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Autor: Rene Melzer | 08.08.2011 - 11:48 | (22)

iOS 5 Beta 5 mit Speech-To-Text, MobileMe-Nutzer bekommen mehr Gratis-Speicher

Apple hat an diesem Wochenende iOS 5 Beta 5 für Entwickler freigegeben. Sie behebt eine Menge Software-Fehler und gibt Hinweise auf eine interessante neue Funktion, die bei der finalen Version enthalten sein könnte. Außerdem gibt es erste Details darüber, wie Apple MobileMe-Kunden zum Wechsel auf iCloud bewegen will.

iOS 5 Beta 5 mit Speech-To-Text, MobileMe-Nutzer bekommen mehr Gratis-Speicher

Das Blog 9to5mac hat jetzt einen ersten Hinweis auf die umfassende Unterstützung von Spracheingaben in iOS 5 entdeckt. Sie fanden im Betriebssystem ein alternatives Tastatur-Layout, das als Dvorak Keyboard versteckt war. Es enthält aber keine andere Tastenbelegung, sondern eine normale QWERTY-Tastatur, die neben der Leerzeichen-Taste einen Mikrofon-Knopf enthält.

Noch ist die Sprach-Funktion zwar angelegt, aber nicht funktionstüchtig. Wenn man die Mikrofon-Taste drückt, erscheint zwar ein Dialogfenster, es startet aber keine Aufnahme. Die Integration in die Tastatur legt jedoch die Vermutung nahe, dass es sich um eine Speech-to-Text-Funktion handelt, die das Gesprochene erkennt und in Schrift umwandelt.

Neue iPhone-Tastatur mit Mikrofon deutet auf Spracherkennung hin | (c) 9to5mac.com

Neue iPhone-Tastatur mit Mikrofon deutet auf Spracherkennung hin | (c) 9to5mac.com

Dass Apple eine solche Funktion für sein zukünftiges Betriebssystem von iPhone, iPad und iPod Touch plant, wird schon länger spekuliert. Der Hersteller kaufte im April vergangenen Jahres das Start-Up Siri auf, ein Spezialist für interaktive Web-Dienste. Außerdem soll Apple mit dem Spracherkennungsspezialisten Nuance in Verhandlungen stehen.

MobileMe-Nutzern soll der Wechsel zu iCloud mit zusätzlichem Gratis-Speicherplatz schmackhaft gemacht werden, berichtet das Blog macrumors.com. Besitzer eines MobileMe-Accounts bekommen zusätzlich zu den 5 Gigabyte freien Speicher, den jeder Nutzer von iCloud erhält, kostenlos weitere 20 Gigabyte. Sie haben dann also insgesamt 25 Gigabyte Online-Speicher für Kontakte, E-Mails, Fotos, Musik und mehr.

Apple iOS 5 und iCloud | (c) Hersteller

Apple iCloud: Synchronisation und Backup von verschiedensten Apple-Geräten | (c) Hersteller

Normalerweise sind nur 5 Gigabyte Speicherplatz gratis. Das Upgrade auf 10 Gigabyte kostet nach Angaben von Apple 20 US-Dollar (16 Euro) im Jahr, für 20 Gigabyte werden jährlich 40 Dollar (32 Euro) fällig und für 50 Gigabyte verlangt das Unternehmen 100 Dollar (80 Euro).

Das Angebot hat jedoch eine Haken: Es gilt nur bis Juli 2012. Danach werden jährlich 40 US-Dollar fällig. Außerdem ist bei den MobileMe-Nutzern, die zu iCloud wechseln wollen, die automatische Verlängerung des Upgrades voreingestellt. Sollten 5 Gigabyte ausreichen, muss sie vom Nutzer nachträglich per Hand abgeschaltet werden.

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Quelle: 9to5mac, macrumors
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Kommentare
  1. 09.08.11 13:47 quovadis (Gast)

    @ Birk

    Danke ;)

  2. 09.08.11 11:49 Birk (Expert Handy Profi)

    @Quovadis

    Gratz zum 1000. :)
    (Den ich sogar trotz der Menge gelesen haben^^)

    @NewPhone
    >> abe mich noch nicht so ausgiebig mit der [...]-Cloud von Apple beschäftigt
    > Dann lass die Leute darüber reden, die sich zumindest ein wenig mehr damit befasst haben.

    Es ist sogar für Dich ziemlich anmassend, mir hier das Wort verbieten zu wollen.

    Außerdem kannst Du mir gerne den substanziellen Unterschied zwischen "nicht so ausgiebig" und "zumindest ein wenig" erklären.

  3. 08.08.11 23:55 quovadis (Gast)

    Na wenigsten war der 1000. Beitrag ein langer....

  4. 08.08.11 23:55 quovadis (Gast)

    "Eigentlich ist es unnötig, auf die Einwände einzugehen, da sie mit der derzeitigen Realität wenig zu tun haben und nur so ein diffuses Bauchgefühl beschreiben,"

    Und das ist Deine unbeschreibliche Arroganz... gepaart mit unsauberem Argumentieren. Diffuses Bauchgefühl? Es wird nur gesynct? Hast Du meinen zweiten Post gelesen?

    ""Es werden die letzten 1000 Fotos im Internet gespeichert. Will man ein Foto behalten, muss man es in irgendeinem Foto-Ordner ablegen!"".

    Im Internet, nicht auf einem Device. Und es scheint Dir nicht möglich, dass Apple einen Streaming-Dienst für Musik anbietet, oder dass wenn der Speicher eines Gerätes voll ist, Sachen in die Cloud wandern? Oder der Speicher einfach sinkt, Festplattenspeicher in der Cloud ist günstiger als Flash... Wäre ein denkbares Szenario für ein Billig-Iphone...
    Und Apple hier einfach zu verharmlosen und mich in die paranoide Ecke zu stellen, offenbart ein bisschen Deiner Subjektivität. Solche Geschichten, dass man das über Itunes aktivieren musste, nur darüber nutzen kann, die ganzen Regularieren sind eine Gängelung und geben durchaus Anlass für begründeten Verdacht. Wenn Du das bestreitest, nimmst Du Dir Deine Glaubwürdigkeit.

    "> Was denn nun? Entscheide Dich.

    Was haben die beiden Aussagen miteinander zu tun und warum muss ich mich da entscheiden? Standards entstehen frühestens, wenn das notwendig ist – und MS wird mittelfristig unwichtiger werden. Wo soll ich mich da entscheiden?"

    Du solltest Dich dazwischen entscheiden, ob Du nun sagst, dass MS unbedeutender wird, ein Paradigmenwechsel ansteht, oder ob es noch dauert bis sich der Standard entabliert. Um mal bei deinem Bsp. zu bleiben: Ja der Kutschhersteller wird abgelöst werden. Nur kann Du nicht sagen, der Kutschenhersteller wird unbedeutend, es dauert aber noch bis die Autos kommen. Das haut nicht hin, merkste selber wa? Ist eher ein fließender Übergang mit Verdrängung.

    "Das mit dem Damoklesschwert kannst du ruhig genauer erläutern – das ist mir noch nicht ganz klar. Meinst du, dass sich die Technologie zum Flop entwickeln könnte? Warum ist Virtualisierung aus deiner Sicht für den Erfolg der Clouds wichtig?"

    Cloud ist ja nichts neues und gibt es schon ewig. Es gilt ferner zwischen Cloud und SaaS zu differenzieren. Und SaaS ist nichts anderes als ASP mit evtl. anderen Besitzverhältnissen. Und ASP ist schonmal gescheitert. Zur ersten Dotcom-Blase. Eine solche könnte jetzt auch kommen... FB ist niemals 70 Mrd. wert. Wenn innert der Finanzkrise Werte aus der Technologie-Branche gezogen werden, wird da einiges fix zusammenkrachen. Auch wenn das nicht eintritt, wir haben ein Datenschutzgesetz. Würde das konsequent umgesetzt gäbe es nicht mehr viel im Netz. Man denke daran, dass IPs als personenbezogene Daten gewertet werden könnten und somit einen strengen Anforderungskatalog aus dem BDSG nach sich ziehen.

    http://www.medien-gerecht.de/2011/04/12/schaar-bmi-und-bsi-halten-ip-adressen-nicht-fur-personenbezogene-daten/

    Hier steht, dass die Lage noch nicht ganz sicher ist... Kann sich aber höchstrichterlich jederzeit ändern (siehe Emely) Wir haben wie ich bereits sagte noch andere Bestimmungen (AO, GdPDU, GobS etc.) mit denen kann momentan kaum in Einklang gelebt werden, wird eine Cloud genutzt. Ich rede hier von der Wirtschaft und nicht Privatleuten, glaube aber nicht, dass die End-User Nachfrage genügend Kaufkraft hat, Cloud Computing- was extreme Anschaffungskosten mit sich bringt (Serverparks)- soweit anzuschieben, dass ein Paradigmenwechsel stattfindet.

    Virtualisierung? Also bei ASP, wurden ja einzelne Server geboten, indem man in Rechenzentren durch virtuelle Trennung und virtuellem Aufsetzen Betriebssysteme emulieren kann, ist die geforderte Flexibilität gegeben. Ohne Virtualisierung ginge es wohl nicht (könnt mich da gerne widerlegen, bin da kein Experte was Virtualisierung angeht, ist eben der einhellige Tenor in den Fachzeitschriften).

    "Apple ist nun wirklich nicht der Erfinder der Clouddienste. Da ist eher Google ganz vorne dabei. Daher sehe ich Apple da nicht als den großen Innovator – höchstens bei der nahtlosen Integration der Funktionen ins System."

    Wie bereits weiter oben gesagt, Cloud ist eine alte Kiste und mir ist auch bewusst, dass Apple nicht die ersten sind. Es gibt eine Dropbox, Strato, und auch MobileMe war ja schon ein Cloud Dienst. Nur wie Du selber auch unschwer erkennen wirst, haben sie mit icloud die Möglichkeit ungleich mehr Leute anzusprechen und das Ding anders ins Rollen zu bringen. Also alltags zu erproben (btw. meine Posts als wenig komplex darzustellen finde ich schon lustig, wenn Du die Diskrepanz zwischen Deinen eigenen Aussagen nicht erkennst).

    - wie Birk bereits gesagt hat, cloud ist ungleich nur syncen. Du schreibst, solange man noch einen vollwertigen PC hat, meine Bedenken gehen aber in die Richtung Thin Client (Google Laptops). Und wir befinden uns nun mal in einem Umbruch und hier ist es wichtig eine differnzierte Meinung zu haben, genauso wie in der Politik um mit seinem Verhalten Einfluss zu nehmen.

    "bekommst du da jetzt und auch in Zukunft alle Daten auch herunter." Und da weißt Du woher? Du weißt genauso wenig wie ich, wirfst mir Paranoia und Apple-Hass und gehst selber davon aus und das reicht Dir, bei mir aber nicht? Wenn win die Vergangenheit schauen, spricht das nicht gerade für Apple.

    Du konterkarierst Dich doch selber:

    "Es gibt zwar die "Zwangs-Ehe" iTunes/iPhone aber nach außen hin ist das System nicht sehr geschlossen. Und gerade durch iCloud wird iTunes immer unwichtiger werden."

    Hier sehen wir doch schon die "Zwangsehe" und es ist dann unbegründet davon auszugehen, dass es keine weiteren Zwangsehen geben wird? Woher nimmt Apple das Recht dieser Zwangsehe?

    "Zitier mal! Warum soll eine vom Nutzer selbst angestoßene Datenübertragung von einer Cloud in die andere größere Datenschutzprobleme aufwerfen als wenn ich zwei Warenwirtschaftssystem dazu bringe, miteinander zu "reden"?"

    Zitat Anlage:

    ..."zu gewährleisten, dass die zur Benutzung eines Datenverarbeitungssystems Berechtigten ausschließlich auf die ihrer Zugriffsberechtigung unterliegenden Daten zugreifen können, und dass personenbezogene Daten bei der Verarbeitung, Nutzung und nach der Speicherung nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können (Zugriffskontrolle),
    ..."zu gewährleisten, dass personenbezogene Daten bei der elektronischen Übertragung oder während ihres Transports oder ihrer Speicherung auf Datenträger nicht unbefugt gelesen, kopiert, verändert oder entfernt werden können, und dass überprüft und festgestellt werden kann, an welche Stellen eine Übermittlung personenbezogener Daten durch Einrichtungen zur Datenübertragung vorgesehen ist (Weitergabekontrolle),"

    Und im Zweifel, werden hier schon sehr hohe Anforderungen gestellt. Kann eine großflächige End-to-End Verschlüsselung gewährleistet werden? Wenn ja, warum wird es dann bei der DeMail nicht gemacht?

    "Ja – aber allen gleichmäßig! Ich sehe nicht, dass Apple hier einschränkender arbeitet, als Google. Und noch weniger Datensorgfalt als Facebook kann sowieso niemand an den Tag legen."
    "Wie gesagt, nur die nahtlose Integration. Die Technik ist alt und auch bei Google kannst du Termine, Mails, Musik (Beta) und Office-Dokumente sharen – nur eben nicht so gut ins System integriert."

    Ja diese nahtlose Integration ist eben auch das Problem. Da so die Schwelle eines Austritts höher gelegt wird.

    "Die Frage war nicht provokant gemeint sondern mich interessiert wirklich, ob du begründete Anhaltspunkte für deine Apple-Cloud-Angst hast oder ob das eher so ein Ziehen im Zeh ist."

    Nun ich verfolge das Thema CloudComputing aus verschiedenen Gründen... und wenn ich eine Bestandsaufnahme der bestehenden Landschaft mache, fällt das Fazit erschreckend aus. Sichere Cloud ist im Moment noch utopisch. Wenn man sich nun anschaut wie Apple in der Vergangenheit vorgegangen ist, extrem in die Freiheiten der Nutzer einzugreifen, dann liegt diese Vermutung nahe...

  5. 08.08.11 22:46 NewPhone (Expert Handy Profi)

    > TMTDNR wie fast immer

    Dein Problem, nicht meines.


    > Wenn Du Cloud-Dienste aufs Syncen reduzierst, dann greift das viel zu kurz

    Korrekt – Aber! Die iCloud besteht nach dem, was ich darüber gelesen habe, vorwiegend aus einer Sync-Lösung, da Apple erkannt hat, dass das iTunes-Sync-Modell nicht mehr flexibel genug ist. Der Storage wurde im Gegensatz zum bisherigen MobileMe eher zurückgefahren, Webspace ist komplett gestrichen worden. Cloud im Allgemeinen ist nicht nur Sync aber iCloud (und darüber sprechen wir hier) ist genau das – plus ein paar schöne Zusatzfeatures (wie Backup oder Sicherheitsfunktionen oder iTunes Music Match).


    > abe mich noch nicht so ausgiebig mit der [...]-Cloud von Apple beschäftigt

    Dann lass die Leute darüber reden, die sich zumindest ein wenig mehr damit befasst haben.


    > Dann möchte zuerst einmal eine Funktion wie Google Takeout sehen, mit der ich alle meine Daten einfach gezippt backupen kann.

    Wie schon mehrfach gesagt, ist das nur notwendig, wen sich in der Cloud Daten befinden, die man nicht ohnehin auf dem Rechner hat, was bei der iCloud (im Gegensatz zu Googles Cloud-Diensten) nach meinem Wissensstand nicht (oder kaum?) der Fall ist. So ein Tool wäre somit unnötig.


    > Ich glaube MS wird das Problem ählich wie Apple mit Rosetta oder sie selber schon mit dem XP-Modus mit einer VR lösen, so, dass auch x86 Software auf den ARM-Geräten läuft.

    Rosetta funktionierte deshalb so gut, weil die Zielplattform erheblich leistungsfähiger war, als die Quellplattform. Der XP-Modus funktioniert, weil es dafür keine CPU-Emulation, sondern nur eine VM braucht. Eine Prozessoremulation verschluckt nicht wenig Performance und z.Z. sind die ARM Chips nicht in der Lage, einen Core i5 o.ä. ohne erhebliche Geschwindigkeitseinbußen (und natürlich hohen Stromverbrauch) zu emulieren.


    > den wenn sie verschenken würden, wäre das wirklich sehr dämlich

    Darüber unterhalten wir uns nach einmal, wenn Win8 Ende 2012 endgültig vorgestellt wird. Ich bin sehr auf die Akku-schonende 64Bit Core-i Emulation auf einem 32Bit-ARM-Tablet gespannt. Wobei dadurch immer noch nicht das Problem der Win8-GUI-Anpassung vom Tisch wäre. Wenn das alles so reibungslos wie von dir erwartet läuft, müssten ja aus dem Stand 1 Mill. Window-Apps mit Touchbedienung im Marketplace stehen.

    Die Idee, Windows auf ARM-Tablets zu bringen, ist grundsätzlich gut (das bestreite ich nicht) aber die Erwartung, dass dadurch das App-Problem gelöst wird, kann aus meiner Sicht von MS nicht erfüllt werden. Aber hey, man wird sehen, vielleicht zaubern sie ja noch ein Kaninchen aus dem Hut.

  6. 08.08.11 21:39 Birk (Expert Handy Profi)

    @NewPhone

    TMTDNR wie fast immer, aber eine Bemerkung dennoch. Wenn Du Cloud-Dienste aufs Syncen reduzierst, dann greift das viel zu kurz. Bei der iCloud mag das der Fall sein (habe mich noch nicht so ausgiebig mit der MeToo-Cloud von Apple beschäftigt ;-), aber Cloud Computing ist etwas umfassender als das Syncen von Daten.

    > Ich sehe nicht, dass Apple hier einschränkender arbeitet, als Google

    Dann möchte zuerst einmal eine Funktion wie Google Takeout sehen, mit der ich alle meine Daten einfach gezippt backupen kann.

    @PF
    > [...] MS wird das Problem ählich wie Apple mit Rosetta oder sie selber schon mit dem XP-Modus mit einer VR lösen

    Das glaube ich auch. Die Rechner sind doch leistungsfähig genug, dass eine solche Lösung tragbar ist.

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