Der Handyhersteller Sony Ericsson macht noch keine genauen Angaben dazu, zu welchem Zeitpunkt für welche Smartphone-Modelle ein Upgrade auf die neue Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich bereitgestellt wird.
Sony Ericsson Xperia Arc S | (c) Hersteller
Auf unsere Anfrage teilte Sony Ericsson mit, man sei gerade dabei, "das gesamte Xperia-Portfoilio 2011 sukzessive auf Android 2.3.4 Gingerbread upzugraden". In Deutschland werde der Auslieferungsprozess dieses Firmware-Updates für aktuelle Smartphones der Xperia-Reihe bis Anfang November abgeschlossen sein. Weiter heißt es: "Sobald die nächste Android-Version nach Gingerbread für uns verfügbar ist, planen wir weitere Upgrades für unser Xperia-Portfolio 2011."
Damit erklärt Sony Ericsson zwar allgemein die Absicht, die Android-Version 4.0 Ice Cream Sandwich für in diesem Jahr herausgekommene bzw. herauskommende Smartphones der Xperia-Reihe bereitzustellen. Um welche Smartphone-Modelle es sich dabei handeln wird, lässt der Hersteller jedoch offen. So kann es auch durchaus sein, dass bestimmte neuere Xperia-Handys keine über Gingerbread hinausgehenden Firmware-Updates erhalten werden.
Laut der deutschen Pressevertretung von Sony Ericsson entspricht die deutsche Erklärung zu Android 4.0 Ice Cream Sandwich dem gleichen Wortlaut der Statements in anderen Ländern – beispielsweise eines Facebook-Postings von Sony Ericsson Niederlande. Sobald das Unternehmen seinen Prüfvorgang abgeschlossen hat, will es den Nutzern der Xperia-Smartphones seine Update-Pläne über das eigene Blog mitteilen.
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Du bist nicht dabei?das mit den tasten ist quatsch... auch geräte MIT tasten können weiter verwendet werden... die bildschirm tasten werden dann einfach ausgeblendet und der screen kann voll genutzt werden...
es wird lediglich bei den SE geräten einige funktionseinschränkungen geben... die gesichtserkennung wird wohl ganz wegfallen, da lediglich das Neo, Pro, play und Ray frontkameras haben... das Arc und das Arc S haben sie nicht und wenn die beiden Top.Modelle von SE dieses feature nicht haben wäre das marketingtechnisch dumm es auf den kleineren einzuführen....
außerdem würde Android Beam wegfallen da sie keinen NFC chip haben...
außerdem greift hier der vorteil den SE hat: dadurch dass alle geräte identische hardware haben und die firmware bei allen zu 98% die selbe ist, würde ICS WENN, dann für ALLE geräte kommen....
"weil sich Android zu weit geändert hat (wenn es stimmt, dass nichtmal das SGSII geupdated werden kann)...
ohoh..."
Quellen dazu ?
Laut Google soll jedes Gerät was mit 2.3 läuft auch mit 4.0 laufen.
Ich höre und staune, der erste Post von Macianer der kein kompletter Schwachsinn ist.
Die Zwickmühle, in welcher sich die Hersteller befinden, sehe ich ganz woanders: um die Kundenbindung zu steigern und sich keinem Preiskampf auszusetzen, bei dem sie nur verlieren könne, MÜSSEN SE & Cons. Android ihren eigenen Stempel in Form eines UI aufdrücken, um zumindest ein kleines Alleinstellungsmerkmal zu haben. Für diese Arbeit brauchen sie aber Zeit. Zeit, die sie kaum haben, weil die Kunden nach Updates zur Funktionsverbesserung oder -erweiterung verlangen.
Gleichzeitig haben die Hersteller gar kein großes Interesse daran ihre bereits verkauften Geräte über einen längeren Zeitraum technisch aktuell zu halten. Es ist für die Handyhersteller mit eigenen Produktionsanlagen sogar von geradezu existenzieller Bedeutung neue Endgeräte zu verkaufen, statt die bereits verkauften Geräte zu aktualisieren.…
Vielleicht liegt es auch nur an den Weggefallenen Hardwaretasten? Die werden nun wie bei Honyecomb auf dem Display dargestellt. War ja auch mit ein Grund warum der HD2 dann doch nie ein WP7 Update bekam obwohl er die techn. Mindestvoraussetzungen hatte, aber eben auch 5 Hardwaretasten unter dem Display und nicht nur drei.
Tja, der Käufer hat die Verhandlungsmacht, nicht mehr die Unternehmen wie noch zu Nachkriegszeiten.
Dadurch, dass Updates nicht mehr kommen - sei es technisch oder gewollt - wird ein Produkt, das eigentlich noch rund läuft, nicht mehr gut genug sein, und man kauft eben den Nachfolger.
Mein Dozent hat mir mal erzählt: Ein landwirtschaftlich orientiertes Unternehmen hat nahezu unkaputtbare Werkzeuge hergestellt. Diese waren so gut, dass sie gekauft wurden. Nur irgendwann mal war der Markt gesättigt, und die Tatsache, dass die unkaputtbaren Werkzeuge auf dem Markt sind, sorgte dafür, dass das Unternehmen dicht machen konnte, weil Nachfolgeprodukte nicht mehr akzeptiert wurden.
Bei Android ist es also so, dass die Updates nicht lange genug eingepflegt werden. Der billige Smartphone-Preis relativiert sich etwas, weil man aufgrund der Update-Politik mehrere Smartphones im Zeitraum X kauft. Oder man umgeht diese aus Unternehmersicht angestrebte Taktik, indem man eben ein Custom ROM aufspielt und sich so die Wartezeit wieder verlängert.
Bei Apple ist die Update-Fähigkeit lange erhalten, aber dafür zahlt man auch einen entsprechenden Preis. Insofern kann man von einem Apple-Handy wohl vielleicht etwas länger haben. Aber dem steuert Apple wieder entgegen, indem bestimmte Features bewusst nicht implementiert werden und für Nachfolger aufgeschoben werden (Bluetooth SIM Access Profile noch immer nicht implementiert im iPhone 4S).