Intel springt auf den Android-Zug auf. Sein Interesse an dem unter Nutzern populären Google-Betriebssystem hatte Intel zwar schon im Frühjahr dieses Jahres bekundet. Jetzt aber teilte der Chiphersteller auf dem Intel Developer Forum (IDF) in San Francisco mit, dass er mit Google zusammen an neuen Android-Versionen für die Low-Power-Atom-Prozessoren arbeitet.
CEO Paul Otellini zeigt Android-Handy mit Intel-Chip auf dem IDF | (c) Intel
Künftige Versionen der Android-Plattform werden somit auch Intel-Technologie unterstützen. Im März dieses Jahres hatte Intel mit der in 32-Nanometer-Bauweise gefertigten Medfield-Reihe eine neue Generation von Atom-Chipsätzen angekündigt, die für das Google-Betriebssystem optimiert sind. Durch diese Kooperation will Intel seinen Eintritt in den Smartphone-Markt beschleunigen.
Bislang wird der Markt für Smartphone-Chips von ARM (Advanced RISC Machines) dominiert, dessen Plattformen zwar als weniger leistungsstark, aber sehr stromsparend gelten. Auch Android unterstützt bislang Prozessoren mit der Architektur des Intel-Konkurrenten. Mit Medfield will Intel den Nachteil des größeren Strombedarfs seiner Atom-Chips ausgleichen.
Wie Intel-Chef Paul Otellini und Google-Manager Paul Rubin zusammen auf dem IDF mitteilten, erwarten sie bis Mitte kommenden Jahres erste Intel-basierte Android-Smartphones auf den Markt. Otellini präsentierte während seiner Keynote auf der Entwicklerkonferenz sowohl einen Smartphone mit Android 2.3 Gingerbread sowie ein Tablet mit Android Honeycomb als Referenzmodelle mit Medfield-Prozessor von Intel.
Für die im vergangenen Jahr zusammen mit Nokia gestartete Meego-Plattform sucht Intel allerdings nach einem neuen Partner. MeeGo war in einem Verschmelzungsprozess aus dem Moblin-Projekt von Intel und dem Maemo-System von Nokia entstanden. Der finnische Handyhersteller hatte nach seinem Schwenk auf die Microsoft-Plattform Windows Phone seine Beteiligung am Meego-Projekt beendet.
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Du bist nicht dabei?meego ist gescheitert ;-)
Seit wieviel Jahren kündigt Intel jetzt an, dass sie endlich eine Plattform für Smartphones haben? 2 Jahre? 3 Jahre? Wenn sie dann endlich mal draußen ist, wird sie wie alle Atoms (oh, das soll man ja nicht mehr sagen) im Bereich GPU-Performance der versammelten ARM-Konkurrenz nichts entgegenzusetzen haben. Da bringt auch die theoretisch höhere Rechenleistung der x86-Architektur nichts.
Mich würde interessieren was Quadrant oder ein anderer Benchmark vom Medfield hält ;)
kleiner fehler im vierten absatz:
der gute man heißt, wie unter dem bild richtig zu lesen ist, andy und nicht paul