Der schwedisch-japanische Handyhersteller Sony Ericsson hat die Trendwende wieder geschafft. Im dritten Geschäftsquartal 2011 verzeichnete das Gemeinschaftsunternehmen einen leichten Gewinn. Dazu trugen vor allem Verkäufe teurerer Smartphones bei.
Sony Ericsson Xperia Play | (c) Hersteller
Sony-Ericsson-Chef Bent Nordberg kündigte an, der Hersteller werde bis zum kommenden Jahr ganz auf die Produktion von Smartphones umsatteln. Mittlerweile seien acht von zehn verkauften Handys ein Smartphone-Modell. Bislang hat Sony Ericsson nach eigenen Angaben weltweit 22 Millionen Smartphones seiner Xperia-Reihe verkauft. Die Smartphone-Verkäufe dürften auch der Hauptgrund dafür sein, dass der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät auf 166 Euro angestiegen ist. Im zweiten Quartal 2011 lag er noch bei 156 Euro. Bei den verkauften Stückzahlen reklamiert Sony Ericsson einen Anteil von zwölf Prozent am weltweiten Android-Markt.
Insgesamt setzte Sony Ericsson im dritten Quartal 2011 weltweit 9,5 Millionen Geräte ab. Das sind 1,9 Millionen mehr als im zweiten Quartal dieses Jahres, aber 0,9 Millionen weniger als noch im Vergleichszeitraum 2010. Vor Steuern erwirtschaftete Sony Ericsson von Anfang Juli bis Ende September dieses Jahres einen Gewinn in Höhe von 31 Millionen Euro. Im zweiten Quartal verzeichnete der Hersteller noch einen Verlust von 42 Millionen Euro. Im dritten Quartal 2010 lag der Gewinn vor Steuern mit 62 Millionen Euro allerdings noch doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum dieses Jahres. Das Nettoeonkommen im dritten Quartal 2011 betrug 0 Euro, der Umsatz knapp 1,6 Milliarden Euro.
Einem aktuellen Bericht zufolge plant Sony, alle Anteile des Joint Ventures zu übernehmen. Sony möchte dadurch die weitere Entwicklung von mobilen Endgeräten angleichen und dadurch Herstellungskosten senken. Dazu zählen neben den Spielekonsolen und Tablets von Sony dann auch Smartphones.
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Du bist nicht dabei?>>Smartphones gibt es schon ein wenig länger,…<<
—> Ein wenig länger als vor 2007, wie ich schrieb?^^
Smartphones gibt es schon ein wenig länger, auch von SE. Und es gibt auch immer noch Varianten mit Hardwaretastatur.
Mit einem Hype hat das meiner Meinung nach wirklich nichts zu tun: http://www.fime.ch/wp/wp-content/uploads/2010/09/Mobilephone_Timeline.pdf
@ Whiskas:
>>Es ist zwar zeitgemässer nur noch auf Smartphones zu bauen, jedoch was ist wenn der Hype mal vorbei ist?…<<
—> Dann baut man eben 'was anderes. Bis dahin verdient man jedoch - hoffentlich - Geld. Im Übrigen: das Wort 'Hype' bezeichnet einen nur **kurz** anhaltenden Modetrend. Davon kann bei Smartphones, die es ja nun seit <2007 gibt, keine Rede sein.
Smatphones sind kein Hype. Das wird nicht abflachen, im Gegenteil.
Sie werden Featurephones verdrängen. Es wird immer ein kleiner Markt für Featurephones bleiben, aber dieser Markt wird wohl sehr überschaubar sein.
Es ist zwar zeitgemässer nur noch auf Smartphones zu bauen, jedoch was ist wenn der Hype mal vorbei ist? Es sind die Konsumenten, die entscheiden was Chancen längerfristig hat und was nicht.
Davon abgesehen, wäre es sehr schade die Fearurephones gehen zu sehen. Ich setze auch lieber auf Tasten, als auf einen Screen, wo mir das haptische Feedback fehlt.
Ich sehe es also wie einige andere hier. Lieber die Featurephones nicht gänzlich streichen.
@Gorki:
Es geht ja nicht um "mit Tastatur" sondern um "ohne Touchscreen".
Ich denke es wir ähnlich laufen wie bei den PCs. Da werden auch schon lange mehr Notebooks verkauft, aber der PC verschwindet auch nicht ganz, weil einfach für viele Dinge ein Notebook nicht Passt.