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Autor: Björn Brodersen | 05.10.2011 - 15:48 | (2)

Bitkom: Smartphones und Tablets drängen in Markt für E-Book-Reader

Der deutsche Markt für E-Book-Reader wächst laut einer Prognose Bitkom um ein Drittel. Allerdings behindert nach Ansicht des Branchenverbands die urheberrechtliche und steuerliche Situation die Verbreitung von E-Books und der Lesegeräte.

Bitkom: Smartphones und Tablets drängen in Markt für E-Book-Reader

E-Book-Reader auf der Frankfurter Buchmesse 2010 | (c) Frankfurter Buchmesse / Alexander Heimann

Nach Schätzung des Bitkom wird in diesem Jahr der Umsatz mit E-Book-Readern um 33 Prozent von derzeit 24 Millionen auf 31 Millionen Euro zulegen. Der Verband rechnet damit, dass 2011 insgesamt 232.000 E-Book-Reader verkauft werden. Das entspräche einer Steigerung um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Damit hinken die Anbieter von E-Book-Readern und E-Book-Titeln im europäischen Vergleich hinterher. EU-weit steigt 2011 der Umsatz mit E-Book-Readern um etwa zwei Drittel auf 275 Millionen Euro, lautet die Bitkom-Prognose.

"Die Verbreitung von E-Books hinkt in Deutschland unter anderem wegen der hierzulande schwierigen urheberrechtlichen und steuerlichen Situation hinterher", meint Ralph Haupter vom Bitkom-Präsidium zu den aktuellen Daten. "Die gesetzlichen Rahmenbedingungen bremsen die Dynamik im E-Book-Markt und bei E-Readern."

Smartphones und Tablets sind im Kommen

Außerdem seien andere geeignete Geräte wie Smartphones und Tablets stark im Kommen. Nach BITKOM-Berechnungen werden in diesem Jahr rund 10,1 Millionen Smartphones verkauft, 2012 wird sich diese Zahl noch einmal um 24 Prozent auf 12,6 Millionen Stück erhöhen. Der Verkauf von Tablets soll sich im gleichen Zeitraum 1,5 Millionen Geräte nahezu verdoppeln. Vor Kurzem hatte beispielsweise auch der Online-Händler Amazon mit dem Kindle Fire ein eigenes Tablet neben neuen E-Book-Readern der Kindle-Reihe vorgestellt.

Ermittelt hat die Zahlen zum E-Book-Markt das European Information Technology Observatory (EITO) anlässlich der Frankfurter Buchmesse, die vom 13. bis zum 16. Oktober 2011 stattfindet. Die Zahlen zu Smartphones und Tablet-PCs beruhen auf BITKOM-Berechnungen. Erstmalig ist der Hightech-Verband mit einem Stand auf der Frankfurter Buchmesse vertreten.

Quelle: Pressemitteilung
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Kommentare
  1. 05.10.11 19:50 wreck (Newcomer)
    E-Book

    Der deutsche E-Book Markt ist die reine Katastrophe. Die Lesegeräte gibt es und die funktionieren auch super. Ich habe aber wenig Lust für eine Datei, denn mehr ist es nicht, genau den selben Preis, wie für ein Papierbuch zu zahlen. Rein von der Logik muss ein E-Book billiger sein und macht den Rechteinhaber trotzdem nicht arm. Aber die Politik hat ja genug damit zu tun Den Euro und was weiß ich wem noch zu retten :-(

  2. 05.10.11 15:54 Quirky. (Handy Profi)
    Wo bleiben die Bücher?

    Die paar tausend deutschen Ebooks sind doch zum gackern.

    Ebooks sind zu teuer, es gibt zu wenige und die Verlage wollen sie nicht.Die wollen nur Bäume weiter töten.

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