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Autor: Rene Melzer | 05.08.2011 - 11:51 | (37)

Apple-Patent: Kopfhörer zum Aufladen von Handy und MP3-Player

Mobiltelefone könnten bald auch über die Kopfhörer geladen werden. Eine entsprechende Erfindung von Apple hat das US-Patentamt jetzt veröffentlicht. Der Hersteller möchte sich zwei Varianten der neuen Ladetechnik schützen lassen.

Apple-Patent: Kopfhörer zum Aufladen von Handy und MP3-Player

Apple-Patent: Laden über Kopfhörer mit Tönen | (c) Apple

Die eine basiert auf dem klassischen Prinzip der Induktion, wie sie bereits seit Jahren unter anderem bei elektrischen Zahnbürsten angewandt wird. Das Kopfhörerkabel wird dazu um eine Säule gewickelt, die ein wechselndes elektromagnetisches Feld aufbaut. Das induziert in dem Kabel Strom, der über einen speziellen Kopfhöreranschluss das Handy oder den MP3-Player auflädt.

Die Induktion ist ein anerkanntes Prinzip, dass es problemlos ermöglicht, selbst die Hochleistungsakkus von Smartphones aufzuladen. So bietet etwa HP bereits eine drahtlose Ladestation mit dem Namen Touchstone für seine Smartphones Pre Plus, Pre 2 und Pre 3 an, sowie eine größere Lösung für das TouchPad. Aber auch Zubehör-Produzenten wie PowerMat bieten bereits sei Jahren ausgereifte Lösungen für Smartphones wie Blackberry oder das iPhone an.

Apple-Patent: Laden mit Kopfhörern via Induktion oder Tönen | (c) Apple

Apple-Patent: Drahtloses Laden von Handy und MP3-Player mit Kopfhörern | (c) Apple

Die zweite Idee ist etwas abenteuerlicher. In dem Patentantrag wird ein System beschrieben, mit dem man das Gerät über die Membranen des Kopfhörers aufladen kann. Die Stöpsel werden dazu in ein akustisches Ladegerät gesteckt. Das sendet Töne aus, die die Membran in Schwingung versetzen. Und genauso wie Strom im Kopfhörer zu Tönen umgewandelt wird, erzeugen dieses Schwingungen Strom, mit dem der Akku geladen werden kann. Der Frequenzbereich soll so hoch sein, dass der Nutzer keine Geräusche hört.

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Kommentare
  1. 07.08.11 19:07 Yttrium90 (Gast)

    @Sven89
    Und jetzt? Wenn ich amüsanten Posts von dir melden wollte-bräuchte ich 'ne Kettenbriefmaschine :-D

  2. 07.08.11 17:29 ullumulu (Expert Handy Profi)

    Wieso? Hat er den unrecht?

  3. 07.08.11 16:59 ullumulu (Expert Handy Profi)

    Wieso? Mir ging es um Datenaustausch mit einer Kabellosen Verbindung.

  4. 07.08.11 16:59 sven89 (Handy Master)

    @yttrium90

    sorry junge, den beitrag fande ich so amüsant das ich ihn melden musste :)

    ich wünsche dir noch viel spaß!

  5. 07.08.11 16:26 Arminator (Advanced Handy Profi)

    Du führst ja jede Diskussion ad absurdum!

    Ich habe mich auf deinen Kommentar zum direkten Ladungsaustausch bezogen, und da ist Vakuum eben ein noch besserer Isolator als Luft.
    Dass das für elektromagnetische wellen nicht gilt ist mir klar, das ist hier wohl jedem klar.

  6. 07.08.11 16:08 ullumulu (Expert Handy Profi)

    @ Armi: Quark mit Bohnen..wie immer.

    Auszug aus wiki:

    "Ausbreitung von Funkwellen [Bearbeiten]

    Die Ausbreitung von Funkwellen ist nicht wie bei Schallwellen an ein Medium gebunden. Im Gegensatz zu letzteren breiten sie sich auch im Vakuum aus. Die Geschwindigkeit beträgt im Vakuum 299.792,5 Kilometer pro Sekunde (Lichtgeschwindigkeit) und sinkt in dielektrischen Medien ähnlich dem Licht in Glas ab.

    Natürliche Radiowellen sowie tiefreichende Ionisierung der Erdatmosphäre (z.B. nach Sonneneruptionen) können den Funkverkehr stören.

    Die Radioastronomie widmet sich nicht nur der Erforschung außerirdischer (extraterrestrischer) Radioquellen, sondern setzt auch Funkwellen (Radar) ein, um z.B. Asteroide und Meteoroide zu orten sowie um die Oberfläche der Nachbarplaneten der Erde zu erkunden.

    Natürliche Gegebenheiten können Funkverbindungen jedoch auch verbessern:

    Mehrfachreflexionen zwischen der Ionosphäre und der Erdoberfläche ermöglichen bei bestimmten Frequenzen Funkverbindungen um die ganze Erde
    Meteore reflektieren ebenfalls Funkwellen (Meteorscatter), sodass die Reichweite steigt
    der Mond kann als Reflektor für Funkwellen dienen (EME-Funkverkehr)

    Funkwellen mit Wellenlängen kürzer als etwa 3 m breiten sich jedoch quasioptisch aus, sie werden nur von der Erdoberfläche und von Gebäuden, nicht jedoch von der Ionosphäre reflektiert.
    Gelegentlich treten jedoch auch hier Überreichweiten auf, die auf Brechung und Totalreflexion an verschieden dichten Luftschichten entstehen (Inversionswetterlage bzw. Inversionsschicht).

    Vor der Einführung von Kommunikationssatelliten verwendete man metallisierte Ballons oder auch Ballonsatelliten zur Erhöhung der Reichweite von Funkwellen mittels Reflexion."

    Die Ausbreitung im Vakuum ist sogar schneller als in der normalen Luft.

    Elektromagnetische Wellen breiten sich quasi einfach so aus, es braucht kein Medium in dem sie sich bewegen. Der Vermittler, also das Teilchen, wenn man es denn beim Elektromagnetismus so nennen will, das für die elektromagnetische Wechselwirkung verantwortlich ist, ist das Photon. Es ist masselos und hat einen Lebensdauer von unendlich. Dann vergiss auch nicht, dass auch Licht eine elektromagnetische Welle ist, nur eben mit einer viel höheren Frequenz als übliche Radiowellen - obwohl sie sich physikalisch komplett verschieden verhalten.


    Das Vacuum IST ein Medium, es ist ein Nichts, aber per Definition ein Medium. Die Maxwellschen Grundgleichungen setzen für elektromagnetische Wellen im Vacuum ein Dielelektrikum voraus, also nicht leitendes "Medium", mit den dielektrischen Eigenschaften =0 (Null) und das gleiche bei den magnetischen Eigenschaften (µ=0). Diese Stoffeigenschaften treffen z,B. für Luft nicht 100pro zu und deshalb ändert sich einiges.

    Als Stichpunkt nochmal für dich: Maxwellschen Gleichungen

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