Mit dem Smartphone Wave 3 präsentiert Samsung auf der IFA 2011 in Berlin sein neues Bada-Flaggschiffmodell. Es soll Ende Oktober für einen Preis zwischen 350 und 400 Euro ohne Vertrag in den Handel kommen. Areamobile konnte sich bereits einen Eindruck von dem Gerät verschaffen.
Samsung Wave 3 | (c) Hersteller
Für mehr als 300 Euro bekommen Interessenten auch schon ein gutes Mittelklasse mit Smartphone - allerdings nicht mit den Spezifikationen, die das neue Bada-Vorzeigemodell mitbringt: Dazu gehören zum Beispiel ein 1,4-Gigahertz-Prozessor, ein 4 Zoll großer kapazitiver Super-AMOLED-Touchscreen mit einer Auflösung von 800x480 Pixel sowie eine 5-Megapixel-Kamera mit Autofokus, LED-Fotoleuchte und Videoaufnahme in HD-Qualität (720p) ausgestattet. Das Samsung Wave 3 bietet zudem 3 Gigabyte interne Speicherkapazität und einen Steckplatz für eine microSD-Karte mit bis zu 32 Gigabyte. Für mobile Datenübertragungen unterstützt das Quadband-GSM-Gerät HSDPA, für den Internetzugriff an Hotspots Wlan. Mit anderen Geräten kommuniziert das Wave 3 per Bluetooth 3.0 oder USB 2.0.
Die Betriebssystemversion Bada 2.0 bringt neue Funktionen wie Multitasking, WiFi Direct, Spracherkennung, NFC-Unterstützung (optional) und den neuen Samsung-Messenger ChatON, der künftig auch im Android Market erhältlich und auf Featurephones installiert sein wird sowie als Webclient für den PC herauskommen wird. Zudem können die Nutzer mit Bada 2.0, das als Update auch auf die beiden Vorgängermodelle des Wave 3 kommen wird, kostenpflichtige Apps 24 Stunden lang testen, bevor sie die Anwendung erwerben.
Wer sich mit Android auskennt, kommt auch mit einem Bada-Handy problemlos zurecht. Die von Samsung entwickelten und dem jeweiligen System aufgelegten Benutzeroberflächen gleichen sich in vielen Aspekten. Beispielsweise gibt es auch bei Bada 2.0 die von Android bekannte Scrollbar für schnelle Datenverbindungs-Einstellungen oder Benachrichtigungen über eingegangene Mitteilungen oder verpasste Anrufe. Dagegen lassen sich auf dem Wave 3 die Widgets auf dem siebenseitigen Homescreen nicht in der Größe verändern, was beispielsweise beim Android-Handy Galaxy S2 möglich ist. Nettes Feature bei Bada 2.0: Auf der linken Seite des Homescreens lassen sich Widgets per Schiebe-Button aktivieren bzw. deaktivieren. Neuerungen im herstellereigenen App-Store Samsung Apps: Nutzer mit registriertem Konto bekommen in Abständen Anwendungen empfohlen und können über eine sogenannte "Wish-List" mit Entwicklern direkt kommunizieren.
Das Samsung Wave 3 kommt in einem leichten und flachen Unibody-Gehäuse daher, zum Herausnehmen des Akkus wird der Aluminimumrahmen nicht abgenommen, sondern nur aufgeschoben. Wie das funktioniert, seht ihr in unserem Video, in dem wir mit Samsung-Pressesprecherin Annika Karstadt über das Gerät reden.
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Du bist nicht dabei?Ich kann king-James nur Recht geben. Auch ich bin Wave I - Nutzer der ersten Stunde und kann kaum Neuerungen am Wave III feststellen, die mich zu einem Neukauf bringen würden.
Auch WP7-Omnia7 hat Recht.
Wie schon einmal geschrieben, hat Samsung mit Bada das Gute aus allen Bereichen zusammengefasst, nur letztlich komplett vernachlässigt. Das OS hat Potential, die leider nicht genutzt werden. Samsung sollte seine neue Hardware also mal nicht nur für Android bringen, sondern die Wavereihe mit einbeziehen.
@ AM
Multitasking? War auch schon unter Bada 1.0, bzw 1.2 möglich. Das einzige was sein kann ist, dass sich mit 2.0 das Management verbessert.
da bleib ich besser bei meinem wave 1. samsung hat richtig gespart!
Hier gibt ein 50Prozentiges LiveBild des Wave 3 in Hochauflösender Qualität
http://www.netzwelt.de/images/thumb/9/2011/4353/32537-samsung-wave-3.png
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@quovadis
Ich sag mal so: "Manchen schmekt halt nur die Buchstaben Suppe wenn Sonderzeichen drin rum schwimmen." ^^
@ stemminator
Ja stimmt, wenn man keinen Unterschied feststellen kann, wo ist dann die Daseinsberechtigung?
*faceplam*
Sicher wären ein Dualcore nett gewesen, aber die 1,4 GHz reichen doch locker.
Und es gibt noch andere Aspekte, z.b. das Design. Viele Smartphones sind nur noch Plastikbomber wie auch das Galaxy S2. Das Wave 3 sieht im Metall-Look mit Unibody und Akkuschublade richtig gut aus und hebt sich dadurch von der Masse ab. Funktionell sehe ich keine grossen Nachteile gegenüber der Galaxy-Reihe.