Smartphones und Tablets werden zum Ziel von immer mehr Linux-Gemeinden. Das KDE-Entwickler-Team hat jetzt eine erste Vorab-Version von Plasma Active vorgestellt, einer freien Linux-Umgebung, die speziell für für die tragbaren Geräte entworfen wird. Sie soll für die verschiedenen neuen Geräteklassen angepasst werden wie Medien-Center, Tablets oder Smartphones.
Plasma Active: Vorabversion auf einem ViewPad 10 | (c) vizzzion.org
Bereits 2011 soll es eine lauffähige Version von KDE Plasma Active geben. Das kündigten die Entwickler nach einem Bericht von Golem auf der Konferenz Desktop Summit 2011 an. Dort stellten sie auch erste Ideen für die Oberfläche vor. Eine Basisversion, die aber noch nicht vollständig ist, laufe schon auf drei Geräten, so die Entwickler: einem Viewsonic 10, einem Lenovo Ideapad und einem ExoPC ViewPad (WePad). Bei der Entwicklung von Plasma Active konzentriert sich das Team erstmal voll und ganz auf Tablets, so die Projektbeschreibung. Interessierte Entwickler werden aufgerufen, sich an dem Projekt zu beteiligen.
Die KDE-Entwickler sind nicht die Einzigen, die sich neuen Kategorien im Elektronikbereich stellen. Schon 2008 stellte Ubuntu-Entwickler Canonical ein Linux-Derivat für Tablets vor. Damals hießen diese Geräte noch Mobile Internet Devices (MID). Die Bedienung war auf Touchscreens ausgerichtet, damals jedoch auf die vorherrschenden resistiven Displays, und das System unterstützte sogar Fingergesten. Darüber hinaus waren Stromspar-Mechanismen zur Verlängerung der Akkulaufzeit integriert.
Dieses System kann immer noch heruntergeladen werden, die aktive Entwicklung wurde jedoch Anfang 2010 eingestellt. Die darin gewonnenen Erkenntnisse fließen jetzt in die Entwicklung von Plasma Active ein.
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Interessant der einzige Kommentar von "PimpNokia" hat genau ins schwarze getroffen. Ich hätte damals genau das Gegenteil geschrieben und bin immer noch der Meinung, dass man die Teile nicht braucht ;)