Nutzer erhält 5 Gigabyte kostenlosen Speicherplatz. Benötigt er mehr, muss er wie bei Amazon Cloud Drive dafür bezahlen. Wie Apple jetzt bekannt gab, kostet das Upgrade auf 10 Gigabyte Online-Speicherplatz 20 US-Dollar (16 Euro) im Jahr, für 20 Gigabyte werden jährlich 40 Dollar (32 Euro) fällig und für 50 Gigabyte verlangt das Unternehmen 100 Dollar (80 Euro). Das ist doppelt so teuer wie das Amazon-Angebot. Gekaufte Inhalte wie Apps, Musik, Bücher oder Filme sowie die selbst erstellten Fotos rechnet Apple jedoch nicht auf die Gesamtspeicherkapazität an.
iCloud wird alle neueren Mac-Rechner, das iPhone, das iPad und den iPod Touch unterstützen sowie die Multimedia-Festplatte Apple TV. Die Synchronisation ist bei einigen Diensten jedoch auf maximal 10 Geräte beschränkt.
Bisher steht die volle Funktionalität von iCloud und der Online-Zugang auf die Website icloud.com sowieso nur registrierten Entwicklern zur Verfügung. Für die Öffentlichkeit hat Apple zur Zeit nur einige wenige Funktionen freigegeben. So können sowohl alle gekauften Apps als auch alle erworbenen Bücher automatisch auf alle iOS-Geräte gepusht werden, die mit der derselben Apple-ID registriert sind. Außerdem kann man über iTunes alle einmal gekauften Bücher und Apps auf jeden Mac herunterladen. Apple hat dazu die Kategorie gekaufte Artikel neu eingerichtet.
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Du bist nicht dabei?@tbd
warum grade für bilder? icloud synct die bilder mit apple geräten automatisch, somit habe ich nicht mal mehr aufwand, den ich bei skydrive schon hätte...
für appleuser dürfte die icloud definitv die beste wahl sein, sofern sie mit 5gb gut auskommen
Skydrive ist schon nicht schlecht dafür dass es nix kostet, aber mir fehlt da die Integration ins System.
Da gefällt mir dropbox um einiges besser, und da gibt's ja bis zu 18gb auch kostenlos.
...lohnt sich doch skydrive... muss man zwar über den browser hochladen aber geht per drag&drop und man hat unbegrenzten speicher (die 25GB sind nur richtwert und vergrößern sich bei bedarf).... außerdem hast du nur begrenzungen auf 100MB/datei
der datei manager im browser ist auch sehr schnell und komplett in HTML5
@gorki
Es gibt ein auflösungslimit, aber das ist bei g+ jetzt bei 2048*2048.
Die 800*800 sind noch von picasa
Als ich meine Picasa Alben eingerichtet habe gab es noch kein Google+ ;). Registriert bin ich da übrigens schon längst :).
Edit: Unbegrenzt gilt aber nur für max. 800x800 - nix für meine Fotos.
@sven
ist aber nur für applegeräte, und auch jetzt noch nicht verfügbar. Skydrive war als Gegenvorschlag zu Gplus gedacht.