Sharp wird erstmals nach langer Zeit wieder ein Smartphone-Modell in den deutschen Markt einführen: Das unter Android laufende Sharp Aquos Phone SH80F ist wie das HTC Evo 3D und das LG Optimus 3D mit einem 3D-Display und einer 3D-Kamera ausgestattet.
Sharp Aquos Phone SH80F | (c) Hersteller
Das Sharp Aquos Phone SH80F kann wie das HTC Evo 3D und das LG Optimus 3D Fotos, Videos und Spiele in 3D anzeigen, ohne dass der Betrachter dafür eine spezielle Brille braucht, und dreidimensionale Fotos und Videos aufnehmen. Dazu sind an der Rückseite des Smartphones zwei 8-Megapixel-CMOS-Kameras angebracht. Zusätzlich unterstützt das Aquos Phone SH80F laut Hersteller als erstes Android-Smartphone das Live-Streaming von 3D-Inhalten und soll auch in der Lage sein, 2D-Inhalte in Echtzeit in 3D zu konvertieren. Für die Übertragung von Medieninhalten auf andere Abspielgeräte besitzt das Smartphone einen HDMI-Anschluss und beherrscht den DLNA-Standard fürs drahtlose Streamen im Heimnetzwerk. Per HSPA oder Wlan n können Daten auch auf Online-Portale wie YouTube oder Facebook hochgeladen werden.
Für die notwendige Rechenpower des unter Android 2.3.4 Gingerbrad laufenden Smartphones von Sharp soll ein auf 1,4 Gigahertz getakteter Single-Core-Prozessor von Qualcomm sorgen, dem 512 Megabyte Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Zum Vergleich: Die 3D-Handys von HTC und LG werden jeweils von einem Dual-Core-Prozessor mit 1,2 Gigahertz bzw. 1 Gigahertz Leistung pro Kern angetrieben. Angezeigt werden die Inhalte auf dem Sharp Aquos Phone SH80F auf einem 4,2 Zoll großen TFT-LCD-Touchscreen mit 960x540 Pixel Auflösung. Zum Speichern der Dateien stehen intern 2 Gigabyte Speicherplatz zur Verfügung, die per microSD-Karte um bis zu 32 Gigabyte ergänzt werden können. Eine 4 Gigabyte große wechselbare Speicherkarte gehört zum Lieferumfang.
Ein 1.240 mAh starker Li-Ion-Akku soll für eine Sprechzeit des 11,9 Millimeter flachen und 135 Gramm schweren Smartphones von bis zu 5,3 Stunden bzw. eine Standby-Zeit von bis zu 410 Stunden sorgen. Eine weitere Besonderheit des Sharp Aquos Phone SH80F soll ein sogenannter "Veil-Modus" sein, bei dem nur der Benutzer selbst den Inhalt des Bildschirms klar sehen kann, Umstehende hingegen nicht.
Bereits im vergangenen Jahr hatte der vor allem in Japan bekannte Hersteller ein eigenes 3D-Handy angekündigt und bereits ein 3D-Handydisplay sowie ein 3D-Handykameramodul vorgestellt. Im Mai dieses Jahres teilte Sharp dann mit, eines seiner 3D-Handys der Aquos-Phone-Serie auch nach Europa zu bringen. In Japan ist dieses Smartphone-Modell schon länger unter der Bezeichnung Aquos Phone SH-12C Twin beim Mobilfunkbetreiber Docomo erhältlich. Das Sharp Aquos SH80F wird ab kommenden Freitag, dem dem 28. Okober, für 649 Euro ohne Vertrag bei Eletronikhändlern wie Media Markt und Saturn sowie Mobilfunkhändlern wie The Phone House erhältlich sein. Weitere Aquos-Phone-Smartphones werden voraussichtlich im Frühjahr 2012 nach Europa kommen.
Wer mehr über 3D auf dem Handy erfahren möchte, liest am besten unseren Hintergrundartikel zur 3D-Technik am Beispiel des HTC Evo 3D.
Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.
Du bist nicht dabei?gerade optisch ist ein totaler reinfaller. zum display wenn der blickwinkel wie bei den super amoled displays von samsung wäre wäre es cool.
Aber preislich wurde es im Highendbereich angesiedelt und dafür bietet es zu wenig.
Es mag nicht ein absolutes Highend Gerät sein. Optisch find ich es jedoch sehr gelungen!
1. Weder beeindruckende Technik
2. noch beeindruckende OS Version
3. noch beeindruckender Preis
4. noch beeindruckende Maße
Für wen also ist das Gerät interessant, welche Käufergruppe soll es ansprechen bzw abwerben?
Mir zumindest fällt nix dazu ein.
@ Nikwalter
Ist so, das ist echt ziemöich nervig, allgemein 3D braucht kein Mensch...
Als ich die Überschrift gelesen hatte, war ich schnell begeistert, da beim Optimus 3d einige Dinge fehlen.
Spätestens nach dem ersten Absatz wich der Begeisterung Ernüchterung.