Immer mehr Verbraucher telefonieren immer länger mit dem Handy. Aufgrund sinkender Gesprächspreise steigt der Anteil der mit Datendiensten und SMS erzielten Umsätze der Mobilfunkunternehmen. Das sind einige Ergebnisse der 13. gemeinsamen TK-Marktstudie von VATM und Dialog Consult, die heute in Berlin vorgestellt wurde.
TK-Marktstudie 2011 von VATM und Dialog Consult | (c) Studienautoren
Der Studie zufolge werden zum Jahresende 110,9 Millionen SIM-Karten in Deutschland im Umlauf sein. Das entspricht einem Wachstum von rund zwei Millionen SIM-Karten in diesem Jahr, nachdem die Mobilfunkbetreiber in den Jahren zuvor inaktive SIM-Karten ausgebucht und ihre Kundenstämme bereinigt hatten. E-Plus und Telefónica Germany (O2) verzeichneten höhere Zuwächse als Telekom und Vodafone, die beiden D-Netzbetreiber bleiben aber mit Anteilen von 30,3 bzw. 29,7 Prozent die Platzhirsche im deutschen Mobilfunkmarkt. E-Plus und O2 erreichen Anteile von 13,5 bzw. 12,1 Prozent, auf den Mobilfunkprovider Freenet entfällt ein Anteil von 13 Prozent an den Umsätzen im Mobilfunkmarkt.
Insgesamt gehen in diesem Jahr im Mobilfunkbereich die Umsätze um 0,3 Milliarden auf 23,9 Milliarden Euro zurück. Nachdem im Mobilfunksegment im Jahr 2010 erstmals seit 2005 wieder ein leichtes Umsatzwachstum zu verzeichnen war, hat die Halbierung der Terminierungsentgelte in diesem Jahr den Trend gebrochen, heißt es in der Analyse. Der Non-Voice-Anteil an den Umsätzen im deutschen Mobilfunkmarkt beträgt in diesem Jahr 30,2 Prozent, das sind 1,7 Prozent mehr als 2010. 59,3 Prozent der Non-Voice-Umsätze resultieren aus mobilen Datenübertragungen.
In diesem Jahr verursachen der Studie zufolge die deutschen Handynutzer ein Gesprächsvolumen von insgesamt durchschnittlich 288 Millionen Minuten pro Tag. Im Jahr zuvor waren es laut den Studienautoren noch 275 Millionen Minuten. Die Zahl der täglich verschickten SMS steigt 2011 um schätzungsweise 5,6 Millionen auf 116,9 Millionen. MMS spielen hingegen weiterhin mit 510.000 Nachrichten pro Tag eine geringe Rolle in Deutschland. Das Datenübertragungsvolumen nimmt in diesem Jahr um 82 Prozent zu – durchschnittlich 166 Megabyte werden pro (Postpaid)-Nutzer und Monat bewegt. Die steigende Verbreitung von Smartphones und anderen mobilen Endgeräten ist laut den Studienautoren der wesentliche Treiber für dieses Wachstum.
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Du bist nicht dabei?welch Neuigkeit...das ist schon seit 5 jahren so, steigende Nutzerzahlen bei sinkenden ARPU.
Ha,
was Du sagst das wäre nichts Neues? ;)
Aber jetzt kommt die SUPER Studie, wer hätte das Gedacht?
Die analog oder ISDN Anschlüsse gehen zurück (Quelle: http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64046_65142.aspx - Bitkom Studie Verschiebungen im Telekommunikationsmarkt)
kaum zu erwarten war wohl auch dass die Leute mit Ihren ganzen Smartphone, Tablets usw. auch noch online Einkaufen und sich somit der Umsatz in dem Bereich deutlich gesteigert hat ;) (Quelle: http://www.markt-studie.de/studien/branchenreport-internet-versandhandel-p-128903.html - Studie Internet- und Versandhandel)