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Autor:
Björn Brodersen
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Weltbild-Tablet Unboxing: Das preisgünstige Android-Tablet ausgepackt

Der Hersteller selbst war von der Nachfrage überrascht: Rund 10.000 Stück des Android-Tablets Cat Nova gingen an den ersten drei Tagen über den Ladentisch, obwohl das Gerät nur durch den Buchhändler Weltbild vermarktet wurde. Zum Start unseres Tests präsentieren wir das Gerät in einer Unboxing-Galerie.

Weltbild-Tablet Unboxing: Das preisgünstige Android-Tablet ausgepackt

Weltbild Tablet PC alias Cat Nova | (c) Anbieter

Das Vermarktungsrezept beim Cat Nova erinnert an das beim Smartphone Huawei Ideos X3. Die Zutaten sind: unbekannter Hersteller, Gerät mit mittelmäßiger Ausstattung, bekannter Vertriebspartner mit etabliertem Distributionsnetz und attraktiver Verkaufspreis. Zur Ausstattung des unter Android 2.3 Gingerbread laufenden Tablets gehören unter anderem ein auf 1,2 Gigahertz getakteter Single-Core-Prozessor mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher, ein kapazitiver Touchscreen im ungewöhnlichen 8-Zoll-Format, eine 2-Megapixel-Kamera und eine 1,3-Megapixel-Frontkamera, Wlan b/g, GPS und 4 Gigabyte interner Speicherplatz. Als Anschlussmöglichkeiten sind ein Steckplatz für microSD-Karten, eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse, ein Mini-HDMI-Port sowie ein Micro-USB-Anschluss an Bord.

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Das von der deutschen Firma Eins SE hergestellte Cat Nova ist in den Läden von Weltbild sowie in der Münchner Hugendubel-Filiale und in den Online-Shops der beiden Händler für 159,99 Euro erhältlich (wir berichteten). Bis Jahresende will der Hersteller rund 80.000 Stück des Tablets abgesetzt haben. Angesichts der iPad-Verkaufszahlen von Apple erscheint das wenig, doch im Vergleich zu anderen Android-Tablets wie beispielsweise dem Motorola Xoom, von dem im dritten Quartal 2011 nur 100.000 Stück verkauft wurden, ist das kein schlechter Wert.

Mit einem Gewicht von 500 Gramm liegt das 14 Millimeter dicke Cat Nova vergleichsweise schwer, durch die Softtouch-Oberfläche der Rückseite aber auch angenehm in der Hand. Bei genauem Blick fallen leichte Ungleichmäßigkeiten bei der Verarbeitung des Kunststoffgehäuses auf. In puncto Display-Auflösung und Arbeitsgeschwindigkeit kann das Cat Nova offenbar nicht mit den Spitzenmodellen von Apple, Samsung oder anderen Herstellern mithalten, Anwendungen öffnen sich etwas langsamer, Scrollen und Zoomen per Pinch to Zoom gelingen nicht wirklich flüssig. Allerdings werden sich daran eher Tablet-erfahrene Nutzer stoßen – Einsteiger ohne Vergleichseindrücke wird dies weniger auffallen. Das Gerät lässt sich nicht schlechter bedienen als etwa das von ZTE gefertigte Base Tab bei E-Plus.

Zurzeit prüft Eins SE, ob ein Update auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich möglich ist. Angeblich verlangt die neue Version des Google-Betriebssystems für Handys und Tablets weniger Ressourcen als das aktuelle Android 3.0 Honeycomb. Die derzeitige Firmware auf dem Gerät hat der Hersteller nur in geringem Maße modifiziert, der Benutzer sieht die klassische Android-Darstellung mit mehrseitigem Homescreen, Widgets und Icons auf schwarzem Hintergrund im Hauptmenü. Eins SE ermöglicht es dem Benutzer aber so unter anderem, einen 3G-USB-Stick für den mobilen Internetzugang an das Gerät anzuschließen. Weiteres Zubehör fürs Weltbild-Tablet sind eine Tastatur (29 Euro) und später auch eine Bluetooth-Maus.

Mehr zum Thema: Tablet, Android-Tablet, Tablet-Markt, Hybrid-Tablet, Tablet-Zubehör, Apple-Tablets, Google-Tablets

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